Was wäre wenn...
Johannes Wirth und der SC Lahr würden in der Verbandsliga Zweiter bleiben - aber nicht hinter dem aktuellen Spitzenreiter SC Pfullendorf. Bildquelle Peter Heck

Auch wenn eine Quotientenregelung im südbadischen Fußball zum jetzigen Zeitpunkt noch gar nicht möglich wäre, wagen wir eine Spielerei. Wer würde nach aktuellem Tabellenstand auf- und absteigen? Wir legen die gleiche Aufstiegsregelung wie in der Vorsaison zugrunde und berücksichtigen bei der Zahl der Absteiger das Ziel, die übliche Ligenstärke wieder herzustellen.

Oberliga: Tabellenführer SGV Freiberg würde in die Regionalliga aufsteigen, aus der Astoria Walldorf und Sonnenhof Großaspach den Gang in die Oberliga antreten müssten. Selbst wenn auch der Tabellenzweite Stuttgarter Kickers das Aufstiegsrecht erhalten würde, müssten sieben Mannschaften die Oberliga verlassen, darunter auch der SV Oberachern, der mit seinem Quotient Tabellenplatz 15 belegen würde, und der Tabellen-17. SV Linx.

Verbandsliga: Da neben Oberachern und Linx auch der Freiburger FC und der FV Lörrach-Brombach absteigen würden, bekäme die Verbandsliga vier hochkarätige Neuzugänge. Meister und Aufsteiger wäre völlig überraschend der aktuelle Tabellenfünfte SV Bühlertal, der mit seinem Quotient von 2,125 hauchdünn vor dem SC Lahr (2,111) und Spitzenreiter SC Pfullendorf (2,10) platziert wäre. Dagegen würden den Offenburger FV (2,0) und der Kehler FV (1,88) in die Röhre schauen. Der verschärfte Abstieg würde dem SC Durbachtal die Ligazugehörigkeit kosten, der mit seinem Quotient auf Platz 15 ins Ziel käme.

Landesliga: Souveräner Meister und Verbandsliga-Aufsteiger wäre der SV Stadelhofen. Tabellenzweiter wäre plötzlich der aktuelle Vierte FV Schutterwald, der aber auch im Quervergleich mit den Zweiten der anderen Landesligen keine Aufstiegschance hätte. Absteigen müsste als Vorletzter der TuS Oppenau, der damit für seinen überraschend schlechten Saisonstart bitter bestraft werden würden.

Bezirksliga Offenburg: Im Vorjahr war der FSV Seelbach als Vizemeister noch einer der Leidtragenden des Saisonabbruchs. Diesmal würde es zum Landesliga-Aufstieg reichen. Der unglückliche zweite Platz bliebe dem Zeller FV, der dank des besseren Quotienten noch den SV Renchen vom vermeintlichen Relegationsrang verdrängen würde. Absteiger wären der FV Unterharmersbach, VfR Willstätt und die SG Ichenheim/Altenheim.

Kreisliga A Nord: Die beiden Bezirkspokal-Finalisten FV Rammersweier und SV Fautenbach liefern sich derzeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Beide haben 25 Punkte, aber Rammersweier hat eine Partie weniger absolviert und würde deshalb aufsteigen. Den bitteren Gang in die Kreisliga B müssten der FV Schutterwald II, SC Offenburg II, die SG Nußbach/Bottenau und der SV Ulm antreten.

Kreisliga A Süd: Der bessere Quotient würde hier den Ausschlag für den aktuellen Tabellendritten SG Gengenbach/Reichenbach geben, der den SC Orschweier und die SG Nonnenweier-Allmannsweier hinter sich lassen würden. Absteiger wären der FC Kirnbach, SC Kappel und SV Grafenhausen. Die DJK Prinzbach bliebe wegen dem besseren Quotienten gegenüber dem Nord-14. FV Schutterwald verschont.

Kreisliga B1: Die verlustpunktfreie SpVgg Kehl-Sundheim würde ungefährdet als Meister aufsteigen.

Kreisliga B2: Die hauchdünne Meister-Entscheidung würde zugunsten des TuS Oppenau II ausfallen. Ata Spor Offenburg ist zwar Quotientengleich und hat die identische Tordifferenz, aber zwei Treffer weniger erzielt.

Kreisliga B3: Wie in Staffel 1 steht hier eine Mannschaft noch ohne Verlustpunkt souverän an der Tabellenspitze. Der SV Oberwolfach II wäre deshalb der verdiente Aufsteiger.

Kreisliga B4: Neun Siege in zehn Spielen würden dem FC Ottenheim nicht zum Aufstieg reichen, denn der SC Kuhbach-Reichenbach hat den besseren Quotient und wäre somit Tabellenerster.

Bezirksliga Baden-Baden: Mit deutlichen Abstand Meister wäre die SpVgg Ottenau mit den Ex-Linxern Norman Riedinger und Alexander Merkel. Dem verschärften Abstieg würde neben dem punktlosen Schlusslicht SG Lauf/Obersasbach auch der FC Ottenhöfen und der SV Sasbach zum Opfer fallen.

Kreisliga A Süd Baden-Baden: Das direkte Duell der Spitzenteams SV Sasbachwalden und VfR Achern steht noch aus. Zwar hat Achern aktuell einen Punkt weniger auf dem Konto, würde dank des Quotienten aber an Sasbachwalden vorbeiziehen und aufsteigen.


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