SC Freiburg: Streich und Petersen freuen sich auf Magdeburg
Mike Frantz wurde erneut zum Kapitän gewählt. Bildquelle Achim Keller

In der ersten Runde des DFB-Pokals hat der SC Freiburg mal wieder eine weite Reise vor sich. Der Sport-Club tritt am Samstag (15.30 Uhr) beim Drittligisten 1. FC Magdeburg an. Dort wird Mike Frantz die Mannschaft als Kapitän aufs Feld führen. Der 32-Jährige wurde am Donnerstag von seinen Teamkollegen wiedergewählt. 

Es ist fast schon ein bisschen kurios, dass der Sport-Club zum vierten Mal in Folge in der ersten Pokalrunde einen Verein aus dem Osten Deutschlands erwischt hat. Gefreut hat sich darüber vor allem Nils Petersen, den das Spiel zwar nicht wie in den beiden Vorjahren mit Cottbus und Halberstadt zu einem Ex-Verein führt, dafür aber in die Nähe seiner Heimat. Und der 30-Jährige hat auch Verbindungen zum Samstag-Gegner 1. FC Magdeburg, da sein Vater dort zwei Jahre Trainer war und er mit Kapitän Christian Beck befreundet ist. »Es werden viele Freunde und meine Familie kommen«, freut sich Petersen, denn sein Geburtsort Wernigerode liegt nur etwa eine Autostunde entfernt.

Sehr stimmungsvoll und laut
Auch Trainer Christian Streich findet es »cool, dass wir in Magdeburg spielen«. Er selbst war erst einmal in dem Stadion, im August 2004 mit der U19, ebenfalls in der ersten Pokalrunde, die der SC souverän mit 4:1 gewann. Mit einer so deutlichen Angelegenheit rechnet Streich diesmal nicht, weil der FCM viele Spieler mit Zweitligaerfahrung und »nichts zu verlieren« habe.

Von Florian Kath, der eine Saison an Magdeburg ausgeliehen war, hat er sich erzählen lassen, dass es im Stadion sehr stimmungsvoll zugehen wird, dass es voll und laut sein wird. »Aber wir haben genug erfahrene Spieler, die wissen, was auf sie zukommt«, sagt der SC-Coach, der in Magdeburg auf einige Spieler verzichten muss. Janik Haberer (Bänderriss) und Changhoon Kwon (Muskelfaserriss) werden nicht rechtzeitig fit, außerdem fehlen vier Langzeitverletzte, und für Manuel Gulde, Tim Kleindienst und Florian Kath, kommt das Pokalspiel noch zu früh. 

Erstes Pflichtspiel
Während es für die Freiburger das erste Pflichtspiel ist, haben die Magdeburger schon vier Spieltage hinter sich und sind in der dritten Liga mit einer Niederlage, zwei Unentschieden und zuletzt einem Sieg in Meppen gestartet. »Sie sind schon im Rhythmus, deswegen müssen wir sofort voll da sein, sonst haben wir keine Chance weiterzukommen«, erklärt Mike Frantz. Bei dieser Aussage hat er auch im Hinterkopf, dass der SC Freiburg vor genau einem Jahr nur »mit Hängen und Würgen« weiterkam. In der Erstrundenpartie beim damaligen Drittligisten Energie Cottbus traf Frantz in der Nachspielzeit zum Ausgleich, und der SC kam nach Elfmeterschießen weiter.


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