Frauen Bundesliga 
SC Sand vor allem in der Defensive gefordert
Myrthe Moorrees (l.) und der SC Sand wollen am Sonntag im Heimspiel gegen Hoffenheim endlich einmal nicht mit einem Rückstand in die Pause gehen. Bildquelle Christoph Breithaupt

Nach dem 1:3 zum Auftakt des Heimspiel-Dreierpacks gegen die SGS Essen kommt am Sonntag, 14 Uhr, die TSG Hoffenheim (5./13 Punkte) zu Teil zwei der Dreier-Serie ins Kühn­matt-Stadion zum SC Sand (10./6 Punkte).

Nach dem 1:3 zum Auftakt des Heimspiel-Dreierpacks gegen die SGS Essen kommt am Sonntag, 14 Uhr, die TSG Hoffenheim (5./13 Punkte) zu Teil zwei der Dreier-Serie ins Kühn­matt-Stadion zum SC Sand (10./6 Punkte). Die von SC-Trainerin Nora Häuptle anvisierten drei Punkte aus diesen drei Spielen sind immer noch machbar. In einer Woche ist dann Aufsteiger SV Meppen (11./2 Punkte) der Gast der Sanderinnen. Bei allen drei Spielen der Frauenfußball-Bundesliga sind wegen der Corona-Pandemie keine Zuschauer zugelassen.

Das Rückrundenspiel der Vorsaison gegen die TSG Hoffenheim ist den Verantwortlichen des SC Sand noch gut in Erinnerung. Allerdings kommen keine schönen Gedanken auf, wenn der sportliche Leiter Sascha Reiß oder Manager Gerald Jungmann an das jüngste Aufeinandertreffen mit den Kraichgauerinnen Mitte Juni denken. 0:5 lag man bereits zur Pause im Hintertreffen, dass es am Ende ,,nur" 0:6 hieß, lag damals nicht zwingend an der eigenen Leistung. 

TSG hat starken Kader

Am Sonntag kommt die TSG erneut ins Kühnmatt-Stadion und die Formkurven beider Teams lassen nichts Gutes erahnen. ,,Wenn wir in der Halbzeit wieder einem Rückstand von mehr als zwei Toren hinterherlaufen müssen, wird es wieder einmal sehr schwer, aus dieser Partie etwas Zählbares mitzunehmen", formuliert es Reiß eher verhalten. Der sportliche Leiter zählt zahlreiche Topspielerinnen in den Reihen der Gäste auf, die allesamt in der Lage wären, einen Gegner im Alleingang an den Rand einer Niederlage zu bringen. Vor allem die beiden Österreicherinnen Nicole Billa und Katharina Naschenweng hat Sascha Reiß auf dem Schirm. Letztere unter anderem aufgrund ihres ,,Traumtores", das sie im Juni im Kühn­matt-Stadion erzielt hatte. ,,Hoffenheim schafft es immer wieder, junge Spielerinnen an ein richtig gutes Bundesliga-Niveau heranzuführen und ist im Kader sehr breit und gut aufgestellt."

Gäste kommen mit Selbstvertrauen

Dass beim SC Sand vieles möglich ist, haben die Schützlinge von Trainerin Nora Häuptle im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt (3:2-Sieg) vor wenigen Wochen bewiesen. Um so etwas zu wiederholen ,,müssen wir gegen einen sehr guten Gegner wie Hoffenheim defensiv viel besser agieren als zuletzt", so Reiß. 

Während der SC Sand zuletzt bei Werder Bremen (0:1) und zu Hause gegen Essen (1:3) verlor, kommt die TSG Hoffenheim mit viel Selbstvertrauen­ in die Ortenau. Nach der 0:4-Heimniederlage gegen den FC Bayern München, der am Wochenende seine Tabellenführung gegen den Zweiten VfL Wolfsburg verteidigen will und damit einen wichtigen Schritt Richtung Meisterschaft gehen kann, folgten ein 1:0-Heimsieg gegen Meppen und ein überzeugender 5:2-Auftritt bei Bayer Leverkusen, bei dem der SC Sand am 13. Dezember ebenfalls auswärts ran muss.

Trio fehlt

Am Sonntag hofft der SC Sand auf den Einsatz von Patrycja Balcerzak. Die Polin hatte gegen Essen wegen einer Schwellung am Mittelfuß gefehlt. Am Donnerstagabend sollte sie wieder ins Training einsteigen. Definitiv weiterhin fehlen werden Torhüterin Jasmin Pal und die Ungarin Dora Süle (beide wegen Bänderriss im Sprunggelenk). Nach ihrem positiven Coronatest endete zwar für Laura Kovacs am Donnerstag die Quarantäne, ein Einsatz käme aber zu früh.


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