Werbeoffensive um Mohamed Simakan stört
Mohamed Simakan ist heiß begehrt. Bildquelle Philipp Cleiß

Zum Auftakt in einem Monat, der für Racing Straßburg saisonentscheidende Bedeutung bekommen kann, empfangen die Elsässer am Mittwoch (19 Uhr) Schlusslicht Olympique Nmes.

Nmes ist nach zuletzt fünf Niederlagen und einem Unentschieden ans Tabellenende abgerutscht. Den letzten Erfolg konnte das Team um den Ex-Racing-Profi Pablo Martinez beim 1:0-Sieg gegen Stade Reims am 22. November erzielen. Eine erneute Niederlage dürfte dazu führen, dass die Luft für Trainer Jrme Arpinon zunehmend dünner wird.

Aber auch für Racing steht einiges auf dem Spiel. Gegen Nmes starten die Straßburger in eine Serie von Spielen gegen direkte Gegner im Kampf um den Klassenerhalt. Mit Aufsteiger Lens, dem AS St. Etienne, FCO Dijon und Stade Reims warten anschließend nur Gegner, die der Kategorie ,,schlagbar" zuzuordnen sind. Für Thierry Laurey und seine Elf gibt es jetzt keine Ausreden mehr, zumal nach der Rückkehr von Lebo Mothiba, Matz Sels und Lamine Kon ins Mannschaftstraining auch alle Aufstellungssorgen behoben sind.

Millionenspritze fürs Budget?

Einziges Störfeuer ist die Werbeoffensive des AC Mailand um den jungen Mohamed Simakan. Da auch noch der FC Chelsea und OGC Nizza um die Gunst des Straßburger Nachwuchstalents buhlen und Racing die erwartbare Millionenspritze fürs Budget brauchen kann, scheint ein Wechsel von Simakan zum Ende der Transferfrist nicht ausgeschlossen. Marc Kellers Beteuerung, man wolle Simakan halten, könnte am Ende eher ein Hinweis sein, dass Racing keine große Bereitschaft hat, ihn unterhalb der kolportierten 20-Millionen-Forderung abzugeben.


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