Racing Straßburg stehen spannende Zeiten bevor
Julien Stephan (l.) und Präsident Marc Keller unterzeichneten den Vertrag des neuen Racing-Coaches Bildquelle Verein

Der neue Trainer Julien Stephan muss in den kommenden Wochen einen neuen Kader zusammenstellen.

Das ging ruckzuck bei Racing Straßburg. Nur einen Tag nach dem letzten Saisonspiel war Thierry Laurey als Trainer verabschiedet worden, und noch nicht einmal eine Woche später präsentierte Präsident Marc Keller mit dem erst 40 Jahre alten Julien Stephan den Nachfolger.

Drei-Jahres-Vertrag

Der ehemalige Trainer von Stade Rennes war am Freitagmorgen auf der Meinau angekommen, um die Einrichtungen zu besichtigen. Danach wurde der Drei-Jahres-Vertrag unterzeichnet.

Ex-Chef von Jean-Marc Kuentz

Julien Stephan kennt Racing-Co-Trainer Jean-Marc Kuentz sehr gut. Der Truchtersheimer war von Dezember 2018 bis Juni 2020 Assistent von Stephan in Rennes, bevor er die persönliche Entscheidung traf, in seine Heimatregion und zu seinem Herzensverein zurückzukehren, wo er bereits über zwei Jahrzehnte gearbeitet hatte. Kuentz könnte nun wieder sein Assistent werden.

Rennes in die Champions League geführt

In zwei Jahren an der Spitze des bretonischen Klubs hat Julien Stephan dazu beigetragen, dass der Verein seine erste große Trophäe seit fast einem halben Jahrhundert gewonnen hat: den dritten französischen Pokal 2019 im Elfmeterschießen gegen PSG. Er führte die Mannschaft 2019 auch ins Achtelfinale der Europa League (3:1 gegen Arsenal im Roazhon-Park, 0:3 in London) und zur ersten Champions-League-Teilnahme überhaupt.

Viele Abgänge

Der Sohn von Guy Stephan, dem Assistenten von Didier Deschamps in der französischen Nationalmannschaft, wird schon bald damit beginnen können, einen neuen Kader zu formen. Denn unter den neun Spielern, deren Verträge auslaufen, sind bereits sieben Abgänge zu verzeichnen: die beiden Leihspieler Jean-Eudes Aholou (Monaco) und Frederic Guilbert (Aston Villa) sowie Lionel Carole, Lamine Kone, Idriss Saadi, Ismail Aaneba und Kevin Zohi. Schon länger bekannt ist der Abgang von Mohamed Simakan zu RB Leipzig.

Auch Romain Giraud, Mitglied der Direktion von Racing, hat gekündigt und damit auf die Rückkehr von Alain Plet als Generaldirektor reagiert.

Saison startet am 8. August

In jedem Fall stehen den Racing-Verantwortlichen spannende Zeiten bevor, ehe am 8. August der Startschuss zur neuen Saison fällt.


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