Landesliga 1 
Landesliga: SC Durbachtal muss zum Team der Stunde
Schutterwalds Trainer Helmut Kröll weiß um die Qualität des kommenden Gegners VfB Bühl. Bildquelle Iris Rothe

Schutterwald sucht Anschluss nach oben

FV Schutterwald - VfB Bühl

Im nächsten Heimspiel am Sonntag (14.30 Uhr) steht für Fußball-Landesligist FV Schutterwald (5. Platz/19 Punkte) gleich die nächste schwere Aufgabe an. Zu Gast im Waldstadion ist der VfB Bühl (3./25), der bislang eine starke Saison spielt und zudem mit viel Selbstvertrauen anreist.

Viele Veränderungen hat es im Kader von Bühls Trainer Alexander Hassenstein zur neuen Runde nicht gegeben. Trotzdem läuft es bei den Zwetschgenstädtern deutlich besser, als noch in der Vorsaison, in der man am Ende nur Tabellenachter wurde. Acht Siege aus den vergangenen neun Partien sprechen eine deutliche Sprache. Einziger Wermutstropfen war die Niederlage beim SC Offenburg, ansonsten hielt man sich nach schwachem Saisonstart schadlos und steht verdient auf Rang drei. Der deutliche 4:0-Erfolg gegen Langenwinkel in der Vorwoche zeigt ebenfalls, was Bühl zu leisten imstande ist. Auch defensiv steht man bislang stabiler, 14 Gegentore stellen den Bestwert der Liga dar.

Nicht zufriedenstellend verliefen die letzten Partien aufseiten der Schutterwälder, die nach der deutlichen Heimniederlage gegen Stadelhofen auch bei Spitzenreiter Durbachtal ohne Punkte blieben. Man konnte dort zwar eine ordentliche Leistung auf den Platz bringen, agierte im Abschluss aber zu unglücklich und ließ auch eine gewisse Cleverness vermissen.

Trainer Helmut Kröll warnt seine Mannen nun auch vor dem VfB Bühl und hofft, dass seine Mannschaft sich für ihre Leistung wieder belohnen kann. Dass es sich beim VfB Bühl aber um einen harten Brocken handelt, weiß auch der erfahrene Coach. Bei derzeit sechs Punkten Rückstand auf den Gegner ist ein Sieg jedoch unabdingbar, will man den Anschluss nach oben nicht ganz verlieren. Personell wird Kröll trotz der ein oder anderren Erkrankung wohl auf den Kader der vergangenen Wochen zurückgreifen können.

 

SC Offenburg - FSV Altdorf

Vor einem wichtigen Spiel im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga steht der SC Offenburg (14. Platz/10 Punkte) am Samstag. Um 14.30 Uhr empfängt der Aufsteiger den FSV Altdorf (15./5) zum Kellerduell.

Für beide Mannschaften verlief das erste Drittel der Saison nicht wie erhofft. Momentan rangieren beide Teams auf einem Abstiegsplatz, was die Wichtigkeit dieses Spiels deutlich unterstreicht. Für die Gäste aus Altdorf erscheint ein Sieg fast als Pflicht, da man bereits sechs Punkte Rückstand auf das rettende Ufer hat. Bei den Offenburgern ist die Ausgangslage etwas milder, jedoch will man mit einem Sieg endlich die Abstiegsplätze verlassen, wo man seit dem ersten Spieltag festsitzt.

Dem SCO steht am Samstag wieder Mittelfeldakteur Cengizhan Keskin zur Verfügung, der nach seiner dreiwöchigen Sperre wieder ins Team rückt. Für das SCO-Trainergespann Jürgen Wippich/Sergej Herter gilt es wieder Anschluss zu finden an die vergangenen Wochen. „Das Spiel in Elchesheim wollen wir schnell vergessen. Wir haben keine gute Leistung gezeigt, konnten uns aber in letzter Sekunde noch einem Punkt belohnen. Wir müssen uns voll fokussieren und die nötige Leidenschaft an den Tag legen. Dann werden wir auch gute Chancen haben, das Spiel zu gewinnen“, hofft Wippich auf drei Punkte im Kellerduell.

 

SV Oberwolfach - SC Durbachtal

Vor einem schweren Auswärtsspiel steht Tabellenführer SC Durbachtal am 13. Spieltag der Fußball-Landesliga am Samstag (18 Uhr) beim starken Aufsteiger SV Oberwolfach.

Mit dem 3:2-Heimsieg über Mitkonkurrent FV Schutterwald bestätigten die SCD-Schützlinge des Trainerduos Sebastian Bruch/Thorsten Eckert einmal mehr ihre Favoritenrolle in der Landesliga. „Wir haben derzeit spielerisch sicherlich noch Steigerungspotenzial. Trotzdem schaffen wir es, auf den Punkt da zu sein und auch die Topspiele für uns zu entscheiden“, lobt Bruch die Mentalität seines Teams.

Nun geht es für den Spitzenreiter zum heimstarken SV Oberwolfach. Der Aufsteiger ist, nach zuletzt fünf Siegen in Serie, derzeit das Team der Stunde. Auch im Pokal hat die Elf von Trainer Jogi Kehl mit Siegen gegen die Verbandsligisten Offenburger FV und SV Weil für Aufsehen gesorgt. Im Lager des SCD ist man somit gewarnt vor den heimstarken Kinzigtälern. „Uns erwartet in Oberwolfach nicht nur ein starker Gegner, sondern auch eine Kulisse, die den SVO immer wieder nach vorne peitschen wird“, weiß Bruch und zeigt sich dennoch zuversichtlich: „Wir werden von Beginn an konzentriert sein. Nur wenn wir die gleiche Kaltschnäuzigkeit, die uns zuletzt ausgezeichnet hat, auch in Oberwolfach an den Tag legen, werden wir auch dort etwas Zählbares mitnehmen.“

Personell gibt es beim SCD keine Veränderungen.

 

FV Langenwinkel - FV Elchesheim

Dem FV Langenwinkel (6. Platz sechs/19 Punkte) und dem FV RW Elchesheim (10./15) ist vor ihrem Duell am Sonntag (14.30 Uhr) gemeinsam, dass sie in den vergangenen fünf Partien der Fußball-Landesliga jeweils nur einmal siegen konnten. Und beide Kontrahenten müssen auch darauf aus sein, dass sie sich nicht durch eine Niederlage in eine Abwärtsspirale hineinmanövrieren.

Bei den Gastgebern waren unter der Woche wieder einmal die wechselhaften Trainingsbedingungen Thema, da der Platz infolge des Dauerregens stark beansprucht war. So hoffen die Verantwortlichen wie Aktiven auf die Realisierung des neuen Platzes im kommenden Jahr.

In sportlicher Hinsicht gelten die Gäste aus Elchesheim als eine der unberechenbarsten Größen der Liga. An guten Tagen kaum zu schlagen, stellt die Truppe um Toptorjäger Hakki Tasli an schlechteren Tagen nicht mehr als Treibgut für Kontrahenten dar, die es verstehen, den FV RW auseinander zu spielen. Welche Seite die Gäste am Sonntag zeigen werden, ist die große Frage. „Wir dürfen uns nicht zu sehr mit dem Gegner befassen. Wir befinden uns gerade in einer nicht einfachen Situation, müssen versuchen, unser Spiel auf den Platz zu bringen und Punkte zu holen“, stellt Klaus Stefan vom Trainerteam des FV Langenwinkel in den Mittelpunkt des Geschehens.

Das wird umso schwerer, da auch am Wochenende wieder Leistungsträger fehlen. Alexandru Ghita (muskuläre Probleme) kann weiterhin nicht beschwerdefrei trainieren, beim angeschlagenen Felix Reichmann besteht immerhin noch Resthoffnung auf einen Einsatz. Dagegen ist Seyithan Olcan, der in Bühl vorzeitig vom Platz musste, wieder fit.

 

SC Hofstetten – TuS Oppenau

Von einem „glücklichen Sieg“ spricht Hofstettens Trainer Gotthard Schwörer nach dem 2:1 in Altdorf. Zwar führte der Sportclub früh mit 2:0, gab das Spiel jedoch gegen Ende fast aus der Hand. „Letztlich zählen nur die drei Punkte“, so Schwörer, „jedoch ist klar, dass wir mit einer solch unbeständigen Leistung über 90 Minuten nicht weit kommen“. Morgen ist der TuS Oppenau zu Gast im Waldseestadion. Die Renchtäler waren – wie ein Jahr zuvor der SCH – in der Verbandsliga chancenlos und sind nach ihrer direkten Rückkehr in die Landesliga nun auswärts noch sieglos. Jedoch warnt Schwörer vor dem erfahrenen, abschlussstarken Spielertrainer Christian Seger und betont: „Für uns wird wichtig sein, wieder absolut konsequent in den Zweikämpfen zu sein und unsere Chancen besser zu nutzen. Daheim wollen wir spielerisch wieder überzeugen und die drei Punkte holen“. Dabei kann er wieder auf Arian Steiner setzen, der aus seinem Urlaub zurückkehrt. Sebastian Bauer fällt wegen Adduktorenproblemen wie Jannik Schwörer (berufsbedingt in Neuseeland) für den Rest des Jahres aus.


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