Zum Liga-Start gleich das Derby Racing Straßburg gegen FC Metz
Die Racing-Profis wollen mit ihren Fans ein erfolgreiches erstes Saisonheimspiel feiern - wie vor knapp einem Jahr gegen den FC St. Etienne. Wobei der damalige Torschütze zum 1:0, Anthony Goncalves (vorne), nicht mehr bei den Elsässern spielt. Bildquelle Marc Faltin

Racing Straßburg ist auf bestem Wege, sich für die Gruppenphase der Europa League zu qualifizieren. Doch nun richtet sich der Blick erstmal auf die Ligue 1, die für die Elsässer am Sonntag, 17 Uhr, gleich mit einem Highlight startet. Die Fans freuen sich auf das Derby im Meinau-Stadion gegen Rückkehrer FC Metz.

Nach nur einjähriger Abwesenheit sind die Lothringer wieder zurück im Oberhaus des französischen Fußballs. Gleich am ersten Spieltag kommt es zum Nachbarschaftsduell bei Racing Straßburg. Mit Renaud Cohade und Alexandre Oukidja stehen in den Reihen des FC Metz zwei frühere Racing-Profis, die wesentlich zum Aufstieg der Lothringer beigetragen haben und mit viel Optimismus nach Straßburg anreisen.
Aber auch auf Seiten von Racing blickt man voller Zuversicht auf diesen Saisonstart. Sämtliche Vorbereitungsspiele wurden gewonnen. Und in der Qualifikation zur Gruppenphase der Europa League steht man nach dem 1:0-Sieg am Donnerstagabend in Plovdiv schon mit einem Bein in der letzten Runde, wo man zu 99,9 Prozent allerdings auf den starken Bundesligisten Eintracht Frankfurt trifft.  

Starke Testspielbilanz

Racing-Coach Thierry Laurey verfügt - im Unterschied zu den Vorjahren - nun über ein eingespieltes Team. Nur Pablo Martinez und Anthony Goncalves haben den Verein verlassen und wurden durch Alexandre Djiku (SM Caen) und Jean-Rincer Bellegrade (RC Lens) ersetzt. In den fünf Vorbereitungsspielen und drei EL-Begegnungen erzielte Racing immerhin 22 Tore und ließ nur sieben Gegentreffer zu.
Dass morgige Derby dürfte vor vollem Haus stattfinden. Bei 19 300 Dauerkarten hatte Racing den Verkauf der Dauerkarten gestoppt, um mit Blick auf den anstehenden Stadionumbau keine falschen Hoffnungen zu wecken. Die restlichen rund 6000 Tickets dürften innerhalb kurzer Zeit Interessenten finden.

Metz-Fans ausgeschlossen

Keinen Platz im Stadion finden dagegen die Fans des FC Metz. Einmal mehr hat die zuständige »Region Grand Est« aus Sicherheitsgründen gegnerischen Fans die Anreise nach Straßburg und den Zugang zum Stadion untersagt. Diskussionen wie in Deutschland über eventuelle finanzielle Beteiligungen der Vereine an Polizeieinsätzen bei Risikospielen sind so mit einem Federstrich überflüssig.


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