Schiltachs Oprea souverän Sieger der OT-Torjägerkanone 2019
Als würde Mathias Stehle hier Flavius-Nicolae Oprea (rechts) zum Torjägerkanonensieg gratulieren. Bildquelle Marc Faltin

Wie im Vorjahr ist der Siegerpodestplatz 3 bei der OT-Torjägerkanone zweifach besetzt: Schapbachs Julian Krauth zog dank drei Treffern im letzten Saisonspiel mit Oberwolfachs Jonas Wolf gleich, der ebenfalls 28 Tore erzielte. Mit 31 Treffern landete Frederic Burger vom Bezirksliga-Meister SV Oberwolfach auf dem 2. Platz. Souveräner Sieger ist Schiltachs Flavius-Nicolae Oprea mit 39 Toren.

Ohne Torjäger Flavius-Nicolae Oprea hätte die Spielvereinigung Schiltach den Abstieg wohl kaum verhindern können. Am Ende trennten die Flößerstädter in der Kreisliga A Süd nur zwei Punkte vor dem wahrscheinlichen Abstiegsplatz 13, und 39 der 67 Saisontore gehen aufs Konto des 27-jährigen Edeltechnikers aus Rumänien, der sich über seinen ersten Sieg bei der 32. Auflage der OT-Torjägerkanone natürlich freut, noch mehr aber über den Klassenerhalt seiner Mannschaft.

Einige Gründe zum Feiern

Einige Gründe zum Feiern hat vor allem der SV Oberwolfach, der erstmals in die Landesliga aufsteigt - nach einer famosen Meister-Spielzeit mit 84 Punkten, 112:34 Toren und 16 Zählern Vorsprung vor dem SC Offenburg. 59 Treffer steuerten Frederic Burger (31) und Jonas Wolf (28) bei. Während Burger sich längst einen Namen als Torjäger gemacht hat, schoss sich Wolf in den Blickpunkt. Doch selbst ohne ihre beiden Top-Torjäger gelang der Mannschaft von Trainer »Jogi« Kehl zum Beispiel ein 7:2 gegen den SV Oberharmersbach.
Ein bekannter Name in der langen Historie der OT-Torjägerkanone ist Julian Krauth, der im Vorjahr in der Schlussphase der Saison überraschend eine Ladehemmung hatte, sonst hätte es für mehr als Siegerpodestplatz 3 gereicht. Nach dem Aufstieg mit dem SV Schapbach war es nun umgekehrt. In den jüngsten Wochen traf und traf Krauth - zum Abschluss beim 3:2 gegen den SV Gengenbach sogar dreifach. Mit 28 Treffern teilt er sich den 3. Platz mit Wolf.

Krauth erneut auf einem 3. Platz

Dies tat er bereits im Vorjahr mit dem Prinzbacher Daniel Haag und jeweils 26 Toren. Patrick Gutmann vom FC Kirnbach sicherte sich mit 28 Toren Platz 2, während Arian Steiner mit 23 Toren für die DJK Welschensteinach und weiteren 7 Toren in der Rückrunde für den SC Hofstetten ganz oben stand.
Oprea, der im letzten Saisonspiel gesperrt war, hätte fast die grandiose Marke übertrumpft, die der damals 18-jährige Benjamin Bruckner in der Saison 2011/12 für den SV Haslach in der Kreisliga A setzte: 41 Tore! Unerreichbar bleibt Rolf Geppert. »Die schleichende Gefahr«, wie er einst auch genannt wurde, netzte für den FV Unterharmersbach in der Kreisliga B 1996/97 sage und schreibe 61 Mal ein.

Vier Preisträger

Der Gewinner der OT-Torjägerkanone erhält 200 Euro plus Gutschein über 100 Euro und personifiziertes Trikot mit Zahl seiner Saisontore von Hauptsponsor Sandhas Lederwaren Sportartikel aus Haslach. Für die anderen Siegerpodest-Plätze gibt es je 200 Euro von Sparkasse und Volksbank, die noch je 100 Euro für den zusätzlichen 3. Platz  beisteuern. Ort und Termin für die öffentliche OT-Torjägerkanonenparty 2019 stehen noch nicht fest.


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