Verbandsliga Südbaden 
SV Oberachern klettert auf Platz 13
Oberacherner Torjubel mit Jan Dietrich und Delio Palmieri (v.l.). Bildquelle Christoph Breithaupt

Fußball.-Oberligist SV Oberachern verließ mit einem 3:1-Erfolg gegen den 1. FC Rielasingen-Arlen vorerst die Abstiegsränge

Der SV Oberachern hat in der Fußball-Oberliga mit einem verdienten 3:1-Sieg gegen den 1. FC Rielasingen-Arlen weiteren Boden gutgemacht. Es war zugleich die späte Revanche für die 0:3-Niederlage im südbadischen Pokalfinale 2020.

"Geil gespielt"

Der SVO kletterte auf Rang 13, der bei bis zu sieben möglichen Absteigern gleichbedeutend mit dem ersten Nicht-Abstiegsplatz ist. ,,Gegen die bisher beste Abwehr der Liga haben wir drei Tore geschossen. Die ganze Mannschaft hat richtig geil gespielt", freute sich Fabian Himmel vom Trainerteam.

Die Partie begann mit einer Schweigeminute für den unter der Woche nach schwerer Krankheit verstorbenen langjährigen Oberacherner Jugendleiter und Jugendpräsidenten Heinz Schweiß.

Nach der völlig unnötigen 0:1-Niederlage im Derby beim SV Linx fand der SVO richtig gut in die Partie. In Minute 5 konnte FCR-Keeper Dennis Klose einen Freistoß von Mohammed Ambri mit den Fingerspitzen noch an die Latte lenken. Dann wurde Nico Huber auf die Reise geschickt. Seine scharfe Hereingabe setzte SVO-Neuzugang Delio Palmieri mit einem trockenen Flachschuss unhaltbar für Klose zum 1:0 ins Netz (19.). Nur zwei Minuten später erhöhte Huber mit seinem vierten Saisontreffer auf 2:0.

Taktisch klug

,,Wir haben uns speziell darauf eingestellt, dass wir in der Box präsent sind und die Tiefenläufe machen", erläuterte Himmel in fußballerischer Fachsprache. Das zeigte offensichtlich Wirkung, denn die Achertäler boten eine überzeugende Vorstellung. Nach 41 Minuten hatte der aufgerückte Innenverteidiger Luca Fritz seinen großen Auftritt. Eigentlich trifft Oberacherns ,,Mister Zuverlässig" ja nur per Kopf, jetzt versuchte er es mal mit dem Fuß - und prompt zappelte der von Dominik Compagnucci Alemeida noch abgefälschte Ball zum 3:0 im Tor.

Kein Wunder, dass das junge Team des SVO wie schon beim letzten Heimspiel gegen den FC Villingen von den 220 Zuschauern im Waldsee-Stadion mit viel Beifall in die Pause verabschiedet wurde.

Keeper Mark Redl stark

Nach dem Wechsel waren die Gäste zwar um den Anschlusstreffer bemüht, blieben zunächst aber ideenlos. Das änderte sich erst, als Rielasingens Coach Michael Schilling in Pascal Sagmeister und Stephan Ohnmacht zwei frische Kräfte brachte (57.). Zum Glück hatte der SVO aber in Mark Redl einen Keeper zwischen den Pfosten, der gleich zweimal gegen Rielasingens stärksten Akteur Albert Malaj mit klasse Paraden rettete (68./72.). Palmieri, von Himmel wieder in die Startelf beordert, hatte in Minute 75 das 4:0 auf dem Fuß, setzte das Leder nach schöner Hereingabe von Huber aber einen Meter übers Tor. In Minute 79 fiel dann doch Anschlusstreffer durch den mit Abstand gefährlichsten Rielasinger Albert Malaj.

Der SV Oberachern wankte aber nur kurz und war am Ende dem 4:1 näher als die Rielasinger einem weiteren Anschlusstreffer. Der eingewechselte Rais Awell scheiterte erst an FCR-Keeper Klose (88.), dann traf er aus vollem Lauf nur den Pfosten (90.) und in der Nachspielzeit schoss er knapp am Tor vorbei.

SV Oberachern - FC Rielasingen-Arlen
Oberachern: Redl, Fritz, Dietrich, Güzelcoban, Durmus (87. Barnick), Ambri (73. Lamm), Huber (76. Awell), Leberer, Asam, Palmieri (83. Schopf), Ludwig.
Rielasingen-Arlen: Klose, Bertsch, Compagnucci Almeida, Kunze (57. Sagmeister), Serpa, Malaj, Niedermann, Tost (76. Adrovic), Matt (51. Rasmus), Moreno Fell (57. Ohnmacht), Wellhäuser.
Schiedsrichter: Christian Schipper (Stuttgart) - Zuschauer: 220.
Tore: 1:0 Palmieri (19.), 2:0 Huber (21.), 3:0 Fritz (41.), 3:1 Malaj (79.).


Werde Teil der Fußball-Community in der Ortenau und repräsentiere Deinen Verein.
Am Ende der Saison verlosen wir
attraktive Prämien!