Frauen Bundesliga 
SC Sand schafft es, ein Debakel abzuwenden
Sands Trainer Matthias Frieböse. Bildquelle Christoph Breithaupt

Beim Champions-League-Starter VfL Wolfsburg setzt es die erwartbare Niederlage, die sich aber mit 0:4 in erträglichen Grenzen hält. Nach dem schweren Programm zu Beginn soll am 3. Oktober gegen Jena der erste Sieg folgen.

Lange Zeit sah es im Wolfsburger AOK-Stadion gut aus für die Frauenfußball-Bundesligaspielerinnen des SC Sand - am Ende siegte der haushohe Favorit aus dem Norden aber standesgemäß mit 4:0 (2:0) und ließ dabei seine individuelle Klasse aufblitzen. Der SC Sand hat mit diesem Spiel sein schweres Auftaktprogramm abgespult und steht nach drei Spieltagen am Tabellenende - allerdings in prominenter Gesellschaft mit dem SC Freiburg.

Jasmin Pal rettet

Sand begann zunächst auf Augenhöhe und ließ die Wölfinnen, die aus einer englischen Woche heraus in diese Partie gingen, zunächst nicht zur Entfaltung kommen. Allerdings musste SC-Torhüterin Jasmin Pal zweimal in höchster Not vor Ewa Pajor klären. Es dauerte bis zur 37. Minute, oder besser gesagt bis zur siebten Wolfsburger Ecke, ehe das 1:0 fiel. Die Hereingabe von Sofie Svava wurde zunächst geklärt, landete dann aber bei Jill Roord, die bis fast auf die Außenlinie dribbelte und schließlich mit einem unhaltbaren Heber Pal überwand.

Das war der Dosenöffner, den der VfL Wolfsburg benötigt hatte. Nur vier Minuten später verlängerte Sandra Starke eine Hereingabe von Kathrin Hendrich sehenswert mit der Hacke und Emily Evels war es am Ende, die vor der freistehenden Pajor das Leder ins eigene Tor zum 0:2 lenkte.
Nach der Pause war es ein Spiel auf ein Tor - auf das des SC Sand. Die Wölfinnen wollten ihr Torverhältnis deutlich verbessern, was ihnen auch gelang. Eine präzise Pajor-Flanke veredelte Svenja Huth mit viel Können zum 3:0 (54.), ehe Starke eine Hereingabe von Tabea Waßmuth aus sieben Metern zum 4:0-Endstand über die Linie brachte (65.).

Länderspielpause

Danach fing sich die Sander Abwehr und ließ kein Schützenfest zu. Mit dem 4:0 zeigte der Champions-League-Teilnehmer den Ortenauerinnen zwar deutlich die Grenzen auf, die Sanderinnen kämpften aber leidenschaftlich und zogen sich wie schon gegen den FC Bayern achtbar aus der Affäre.
Nach der nun folgenden Länderspielpause geht es für den SC Sand im DFB-Pokal nach Andernach, ehe am 3. Oktober Carl Zeiss Jena in Sand gastiert, wo die ersten Punkte dann auf dem eigenen Konto verbucht werden sollen.

VfL Wolfsburg - SC Sand 4:0
Wolfsburg: Schult - Hendrich (59. Blässe), Oberdorf (84. Doorsoun-Khajeh), Janssen (70. Wedemeyer), Svava - Starke (70. Knaak), Waßmuth, Huth, Roord, Blomqvist - Pajor (59. van de Sanden).
Sand: Pal - Evels (84. Gavat), Brandenburg, Balcerzak, Jordan - Bruinenberg (66. Bruce),
Gentile, Browne (66. Plasmann), Green, Kreil - Hoppius (59. Triendl).
Schiedsrichterin: Nadine Westerhoff (Bochum) - Zuschauer: 775.
Tore: 1:0 Roord (37.), 2:0 Evels (41./Eigentor), 3:0 Huth (54), 4:0 Starke (65.).


Werde Teil der Fußball-Community in der Ortenau und repräsentiere Deinen Verein.
Am Ende der Saison verlosen wir
attraktive Prämien!