SC Hofstetten erlebt unglaubliche Saison ohne absehbares Ende
Als noch Vorfreude auf den späten Rückrundenstart herrschte: Trainer Thomas Stuber (von links) sowie Jana Neumaier, Jana Singler und Hannah Neumaier. Bildquelle Privat

Die Aufsteigerinnen des SC Hofstetten freuten sich im Sommer riesig auf die Fußball-Verbandsliga, die dann vor der Saison um ein Team reduziert wurde und während der Vorrunde noch ein weiteres Team verlor. Nach langer Winterpause und Trainingsstart am 1. Februar folgte am 11. März wegen der Corona-Krise das aprupte Ende. Am kommenden Samstag sollte diese äußerst eigenartige Saison nach mehr als vier Monaten weitergehen.

„Es gab keine Verletzungen, alle waren mega motiviert und die Testspiele aufschlussreich“, erklärt Trainer Thomas Stuber, „wir wollten allen zeigen, dass wir zurecht in der höchsten Liga des Verbands spielen.“ Der Tabellenvorletzte der Neuner-Liga sei, so Stuber, „in der Vorrunde oft unter Wert geschlagen worden, individuelle Fehler haben uns Punkte gekostet.“ Und nun kann Stuber „nicht wirklich an eine Fortsetzung der Saison glauben“ und ist gespannt, „wie der Verband entscheidet, wenn irgendwann so was wie Normalität einkehrt.“ Werde es Auf- und Abstieg geben oder alles annulliert? 

„Ungewisse Zeiten, aber der Fußball, so sehr wir ihn lieben, ist im Moment zweitrangig“, betont der Industriemechaniker der Hornberger Firma Kammerer, der seit Montag freiwillig in der Spätschicht arbeitet, um weniger Kollegen zu begegnen: „Wir arbeiten, das ist schon mal positiv.“


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