Oberliga Baden-Württemberg 
0:3 in Dorfmerkingen - SV Linx bis zum 1:0 auf Augenhöhe
Nachdenklich: Trainer Thomas Leberer. Der SV Linx beendet die Oberliga-Vorrunde als Drittletzter. Bildquelle Peter Heck

Der SV Linx hat ein Schlüsselspiel im Abstiegskampf der Fußball-Oberliga verloren. Trotz einer starken ersten Hälfte musste sich der Drittletzte aus der Ortenau bei den nur drei Punkte und drei Plätze besseren Spfr. Dorfmerkingen am Samstag mit 0:3 (0:0) geschlagen geben. „Bis zum 1:0 war es ein Spiel auf Augenhöhe. Dorfmerkingen hatte dann aber den größeren Siegeswillen“, meinte der Linxer Trainer Thomas Leberer nach Spielschluss enttäuscht.

Auf dem schwer zu bespielenden Platz in Dorfmerkingen taten sich die Hausherren nach gutem Start schwer, Zugriff zum Spiel zu bekommen. Zwar hatten die Sportfreunde durch einen Freistoß, den Marc Alexander Gallego aus 25 Metern an die Latte setzte (4.) die erste Chance, doch das war es dann auch schon, was Dorfmerkingen in Hälfte eins zustande brachte. 

Im Gegenzug erarbeiteten sich die Linxer mit ihren beiden Unruheherden Adrian Vollmer und Lukas Raabe Chancen fast im Minutentakt (31., 33., 35.) und waren der Führung näher als die Gastgeber. 

Elfmeter nicht gegeben
Diese mussten in der 38. Spielminute eine Schrecksekunde überstehen, als der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt zeigte. Vorausgegangen war ein vermeintliches Handspiel von Dorfmerkingens Felix Gruber, der, als er aus kurzer Distanz angeschossen wurde, allerdings klar außerhalb des eigenen Strafraumes stand. Zum Glück korrigierte der Linienrichter die Entscheidung und der folgende Freistoß der Linxer fand keinen Abnehmer. 
Der Halbzeitstand von 0:0 war glücklich für die Spfr. Dorfmerkingen. 

Linxer Wille gebrochen
In seiner Halbzeitansprache fand Spfr.-Trainer Helmut Dietterle scheinbar die richtigen Worte. Selbstbewusst und mit breiter Brust kam sein Team auf den Platz zurück und drückte dem Spiel fortan den Stempel auf. Ein von Dorfmerkingens Torwart Christian Zech gehaltener Freistoß leitete schließlich den Führungstreffer durch Michael Schindele (56.) ein. 
Damit war der Linxer Wille gebrochen, und Dorfmerkingen spielte nun wie aus einem Guss, allen voran Daniel Nietzer. Nachdem sein Slalom durch fünf Linxer noch nicht von Erfolg gekrönt war (59.), machte er es in der 66. Minute besser. Vom immer stärker werdenden Felix Brenner hervorragend in Szene gesetzt, überwand er den Linxer Schlussmann Norman Riedinger zum entscheidenden 2:0 (66.). In der Folgezeit ließen es die Sportfreunde etwas lockerer angehen, ohne jedoch das Spiel aus der Hand zu geben. Mit einer Einzelaktion zum 3:0 krönte Nietzer (90.+3) seine starke Leistung.

Sieg erzwungen 
„Das Spiel war lange Zeit offen. Linx ist technisch versiert und hat erwartet clever agiert. In der ersten Halbzeit hat uns Zech im Spiel gehalten. In der zweiten Hälfte haben wir eine Schippe draufgelegt und so den Sieg erzwungen“, kommentierte Dorfmerkingens Tainer Helmut Dietterle den zweiten Heimsieg in Folge.

Spfr. Dorfmerkingen - SV Linx 3:0 (0:0)
Dorfmerkingen:
Zech - Schwarzer (78. Wende, 92. Zimmer), Scherer, Brenner (86. Mutlu), Janik, Nietzer, Gruber, M. Schiele, Schindele, Mayer (63. Sauer), Gallego
Linx: Riedinger - Feist, Gülsoy (70. Tine), Vollmer, Schmider (86. Madihi), Kopf (61. Rubio), Raabe (55. D. Kopf), Schlieter, Schwenk, Venturini, Wehrle
Schiedsrichter: Alexander Rösch (Bad Wurzach) - Zuschauer: 307.
Tore: 1:0 Schindele (56.) 2:0 Nietzer (66.), 3:0 Nietzer (93.).


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