Oberliga Baden-Württemberg 
Ein Sieg ist fast schon Pflicht
Enttäuscht über das 1:1 gegen Schlusslicht SV Sandhausen II war der Linxer Coach Thomas Leberer, der in Pforzheim auf eine Trotzreaktion seines Teams hofft. Bildquelle Christoph Breithaupt

Nach dem 1:1 zu Hause im ,,Kellerderby" der Fußball-Oberliga Baden-Württemberg gegen Schlusslicht SV Sandhausen II gastiert  der SV Linx am Samstag (14 Uhr) beim CFR Pforzheim. Von den fest eingeplanten drei Punkten, die der SV Linx (17. Platz) gegen Schlusslicht SV Sandhausen II auf dem Wunschzettel hatte, ist nur ein Zähler übrig geblieben. Zu wenig, um aus dem Tabellenkeller herauszukommen. 

,,Es war keine Niederlage, aber über unsere Leistung und das Ergebnis war ich enttäuscht", so der Linxer Coach Thomas Leberer. Am Samstag geht die Reise zum CFR Pforzheim. Da lief in der letzten Saison ein seltsames Spiel ab. Nach 23 Minuten lag Linx 0:2 hinten, nach 59 Minuten 4:2 vorne - plötzlich stand es dann 4:4 und Linx hatte danach noch zweimal die erneute Führung vergeben. 
Damals stand Pforzheims Coach Gökce Gökhan vor dem Rauswurf. Er durfte bleiben, aber bereits nach dem ersten Spieltag der neuen Saison musste er doch gehen. Co-Trainer Fatih Ceylan übernahm, und das mit Erfolg. Acht Begegnungen ungeschlagen, Siege gegen die Stuttgarter Kickers  und im Derby gegen Nöttingen beförderten die ,,Rassler" ins obere Tabellendrittel. Zuletzt gab es aber zwei Niederlagen.
Eine Erfolgsserie wollte der SV Linx gegen den SV Sandhausen II starten, doch das ging gründlich daneben. Auch gegen das Schlusslicht, das bisher erst sieben Treffer erzielt hatte, blieb die Abwehr nicht ohne Gegentor. Im Angriff wird Marc Rubio (Adduktorenprobleme) schmerzlich vermisst. Zwar war Adrian Vollmer mit seinem siebten Saisontreffer erfolgreich, aber die Chancenverwertung insgesamt war einmal mehr das große Manko. 
Der SV Linx ist seit zwei Spieltagen ungeschlagen, aber mit Unentschieden kommt man nicht weiter. Also muss gegen Pforzheim ein Sieg her, zumal es auswärts besser läuft. Acht der bisher 14 Punkte wurden auf fremden Terrain geholt. 

Trotzreaktion?

,,Wir wissen, dass wir an einem guten Tag mit jedem Gegner mithalten können und einen solchen Tag brauchen wir am Samstag in Pforzheim", hofft Trainer Thomas Leberer auf eine Trotzreaktion seiner Spieler. Anders als gegen Sandhausen, als man Spielgestalter sein wollte, was selten gelang, kann man in Pforzheim aus verstärkter Abwehr heraus agieren. 
Vorausgesetzt hinten steht mal wieder die ,,Null" käme ein Erfolgserlebnis in der ,,Goldstadt" angesichts des nächsten Heimspiels gegen die Stuttgarter Kickers gerade recht.  Dennis Kopf ist aus dem Urlaub zurück, ob Alexander Merkel im Mittelfeld wieder wie gewohnt Gas geben kann ist aber noch fraglich. 


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