Landesliga 1 
Landesliga: SC Durbachtal auf ungewohntem Terrain
Yannick Männle (v.) will mit dem SC Offenburg zu Hause nachlegen. Bildquelle Iris Rothe

Knifflige Aufgabe für Schutterwald

SC Offenburg - FV Langenwinkel

Nach dem wichtigen Heimsieg gegen Ottersweier will Fußball-Landesligist SC Offenburg (13. Platz/16 Punkte) auch im Heimspiel morgen (15.30 Uhr/Kunstrasen an der Konrad-Adenauer-Schule) gegen den FV Langenwinkel (9./25) punkten.

Die Verantwortlichen des SCO waren nach dem 4:1-Erfolg zum Start aus der Winterpause gegen den direkten Konkurrenten FV Ottersweier sehr erleichtert. „Nach einer weniger guten Vorbereitung wussten wir nicht wirklich, wo wir stehen. Doch gegen Ottersweier hat die Mannschaft verstanden, dass wir uns im Abstiegskampf befinden. Dementsprechend war auch die Einstellung die richtige. Wir sind froh, dass der Auftakt geglückt ist, doch darauf dürfen wir uns nicht ausruhen“, erklärt SCO-Trainer Jürgen Wippich nach dem Auftaktsieg.

Der morgige Gast FV Langenwinkel konnte den eigenen Erwartungen im bisherigen Rundenverlauf noch nicht gerecht werden. Im Gegenteil, momentan stecken die Lahrer im Tabellenmittelfeld fest und möchten so schnell es geht wieder oben angreifen. Um nicht komplett den Anschluss an die oberen Mannschaften zu verlieren, muss beim SCO ein Sieg her. Den Auftakt vergangene Woche gestaltete die Truppe von Trainer Dan Calinesu und Klaus Stefan mit einem 2:2-Unentschieden gegen den starken SC Hofstetten.

Beim Gastgeber fehlen wie schon in der Vorwoche Aliu Cisse (Urlaub) und Innenverteidiger Robert Grüner (verletzt).

Der Langenwinkler Start ins neue Jahr fiel nur halbwegs gelungen aus. „Wir ärgern uns immer noch darüber, das zwischenzeitliche 2:0 nicht verwertet zu haben“, brachte es Klaus Stefan (FVL-Trainerteam) vor dem Gastspiel beim SCO auf den Punkt.

„Dass der kommende Gegner nach wie vor über individuell gute Spieler wie Narek Sermanoukian oder Tonio Bayer verfügt, darüber braucht man nicht zu diskutieren. Sie spielen einen Fußball, der mich nach wie vor davon überzeugt sein lässt, dass der SCO nicht da unten hin gehört“, unterstreicht Stefan trotz des 5:2-Siegs im Hinspiel. „Wir sind jetzt schon längere Zeit sieglos, brauchen diese drei Punkte, um uns auch nach unten hin absichern zu können“, merkt Stefan, der personell wohl aus dem Vollen schöpfen kann, an.

 

RW Elchesheim - SC Durbachtal

Am 19. Spieltag der Fußball-Landesliga gastiert Tabellenführer SC Durbachtal morgen (15.30 Uhr) beim abstiegsbedrohten FV RW Elchesheim.

Beim SC Durbachtal blickte man letzten Freitag, nach dem 5:3-Sieg gegen den Meisterschaftskonkurrenten VfB Bühl, in erleichterte und zugleich euphorisierte Gesichter. Die Freude war riesig und es war gleichzeitig ein Ausrufezeichen an die Liga, das die Aufstiegsambitionen der Rebländer erneut untermauerte. „Der Sieg zum Auftakt war enorm wichtig und gibt uns den nötigen Rückenwind für die kommenden Wochen - nicht mehr und nicht weniger“, resümiert SCD-Trainer Sebastian Bruch und versucht gleichzeitig, die Euphorie etwas zu bremsen. „Wir wissen, dass es noch ein langer Weg ist und sind daher gut beraten von Spiel zu Spiel zu denken. Uns erwartet im Vergleich zur Vorwoche in Elchesheim eine nicht weniger schwere Aufgabe unter komplett anderen Voraussetzungen.“

Die kommende Gegner aus dem Rastatter Umland sorgten mit dem Auswärtssieg beim SV Stadelhofen ebenfalls für ein Ausrufezeichen im Abstiegskampf und möchten nun mit einem Heimerfolg nachlegen. Im Lager der Durbachtäler erwartet man demnach ein hart umkämpftes Spiel auf einem für den SCD, der die letzten Spiele allesamt auf Kunstrasen spielte, ungewohntem Terrain.

 

SC Hofstetten - FV Schutterwald

Mit einer schwierigen Auswärtspartie geht es für den FV Schutterwald in der Rückrunde der Fußball-Landesliga weiter. Am Sonntag (15 Uhr) gastiert das Team von Helmut Kröll beim SC Hofstetten.

Mit einer Niederlage auf eigenem Platz startete der FVS denkbar schlecht aus der Winterpause. Mit 0:2 endete die Partie gegen die Reserve des SV Oberachern, die an diesem Tag in jedem Fall einen Tick kaltschnäuziger vor dem Tor war und die Punkte am Ende nicht ganz unverdient aus dem Waldstadion entführen konnten.

Besser machen wollen es die Schutterwälder nun am Sonntag, wenn man als Tabellensechster (29 Punkte) zum Sportclub Hofstetten reist. Auch dort wird es aller Voraussicht nach wieder eine knifflige Aufgabe zu lösen geben, denn der Tabellenvierte (32 Punkte) um Trainer Schwörer ist bekanntlich gerade auf eigenem Platz schwer zu bezwingen und weiterhin in Schlagdistanz zu Rang zwei.

Rang zwei haben die Grün-Weißen mittlerweile etwas aus den Augen verloren. Schmerzlich in Erinnerung ist Kröll auch noch das Hinspiel gegen Hofstetten, in dem man nicht nur die Partie deutlich mit 1:4 verlor, sondern im Anschluss wegen Verletzung wochenlang auf den damals formstarken Torjäger Jakob Yildirim verzichten musste.

Personell sieht es am Wochenende aber wieder besser aus, denn zumindest zu Wochenbeginn waren bis auf zwei Langzeitverletzte alle Spieler im Training. Somit kann sich Kröll mit seinen Jungs am Sonntag der schwierigen Auswärtsaufgabe nahezu in Bestbesetzung stellen.

 

SV Oberachern II - SV Oberwolfach

Drei Tage nach dem kräftzehrenden Verbandspokalduell gegen den Oberligisten SV Oberachern (1:3) besiegte der SV Oberwolfach am Samstagabend den FV Würmersheim mit 2:1. SVO-Trainer Joachim Kehl sprach von einem Arbeitssieg: „Die Leistung war durchwachsen, für uns zählte nur der Sieg“, so Kehl über den Liga-Auftakt. Am Sonntag sind die Wolftäler beim SV Oberachern II gefordert. Gegen die Reserve des Pokal-Gegners erwartet Kehl „ein Spiel auf Augenhöhe, Oberachern hat gerade spieltechnisch und körperlich eine richtig gute Mannschaft.“ Der SVO wolle aber „mindestens einen Punkt mitnehmen“. Im Hinspiel gab es ein 1:1. Personell muss Kehl auf den privat verhinderten Tobias Sum und den erkrankten Steffen Wild verzichten. Philipp Heitzmann und Jesco Armbruster sind angeschlagen. In Oberachern wirkt sich der Ausschluss der französischen Spieler aus dem CoronaRisikogebiet Elsass auch auf die zweite Mannschaft aus. Da im Oberliga-Kader acht Spieler fehlen, trainierte in dieser Woche ein Großteil der Reserve mit der ersten Mannschaft und wird auch am Samstag gegen Ravensburg auflaufen. Somit sei am Sonntag möglich, dass Oberachern II mit einer Rumpf-Elf antreten müsse.


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