Re-Start des Rothaus-Pokals vor Zuschauern
Der SV Oberachern darf am Sonntag in Stegen 350 Zuschauern spielen. Bildquelle Iris Rothe

350 Zuschauer können das Spiel FSV RW Stegen gegen den SV Oberachern vor Ort verfolgen. Für die Teams werden fünf Auswechslungen zulässig sein.

Der Spielbetrieb im SBFV-Rothaus-Pokal kann am kommenden Sonntag (15 Uhr) mit der noch ausstehenden Achtelfinal-Paarung FSV RW Stegen gegen den SV Oberachern wieder aufgenommen werden. 350 Zuschauer können das Spiel vor Ort verfolgen. Für die Teams werden fünf Auswechslungen zulässig sein.

Seitdem das Kultusministerium am vergangenen Wochenende die Corona-Verordnung Sport bekanntgegeben hat, sind die Rahmenbedingungen bekannt, unter denen das noch ausstehende Achtelfinalspiel im SBFV-Rothaus-Pokal stattfinden kann. So wird die Partie zwischen dem FSV Rot-Weiß Stegen und dem SV Oberachern am kommenden Sonntag unter den vorgeschriebenen Hygieneauflagen vor Zuschauern stattfinden können. Der für den Spielbetrieb zuständige Vizepräsident Dr. Christian Dusch zeigt sich erleichtert: ,,Endlich ist es so weit, dass wir wieder mit dem Wettkampfsport beginnen." Der Zeitplan ist ambitioniert: Diese Woche Achtelfinale, nächste Woche Viertel- und Halbfinale und eine Woche später das Finale. Dies sei dem Umstand geschuldet, dass am 30. Juni der Sieger des Pokalwettbewerbs als Teilnehmer am DFB-Pokal 2021/22 gemeldet werden muss.

Durch die weiterhin geltenden Abstandsvorschriften ist es nicht möglich und vertretbar, die maximale mögliche Anzahl von 750 Zuschauern zuzulassen. Nach Rücksprache mit dem zuständigen Gesundheitsamt habe man sich in Abstimmung mit den beteiligten Vereinen auf die Zulassung von 350 Zuschauern geeinigt. ,,Alle Beteiligten haben das Ziel, das Spiel sicher und im Einklang mit den staatlichen Vorgaben durchzuführen. Deshalb musste die Zuschaueranzahl auf 350 begrenzt werden", so Dusch. Eintrittskarten für die Partie sind ausschließlich im Vorfeld über die beteiligten Vereine erhältlich, eine Tageskasse am Spieltag wird es nicht geben.

Die Vereine müssten darüber hinaus weitergehende Hygieneanforderungen erfüllen, welche insbesondere ein umfassendes Testkonzept für alle direkt an den Spielen beteiligten Personen vorsehen, um die Spiele für alle Beteiligten möglichst sicher durchzuführen. Da die Vereine relativ wenig Zeit zur Vorbereitung auf die Pokalspiele hatten und zudem auch der Zeitplan nur sehr kurz Regenerationszeiten zulässt, hat sich der Verbandsvorstand auf Anregung der teilnehmenden Vereine kurzfristig dazu entschlossen, für die noch ausstehenden Pokalrunden jeweils fünf Auswechselspieler zuzulassen. ,,Damit wollen wir der besonderen Situation insbesondere mit Blick auf den Gesundheitsschutz der Spieler Rechnung tragen", sagt Dusch.
Auch die weiteren Pokalrunden werden unter entsprechenden Hygieneanforderungen stattfinden. Der SBFV ist mit den Vereinen und den zuständigen Behörden im engen Kontakt. Welche Bedingungen gelten, wird allerdings erst in der nächsten Woche konkret feststehen. ,,Wir haben unterschiedliche Bedingungen bei den Spielen. So ist etwa die Frage, ob der Mindestabstand unter den Zuschauern am jeweiligen Spielort eingehalten werden kann, von Rahmenbedingungen vor Ort abhängig. Das und der enge Zeitplan macht die Durchführung der noch ausstehenden Pokalrunden zu einem engen Rennen", betont Dr. Christian Dusch. Man sei aber zuversichtlich, dass die Herausforderung gemeistert werden kann, wenn alle Beteiligten sich weiterhin verantwortungsbewusst und sachlich verhalten, so Dusch.


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