SC Lahr nach 3:0-Sieg gegen Pfullendorf im Prinzip gerettet
Dennis Häußermann (links) schoss am Samstag Lahrs 1:0 und 2:0. Bildquelle Christoph Breithaupt

Auch wenn rechnerisch noch eine Restunsicherheit besteht, stellte aus Sicht des SC Lahr der 3:0-Heimsieg über den SC Pfullendorf am Samstag prinzipiell den Klassenerhalt dar. Dank einer vor allem im ersten Abschnitt überzeugenden Vorstellung war der sichere Erfolg des Teams von Trainer Oliver Dewes in dieser Höhe verdient.

Dem schnellen Spiel der Gastgeber hatte Pfullendorf nicht viel entgegenzusetzen. Bereits in der 7. Minute erzielte Dennis Häußermann per Direktabnahme nach Flanke von Konstantin Fries das 1:0. Die Gastgeber übten weiter Druck aus, was in der 20. Minute erneut belohnt wurde. Harim Makaya wurde regelwidrig im Strafraum gestoppt, den zurecht verhängten Strafstoß verwandelte Häußermann zum 2:0. »Dennis war heiß heute, hat einen längeren Genesungsprozess hinter sich. Auch wenn der Spieler natürlich liebend gerne sofort wieder gleich angegriffen hätte nach seiner Verletzung, hat Oliver Dewes es genau richtig gemacht, ihn Stück für Stück über Teilzeiteinsätze langsam heranzuführen«, lobte Lahrs sportlicher Leiter Petro Müller. Und die Ortenauer legten ein weiteres Mal nach, als Violand Kerellaj - einer der stärksten Lahrer der vergangenen Wochen - per Volleyschuss mit dem 3:0 schon in der 32. Minute eine Art Vorentscheidung herbeiführte.

Unnötiger Platzverweis für Kerellaj

Nach der Pause änderte sich an den Voraussetzungen nicht wirklich viel. Lahr dominierte, auch wenn der eine oder andere Gang merklich zurück geschaltet wurde. Da Pfullendorf nicht wirklich Initiative zeigte, um an diesem Zustand etwas zu ändern, blieben die Gastgeber bisweilen weiter aktiv. Johannes Wirth und Cem Gürsoy hätten das Resultat noch nach oben schrauben können.

Ärgerlich war 20 Sekunden vor Schluss der überflüssige Platzverweis für Kerellaj, der nach einer nicht in seinem Sinne getroffenen Einwurf-Entscheidung den Linienrichter maßregelte. Das wurde als Unparteiischen-Beleidigung ausgelegt und mit Rot belegt. Daneben herrscht bei Lahr Zittern vor, da Martin Weschle und Makaya mit Blessuren ausgewechselt werden mussten. »Zum Thema Verletzungen in dieser Saison möchte ich gar nichts mehr sagen. Wir sind froh, mit einer sehr guten Vorstellung den Klassenerhalt praktisch eingefahren zu haben. Jetzt noch die letzten drei Spiele gut und mit Punkten herum bringen - dann könnten wir am Ende sogar noch von einer guten Runde sprechen«, resümierte Petro Müller.

SC Lahr - SC Pfullendorf 3:0 (3:0)
Lahr: J. Witt - S. Witt, Wirth, Burgert, Fries, Weschle (61. Prieto), Makaya (74. Cantürk), Kerellay, Gürsoy, Häußermann (84. Lögler), Neumaier
Pfullendorf: Willibald - Rauser, Keller, Stützle (72. Stark), Abdulahad, Lang, Marena, Behr (72. Beck), Akgün, Waldraff, Sautter
Schiedsrichter: Digeser (Rottenburg)
Zuschauer: 100
Tore: 1:0 Häußermann (7.), 2:0 Häußermann (20./Foulelfmeter), 3:0 Kerellaj (32.)
Rote Karte: Kerellaj (Lahr/90.)


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