Rassiges Derby: Racing Straßburg nur 1:1 gegen Metz
Racing-Trainer Thierry Laurey. Bildquelle pc

Nach einem unterhaltsames Fußballspiel zum Auftakt der Meisterschafts-Saison 2019/2020 trennten sich Racing Straßburg und der FC Metz im Elsaß-Lothringen-Derby mit 1:1. Während Racing in der ersten Hälfte deutlich überlegen spielte, konnte Metz die zweite Halbzeit ausgeglichen gestalten.

Angefeuert von der stimmgewaltigen Kulisse im ausverkauften Meinau-Stadion machte Racing von Beginn an mächtig Dampf und schon nach zwei Minuten kam Dimitri Lienard zu einem ersten, allerdings zu ungenauen Torabschluss. 
Eine Viertelstunde später kombinierte sich Kenny Lala im Doppelpass mit Ludovic Ajorque durch die Hintermannschaft des FC Metz und verfehlte die Führung nur um Haaresbreite. Nur zwei Minuten später der nächste Sturmlauf von Racing: Lionel Carole schickte Lienard an der linken Aussenbahn steil, und der servierte dem in der Mitte gestarteten Adrien Thomasson den Ball maßgerecht zum 1:0 für Racing (20. Minute).

Doppelte kalte Dusche
Die zweite Hälfte begann mit einer doppelten kalten Dusche. Zuerst ließ der Regen die Temperaturen merklich sinken und dann erzielte Metz wie aus dem Nichts den Ausgleich zum 1:1 (46.) durch Diallo. Sofort spielten die im ersten Durchgang deutlich unterlegenen Gäste mit mehr Selbstvertrauen. Metz stand jetzt mit seiner Abwehrreihe weiter vorne und verlagerte damit das Spiel mehr in die Hälfte der Straßburger.

Racing brauchte gut 15 Minuten, um sich von dem Schock zu erholen.  Erst nach einer erneuten Kopfballchance durch Thomasson (66.) und eine weiteren Gelegenheit durch Kone nach einer Ecke (68.) waren die Straßburger wieder besser im Spiel. Aber ein weiteres Tor wollte weder Racing Straßburg noch dem FC Metz gelingen, so dass es am Ende beim leistungsgerechten Unentschieden blieb.

Trainer enttäuscht
»Wir hatten eine sehr gute erste Halbzeit und hätten da das Spiel schon entscheiden müssen. Schade, in der zweiten Halbzeit hat Metz besser gespielt und wir haben etwas den Faden verloren«, resümierte ein sichtlich enttäuschter Straßburger Trainer Thierry Laurey nach dem Spiel.


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