Verbandsliga Südbaden 
Offenburger FV muss ein anderes Gesicht zeigen
Lukas Martin (rechts) fehlt dem OFV im Heimspiel gegen Pfullendorf gesperrt. Bildquelle Iris Rothe

Nachdem Fußball-Verbandsligist Offenburger FV zuletzt das Lokalderby beim Kehler FV mit 1:3 verlor und dadurch auch die Tabellenführung einbüßte, will die Mannschaft von Trainer Florian Kneuker am Samstag (14.30 Uhr) im Heimspiel gegen den SC Pfullendorf in die Erfolgsspur zurückkehren.  
 

,,Die Niederlage in Kehl war durchaus vermeidbar, doch wenn man den Gegner aufgrund individueller Fehler  zum Toreschießen regelrecht einlädt, kann man gegen keine Mannschaft der Verbandsliga gewinnen. Inzwischen haben wir die individuellen Fehler  aufgearbeitet", blickt OFV-Coach Kneuker auf die Derby-Niederlage zurück.  

Starke Vorrundenergebnisse

Mit dem SC Pfullendorf trifft der OFV nun auf einen Gegner, der in der Vergangenheit in der Regionalliga sehr erfolgreich war, dann allerdings in die Landesliga abstürzte und erst wieder in der Saison 2017/18 in die Verbandsliga zurückkehrte. Inzwischen belegt das Team von Trainer Adnan Sijaric mit 26 Punkten und 34:29 Toren (OFV 35/39:22) den siebten Tabellenplatz. Dass der SC Pfullendorf mittlerweile in der Lage ist, an einem guten Tag jedem Gegner in der Liga Paroli zu bieten, beweisen einmal mehr die Vorrundenergebnisse, wo der OFV, Kehl und Weil bezwungen und gegen Lahr ein Remis erzielt wurde. 

Mehr Körperlichkeit

Die zurückliegenden Ergebnisse verdeutlichen, dass der kommende Gegner über eine physisch intakte Mannschaft mit hoher individueller Qualität verfügt, die einerseits in der Defensive kompakt auftritt, andererseits aber auch ihre torgefährlichen Angreifern gut in Szene zu setzen versteht.  Vor allem die Leistungsträger Stützle, Gruler, Marena und Peter muss das Kneuker-Team besonders auf dem ,,Schirm" haben, denn sie sind bei den Gästen die entscheidenden Akteure. Um gegen die Linzgauer nicht erneut die Punkte herzuschenken, muss der OFV ein anderes Gesicht zeigen als zuletzt im Kehler Rheinstadion. Insofern ist der OFV am Samstag ganz gewaltig gefordert, will man den zweiten Tabellenplatz nicht aufs Spiel setzen. 
,,Wir müssen unser Spiel durchbringen, lauffreudiger, aggressiver und mit mehr Körperlichkeit auftreten, Fehler abstellen und konsequent verteidigen", macht Florian Kneuker eine klare Ansage an sein Team.

Sechs Ausfälle

Personell muss er allerdings auf Lukas Martin (Sperre), Markus Feger, Fabio Kinast, Joe Obosso und Dimitrios Tsolakis (alle verrletzt) sowie auf Stefano Anzaldi (Grippe)  verzichten. Hinter dem Einsatz von Fabian Herrmann, der weiterhin Rückenbeschwerden hat, steht nach wie vor ein Fragezeichen. 


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