Kreisliga A Süd 
Kreisliga A Süd: Bekommt Oberweier-Heiligenzell die Kurve?
Eddy Jung, Spielertrainer der DJK Prinzbach (r.), hofft mit sei- nem Team auf eine Überraschung. Bildquelle Ulrich Marx

SG will gegen Orschweier ersten Sieg.

Die SG Nonnenweier-Allmannsweier hat am 10. Spieltag der Kreisliga A Süd (Sonntag, 15 Uhr) beim Tabellenzweiten in DörlinbachSchweighausen einen starken Gegner vor der Brust. Die DJK Prinzbach ist im Heimspiel gegen den Dritten SV Mühlenbach gefordert, während Schlusslicht SG Oberweier-Heiligenzell zu Hause gegen den SC Orschweier die ersten Punkte einfahren möchte.

Dörlinbach-Schweigh. - Nonnenw.-Allmannsw.

Nachdem die SG Nonnenweier-Allmannsweier schwach gestartet ist, rangiert die Mannschaft von Spielertrainer Ivelin Momchilov nach drei Siegen in Folge nun auf einem soliden achten Platz. „Ettenheim war der erwartet schwere Gegner. Zwar haben wir einige Torchancen liegen lassen, konnten uns aber durchsetzen“, resümierte Momchilov den 1:0-Erfolg. Die Aufgabe in Dörlinbach-Schweighausen wird nicht einfacher. „Wenn wir alles in die Waagschale werfen und unsere Chancen noch konsequenter verwerten, können wir Punkte einfahren“, so der Coach.

Ankara Gengenbach - Kirnbach

Von einer bitteren 2:3-Niederlage sprach Ceyhun Sür, Trainer des FC Ankara Gengenbach, nach dem Spiel beim SC Kappel. „Wir haben die Partie nach zweimaliger Führung aus der Hand gegeben. In der Schlussphase hat sich gezeigt, dass wir konditionell noch Defizite haben. Auch unsere Abschlussschwäche bleibt ein großes Manko“, so der Coach. Um zu Hause die volle Punkteausbeute zu behalten, müsse seine Mannschaft gegen Kirnbach eine deutliche Steigerung hinlegen. „Die Gäste stehen unter Zugzwang und werden uns deshalb alles abverlangen. Für uns gilt es dagegenzuhalten und schnellstmöglich wieder in die Erfolgsspur zu kommen“, so Sür. Die Einsätze von Maxim Burych (Hüfte), Dominik Bruckner (Knie), Stefan Schilli (Knie), Marcel Ketterer (Sprunggelenk) und Erol Kalkan (Sprunggelenk) stehen auf der Kippe.

Spielerisch und taktisch sei sein Team nicht besser oder schlechter als die SG Dörlinbach-Schweighausen gewesen, so Kirnbachs Spielertrainer Patrick Gutmann: „Wir haben aber zu viele eigene Fehler gemacht, die der Gegner effektiv nutzte.“ Daher sei die „unterm Strich selbst eingebrockte“ 2:4-Niederlage verdient. Nun geht es zum FC Ankara Gengenbach (7./13). „Unsere Defensivorganisation muss kompakter, robuster und fehlerfreier werden. Wir bekommen einfach noch zu viele Gegentore“, so Gutmann. Hier gelte es, die richtigen Stellschrauben zu justieren. Michael Dera ist beruflich verhindert, Trainer Patrick Gutmann selbst ist nach seiner Verletzung wieder als Spieler einsatzbereit.

Oberweier-Heiligenzell - Orschweier

Einen rabenschwarzen Tag erwischte die noch sieglose SG Oberweier-Heiligenzell beim SV Diersburg. „Leider haben meine Ideen und taktischen Überlegungen an diesem Tag überhaupt nicht gefruchtet“, bedauerte Trainer Stefan Schlageter die 1:11-Klatsche. Im Heimspiel gegen Orschweier möchte das Schlusslicht die ersten Zähler einfahren. „Wir müssen ein System finden, in dem meine Spieler ihre bestmögliche Leistung abrufen können. Dann sind wir auch in der Lage, etwas Zählbares zu behalten“, so Schlageter nach neun Niederlagen in Folge.

Diersburg - Hausach

Einen 11:1-Kantersieg konnte der SV Diersburg gegen Schlusslicht SG OberweierHeiligenzell einfahren. „Das ist eine tolle Momentaufnahme, mehr aber auch nicht“, warnt Trainer Jürgen Lienhard. Als nächstes erwartet der Tabellenzwölfte den nur einen Punkt und zwei Ränge besser platzierten SV Hausach, gegen den gleich der nächster Dreier her soll. „Wir haben einen unbequemen Gegner vor der Brust, der kompakt agiert und schwer zu bespielen ist. Dennoch wollen wir offensiv agieren und alles daran setzen, den Platz als Sieger zu verlassen“, so Lienhard.

Nach einem spielfreien Wochenende mischt der SV Hausach (10./11) wieder mit. Zuvor gab es „einen nicht überzeugenden 3:1-Sieg beim Schlusslicht SG Oberweier-Heiligenzell“, so SVH-Trainer Manfred Hellmig. Wie man das besser macht, habe zuletzt der jetzige Gegner SV Diersburg (12./10) gezeigt, der gegen den Tabellenletzten ein 11:1 herausschoss. „Besonders Torjäger Julian Kälble ist zu beachten, der schon 17 Tore erzielte“, warnt Hellmig. Er hofft, nach der Spielpause „ziemlich vollzählig“ nach Diersburg fahren zu können. Probleme gibt es erneut im Tor, wo sich jetzt auch noch Fabian Schmider verletzte. „Dennoch ist ein Dreier unser Ziel“, so der Coach.

Prinzbach - Mühlenbach

Die DJK Prinzbach verlor zuletzt beim Tabellenvierten SG Gengenbach/Reichenbach mit 2:5. „Der Gegner war zwar sehr gut, aber drei Gegentore nach Eckbällen zu kassieren, ist ein No-Go. Auch unser Spiel gegen den Ball war nicht besonders gut“, zog Spielertrainer Eddy Jung sein Resümee. Vor heimischem Publikum erwartet die DJK nun den Drittplatzierten SV Mühlenbach, der mit lediglich sechs Gegentoren die beste Defensive der Liga aufweist. „Wir wissen um die Spielstärke der Gäste, deshalb müssen wir von Beginn an hellwach sein und vor allem bei den Standards konsequenter verteidigen“, so Jung. Da die Kinzigtäler bislang erst einen Sieg einfahren konnten, stehen sie unter Zugzwang.

Nach dem spielfreien Wochenende wollte der SV Mühlenbach wieder in die Erfolgsspur kommen, was mit dem 5:1 über die SpVgg Schiltach gut gelungen sei. „Spielerisch war es keine herausragende Leistung“, gibt SVM-Coach Andreas Armbruster zu. Doch defensiv sei seine Elf gut gestanden und war vorne beim Verwerten der Torchancen effektiv. Nun rechnet er mit einem „ganz anderen Spiel“ auf dem kleinen Kunstrasenplatz der DJK Prinzbach (14./6). „Die Körperlichkeit, die es dort geben wird, annehmen und vollen Einsatz bringen, um bestehen zu können“, fordert Armbruster. Eines sei klar: „Mit Schönspielerei ist in Prinzbach nichts zu holen“. Der SVM will unbedingt oben dran bleiben und alle drei Zähler mitnehmen. „Dafür werden meine Jungs alles tun“, ist er sich sicher. Bis auf Fabian Müller, der sich im Aufbautraining befindet und eventuell wieder einsatzbereit ist, gibt es personell keine Verbesserungen.

Grafenhausen - Gengenbach/Reichenbach

Nach drei sieglosen Spielen in Folge fuhr die SG Gengenbach/Reichenbach einen 5:2-Erfolg gegen die DJK Prinzbach ein. In Grafenhausen ist der Tabellenvierte zwar Favorit, trotzdem will man die Hausherren nicht unterschätzen. „Der Gastgeber wird nach drei Niederlagen in Folge gewillt sein, uns zu schlagen. Wenn wir mit der gleichen Moral antreten wie in der Vorwoche, bin ich davon überzeugt, dass wir mit einem positiven Ergebnis nach Hause fahren“, so SG-Trainer Marco Maier. Im Fernduell gegen Mühlenbach würde der Spielgemeinschaft bei einem Patzer des Konkurrenten nur ein Sieg reichen, um auf Platz drei zu springen.

„So schön wie sich die vier Siege vom dritten bis zum sechsten Spieltag angefühlt haben, so beschissen fühlen sich die drei darauf folgenden Niederlagen von Spieltag sieben bis neun an. Das Schlimme daran ist vor allem, dass wir in keinem der letzten drei Spiele die schlechtere Mannschaft waren, sondern unsere Gegner äußerst effektiv zu Werke gingen und nahezu jede Tormöglichkeit in ein Tor ummünzen konnten. Diese Effektivität ging uns leider ein wenig verloren und muss dringend wieder zurück kommen.

Was ich persönlich vermisse ist die Galligkeit vor dem gegnerischen Strafraum, unbedingt einen Treffer erzielen zu wollen bzw. die Galligkeit in unserem eigenen Strafraum, einen Gegentreffer zu verhindern. Hier müssen wir ganz dringend und ganz schnell den Hebel ansetzen. Ebenso ist die Genauigkeit flöten gegangen, um gut gestartete Angriffe aus der eigenen Hälfte im dann entscheidenden Drittel zu veredeln. Die Mannschaft weiß, dass sie es kann. Jedoch reicht dieses Wissen alleine nicht aus es muss auch umgesetzt werden.

Mit Gengenbach/Reichenbach haben wir am Sonntag einen mächtigen Brocken vor der Brust. Das Team von Marco Maier ist momentan auf dem 4. Tabellenplatz und verfügt mit Jan Braun (7 Treffer) und Dominik Schwarz (6 Treffer) über zwei Torjäger, die wir in ihrem Wirkungskreis eingrenzen müssen. Generell verfügt die SG über eine sehr gute Mannschaft, die uns sicherlich alles abverlangen wird“, sagt Jens Wagner Sportvorstand.

FV Ettenheim - SV Steinach

Mit dem 4:1 hielt sich der SV Steinach (5./16) den SV Grafenhausen auf Abstand. Nun ist die Mannschaft von SVS-Trainer Patrick Weis zu Gast beim nächsten Tabellennachbarn FV Ettenheim (6./13), von dem ebenfalls weiter abgerückt werden soll. Mit 0:1 unterlag der FVE nur knapp bei der SG Nonnenweier-Allmannsweier. Vorsicht ist also geboten, der Gastgeber will garantiert wieder punkten.

SV Schapbach - SC Kappel

Beim SVS stimmt die Moral. „Ein schweres Spiel, das so nicht ganz zu erwarten war“, blickt Fußball-Abteilungsleiter Roman Weis auf das 2:2 beim SC Orschweier mit einigen hochkarätigen Chancen und dem Ausgleich in letzter Minute: „Damit haben wir unsere ungeschlagene Serie ausgebaut.“ Doch die Verfolger schlossen allesamt auf. „Die Herausforderung ist nun, unserer Favoritenrolle gerecht zu werden“, so Weis. Daheim soll gegen den SC Kappel (15./6) gewonnen und somit die Tabellenführung verteidigt werden. Luca Schmieder (Bänder) fehlt, Jan Künstle ist von seiner Dienstreise zurück.


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