Landesliga 1 
Landesliga: SV Stadelhofen bringt knappes 2:1 ins Ziel
So eng wie dieser Zweikampf zwischen Nico Pleger (rechts) und Yaya Conteh war auch das Derby zwischen dem SC Offenburg und dem FV Langenwinkel. Bildquelle Ulrich Marx

SC Offenburg bleibt zu Hause ungeschlagen

FV Schutterwald - SC Hofstetten 4:0

Eine geschlossene Mannschaftsleistung und ein Dreierpack von Kevin Kopf sicherten dem FV Schutterwald einen deutlichen 4:0-Heimerfolg gegen den zuvor ungeschlagenen Spitzenreiter SC Hofstetten um Spielertrainer Dennis Kopf, den jüngeren Bruder des FVS-Matchwinners. Nach nun acht Partien ohne Niederlage steht das Team um Helmut Kröll weiter auf Rang 4, konnte den Abstand nach oben aber verkürzen. Die knapp 250 Zuschauer im Waldstadion sahen bei bestem Fußballwetter eine gute Partie mit einer ausgeglichenen Anfangsphase. Während der Gast das Fehlen von Obert, Hengstler und Tamburello verkraften musste, rückte beim Gastgeber Schätzle wieder in die Startelf. Die erste Großchance hatte der Gast. Nach Ballverlust von Torhüter Volk hatte Krämer (13.) die Führung auf dem Fuß, Volk machte seinen Fehler mit einer starken Parade aber wieder gut. In der 18. Minute gelang Kopf die Schutterwälder Führung. Nach Pass von Dold war dieser auf und davon und ließ Keeper Lupfer keine Chance. In der letzten Minute der Nachspielzeit war erneut Kopf für den Gastgeber erfolgreich. Nach einem starken Diagonalball von Kirchner konnte er den herauseilenden Lupfer überwinden und sorgte so für die 2:0-Halbzeitführung. Hofstetten kam nach der Pause nochmals druckvoll aus der Kabine, Torchancen waren für die Kinzigtäler aber Mangelware. Nach knapp einer Stunde war Jehle mit einem Freistoß gefährlich, Volk aber auf dem Posten. So war es Gürkan Balta, der in der 63. Minute für die Vorentscheidung sorgte. Nach Balleroberung des aufgerückten Burgert bediente er Balta mustergültig, sodass dieser aus fünf Metern nur noch einschieben musste. Nach Alleingang des stark aufspielenden Trittmacher scheiterte Göser kurz darauf aus kurzer Distanz. Der FVS stand weiter kompakt in der Defensive und erhöhte nach einem weiteren Konter. Nach Vorlage von Göser war Kopf erneut frei durch und erzielte in der 77. Minute den Endstand.

 

FSV Altdorf - SV Stadelhofen 1:2

Eine gute zweite Halbzeit reichte dem personell gebeutelten FSV Altdorf nicht, um gegen den SV Stadelhofen zu punkten. Durch zwei Treffer von Hilaire Obame führte der Favorit früh mit 2:0. Dem FSV reichte es nur noch zum Anschlusstreffer. Unterm Strich eine unglückliche Niederlage für den FSV. Der SVS wurde nur phasenweise dem Ruf einer Spitzenmannschaft gerecht. Verletzungsbedingt musste FSV-Coach Reiner Heitz sein Team neu formieren. Trotz defensiver Grundordnung hatte der FSV die erste Torchance des Spiels. Aus einem Konter heraus tauchte Bastian Utz auf Zuspiel von Jonas Mösch in der 3. Minute alleine vor dem Gästekeeper auf. Der Stürmer agierte aber zu hektisch. Wie es besser geht, zeigte auf der Gegenseite Obame. Er nutzte die erste Chance seines Teams in der 14. Minute. Felix Distelzweig bediente Obame in zentraler Position, der aus kurzer Distanz vollendete. Nach einem Missverständnis im FSV-Abwehrverhalten überwand er Keeper Dennis Fietzeck in der 18. Minute erneut. Der SVS konnte jedoch nicht nachsetzen, die FSV-Abwehr stabilisierte sich. Offensiv tat sich indes wenig. Utz (25.) hatte nochmals eine Chance. Das war es aber in Halbzeit eins. Motiviert legte der FSV in der zweiten Halbzeit eine Schippe auf. Pech für Philipp Herzog (54.), der nach einem Standard aus kurzer Distanz zum Abschluss kam, das Leder aber neben den Pfosten platzierte. Zehn Minuten später schoss Herzog frei aus 16 Metern über die Latte. Verdient war das 1:2 nach einer Ecke durch Felix Reichmann (71.), der aus kurzer Distanz den Ball über die Torlinie bugsierte. Die Gäste waren auf Torsicherung bedacht, um über einen Konter für die endgültige Entscheidung zu sorgen. Diese ließ Jannik Huber (75.) liegen, als er klug freigespielt das Leder neben den Pfosten setzte. Das Match blieb bis zum Abpfiff spannend, dem FSV fehlte aber das Abschlussglück.

 

FV Würmersheim - SV Niederschopfheim 0:1

Einen überraschenden Auswärtscoup landete der SV Niederschopfheim am Samstag beim FV Würmersheim. Nichts hatte auf den Sieg der Gäste hingedeutet, die komplett auf Defensive setzten. Aus dem Nichts erzielte Elias Möschle das 0:1 (76.), die heimstarken Hausherren waren fast 90 Minuten dominant, ohne ihre Chancen konsequent zu Ende zu spielen. Die erste Gelegenheit hatte die Elf aus Mittelbaden. Marvin Schillinger (5.) scheiterte jedoch am Pfosten. Kurz vor der Halbzeit hatten Kleber (34.) und Özan Inal (38.) gute Gelegenheiten, doch SVNKeeper Hannes Erhardt war jedes Mal auf dem Posten. Nach der Pause kam der FVW besser aus der Kabine. Zwischen der 50. und 60. Minute hatten die Gastgeber eine Fülle an Chancen, die jedoch nie zwingend waren, weil der letzte Pass zu oft missriet. So verzog Inal im Strafraum mehrmals ebenso wie Mathis Blumenstein, oder die Schüsse wurden zur sicheren Beute von Erhardt. Das Übergewicht des FVW war deutlich, vor allem über links machten sie den Hohbergern das Leben schwer. Allerdings stand die Defensive des SVN fest wie eine Mauer. Chancen für die Gäste in Hälfte zwei - bis auf einen Schuss kurz nach der Halbzeit - waren Fehlanzeige. Umso überraschender dann, als Möschle zur Stelle war und den Ball flach einnetzte. Danach war die Moral des FVW gebrochen. Ab jetzt spielte fast nur noch das Künstle-Team. Eine Schlussoffensive der Nordbadener blieb aus, sodass der SVN die Partie sicher nach Hause fuhr. In der 90. Minute sah Würmersheims Blumenstein noch Gelb-Rot nach einem Zweikampf an der Außenlinie mit SVN-Kapitän Robin Leidinger, der mit lautem Gebrüll zu Boden ging.

 

SC Offenburg - FV Langenwinkel 2:2

Am Samstag teilten sich der SC Offenburg und FV Langenwinkel mit einem gerechten 2:2 (0:1) die Punkte. Die Gäste, die zuletzt ihren ersten Saisonsieg feierten, gingen bereits in der 3. Minute in Führung. Eine Flanke in den Strafraum wollte Gregor Grimm per Kopf klären und traf dabei seinen Verteidigerkollegen Mijo Vujevic, der aus kurzer Distanz keine Chance mehr hatte auszuweichen. Yaja Conteh schaltete am schnellsten und schoss aus drei Metern mit dem Rücken zum Tor den Ball per Hacke ins Tor. Die Gastgeber taten sich im ersten Durchgang schwer, überhaupt ins Spiel zu kommen. Langenwinkel ließ den Ball im Mittelfeld oft gut zirkulieren und kam dann gefährlich bis vors Tor. Nach einer halben Stunde kamen dann die Offenburger zu ihrer besten Gelegenheit. Ein Eckball von Grimm fand Mehmet Yildirim, der per Kopf das Tor knapp verfehlte. Kurz vor der Pause schadete sich der Gast selbst. In einer harmlosen Situation im Mittelfeld trat Markus Neu einen SCO-Spieler und der Unparteiische zog Rot. Im zweiten Durchgang war klar, dass der SCO nun in Überzahl auf den Ausgleich drückt. Doch einen zu kurzen Rückpass von Hani Hanjol auf Keeper Schumann fing Mike Gbajie ab, lief aufs Tor zu und legte uneigennützig auf den eben eingewechselten Janosch Bologna, der zum 0:2 in der 52. Minute einschob. Der SCO brachte mit Narek Sermanoukian einen neuen Offensivspieler, In der 66. Minute verloren die Gäste in der Vorwärtsbewegung den Ball im Mittelfeld, Tonio Bayer flankte sofort aus der eigenen Hälfte auf Sturmpartner Aliu Cisse, der den Ball mitnahm und zum 1:2 an Keeper Stanislav Samson vorbeischob. Obwohl die Gäste nun sehr tief standen, kamen sie zu guten Kontergelegenheiten. Bologna machte die langen Bälle gut fest und dem SCO oft Probleme. Doch der SCO-Druck wurde größer. Sermanoukian (70.) hämmerte einen Freistoß an den Pfosten. Fünf Minuten später war sein nächster Freistoß harmloser, wurde aber in der Mauer so abgefälscht, dass er unhaltbar für Samson im langen Winkel zum 2:2 landete. Nun wollten die Offenburger den Sieg, doch im letzten Drittel spielten sie zu hektisch, und der FVL versuchte vergeblich, den Lucky Punch zu setzen.

 

SV Oberwolfach - TuS Oppenau 0:0

In einer an Höhepunkten armen Landesliga-Partie trennten sich der SV Oberwolfach und der TuS Oppenau am Freitagabend folgerichtig und unter dem Strich leistungsgerecht mit einem torlosen Remis. Beide Teams hatten ihre guten und ihre schwächeren Phasen in diesem Spiel. Hochkarätige Torchancen waren absolute Mangelware, beide Defensivreihen standen überwiegend sicher. Zunächst waren aber die Hausherren etwas aktiver, doch Marc Heizmann scheiterte nach Flanke von Gabriel Schrempp an Gästekeeper Julian Fischer. Die erste Oppenauer Möglichkeit hatte Florian Müller nach zwölf Minuten, sein Schuss aus der Ferne zischte aber am langen Eck vorbei. Der TuS Oppenau übernahm nun die Initiative. Nach einem Gestochere an der Strafraumkante verfehlte Tobias Keller (32.) das SVO-Tor nur knapp. Gegen Ende der ersten Hälfte kam die gastgebende Kehl-Elf wieder besser ins Spiel und hatte drei, vier Halbchancen, ohne jedoch hundertprozentig zwingend zu sein. Erneut kein Sieger Auch aus den Startlöchern in Durchgang zwei kamen die Gastgeber besser, Marco Herrmanns strammen Fernschuss parierte Schlussmann Fischer gut. Danach verflachte das Ganze etwas. Die Zuschauer sahen zwar eine intensive und flotte Partie mit vielen Zweikämpfen, aber das Salz in der Suppe in Form von packenden Strafraumszenen fehlte nun völlig. Gegen Ende legte Oppenau nochmals zu und war in Minute 86 nach einer Mehrfach-Chance dem Torerfolg nahe. Letztlich blieb es aber beim gerechten 0:0, nachdem die bisherigen drei Landesliga-Duelle beider Teams jeweils 1:1 geendet hatten.


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