2. Bundesliga 
KSC will seine Serie am Millerntor ausbauen
Trainer Alois Schwartz stellt dem KSC ein gutes Zwischenzeugnis aus. Bildquelle GES Sportfoto

Zum Abschluss seiner bisher - mit dem 3:3 gegen Hannover und dem 1:0-Pokalsieg in Darmstadt - recht erfolgreichen englischen Woche ist der Karlsruher SC am Samstag (13 Uhr) beim FC St. Pauli­ zu Gast. Der ist, im Gegensatz zu den Wildparkprofis, am Mittwochabend nach einer 1:2-Heimniederlage gegen den Bundesligisten Eintracht Frankfurt aus dem DFB-Pokal ausgeschieden. 

Auch in der Liga lief es für die Mannschaft von Trainer Jos Luhukay zuletzt nicht gut - zumindest, was die Ergebnisse anbelangt: Die letzten beiden Spiele, am Millerntor gegen Darmstadt und in Heidenheim, gingen 0:1 verloren. Die Hanseaten rangieren deshalb in der Tabelle mit einem Punkt weniger drei Plätze hinter dem KSC.
Der ist - wettbewerbsübergreifend - seit sieben Spielen ungeschlagen und Trainer Alois Schwartz stellte seiner Mannschaft ein sehr gutes ,,Zwischenzeugnis" aus: ,,Wir haben in verschiedenen Systemen sehr ordentlich gespielt und auch durch personelle Wechsel keinen Qualitätsverlust erlitten." 

Uphoff weiter die Nummer eins
Beim Pokalsieg in Darmstadt hatte die Karlsruher Grundordnung die Form eines Tannenbaums (4-3-2-1) und Ersatzkeeper Marius Gersbeck sowie Anton Fink kamen zu ihren ersten Einsätzen in der Startelf in dieser Saison. Deshalb darf man gespannt sein, wie die Anfangsformation der Badener heute aussieht - taktisch und personell. ,,Wir wollen immer die gegnerischen Stärken einschränken", antwortete Schwartz auf die Frage, inwieweit der FC St. Pauli seine Überlegungen beeinflusse, ,,ohne unsere eigenen Stärken einzubüßen." Wie dieser Balanceakt am Millerntor aussehen könnte, behielt der KSC-Tainer für sich. Schwartz gab aber schon bekannt, dass es am Nummer-eins-Status von Schlussmann Uphoff keinen Zweifel gibt: ,,Marius hat seine Sache im Pokal sehr gut gemacht - in der Liga aber bleibt Benni im Tor." 

Einzigartige Atmosphäre am Millerntor
Auch die Viererkette in der Abwehr wird in Hamburg in der gewohnten Zusammensetzung auflaufen. Davor aber sind -systemabhängig - Veränderungen auf ein, zwei Positionen durchaus möglich. Bis auf Lukas Grozurek (Trainingsrückstand) und Marco Djuricin (Grippe) kann Schwartz personell aus dem Vollen schöpfen und meint: ,,Wir sind jetzt seit zweieinhalb Jahren zusammen. Wir haben die Mannschaft verstärkt. Sie ist besser geworden und gefestigter."

Schon allein wegen der einzigartigen Atmosphäre am Millerntor erwartet KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer: ,,Das wird ein sehr schweres Spiel für uns." Gut, dass die KSC-Fans das ihnen zur Verfügung stehende Kartenkontingent (2 230) voll ausgeschöpft haben. 


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