Landesliga 1 
Landesliga: FV Langenwinkel hofft auf Rückkehr von Ghita
Der FV Langenwinkel muss um den Einsatz von Alexandru Ghita (rotes Trikot) bangen. Bildquelle Iris Rothe

SC Offenburg: Herter und Wippich verlängern vor Partie gegen Oberachern II

SC Offenburg - SV Oberachern II

Vor dem letzten Heimspiel des Jahres morgen (14.30 Uhr/Kunstrasenplatz Konrad-Adenauer-Schule) gegen den SV Oberachern II hat Fußball-Landesligist SC Offenburg den Vertrag mit dem Trainergespann Jürgen Wippich und Sergej Herter unanbhängig von der Spielklasse über die Saison hinaus bis Sommer 2021 verlängert.

„Beide sind langjährige Freunde, junge, aber zugleich erfahrene Trainer, die der Mannschaft neues Leben eingehaucht haben“, begründet SCO-Sportvorstand Narek Sermanoukian gestern in einer Pressemitteilung des Vereins. Aus bislang acht Spielen konnten drei Siege und ein Unentschieden eingefahren werden, was dazu führte, dass die Mannschaft am vergangenen Wochenende erstmals in dieser Saison die Abstiegsplätze verlassen hat. „Die Handschrift der beiden Trainer ist klar zu erkennen“, ist Sermanoukian überzeugt, dass der SCO „die Klasse halten wird, wenn die Mannschaft so weiter macht.“

Frischer Rückenwind

Die Personalentscheidung sowie der jüngste Sieg gegen Würmersheim sollen der Mannschaft auch Rückenwind für den Rückrunden-Auftakt morgen gegen den SV Ober-
achern II geben. Im ersten Spiel der Saison konnten die Gäste den SCO deutlich mit 5:0 besiegen. Jedoch zeigen die Formkurven beider Mannschaften, dass seitdem viel passiert ist. So will der SCO nach dem erstmaligen Verlassen der Abstiegsplätze in den beiden ausstehenden Spielen des Jahres das Maximum an Punkte einfahren.

Die Trainer Wippich und Herter sind sich sicher, dass der SCO jedes Team der Liga schlagen kann, vorausgesetzt die Einstellung stimmt. „Wenn wir so auftreten wie beim jüngsten Sieg, dann ist gegen Oberachern auf jeden Fall etwas drin“, glaubt Herter.

Assad Traikia kehrt nach seiner Sperre zurück ins Team, jedoch fehlt David Burghard gesperrt.

 

FV Schutterwald - TuS Oppenau

Im letzten Heimspiel des Jahres empfängt Fußball-Landesligist FV Schutterwald (7. Platz/23 Punkte) am Sonntag um 14.30 Uhr den TuS Oppenau (5./25) im Schutterwälder Waldstadion.

Erleichterung herrschte bei den Grün-Weißen am vergangenen Sonntag, als man nach vier Partien ohne Sieg endlich wieder einen Dreier einfahren konnte. Mit 3:0 behielt der FVS gegen den FSV Altdorf die Oberhand und konnte sich mit 23 Punkten auf den siebten Tabellenplatz verbessern. Nach anfänglichen Schwierigkeiten sahen die Fans im Waldstadion einen verdienten Erfolg, der bei konsequenter Chancenauswertung auch deutlich höher hätte ausfallen können.

Den Schwung dieses Erfolgs gegen Altdorf möchte der FVS nun auch in die beiden letzten Partien in diesem Jahr mitnehmen und sich in eine möglichst gute Ausgangsposition für die Rückrunde bringen. Zunächst steht dabei die zweite Heimpartie in Folge an. Mit dem TuS Oppenau stellt sich nun aber ein anderes Kaliber in Schutterwald vor. Nach leichteren Schwierigkeiten zu Saisonbeginn konnte sich das Team von Spielertrainer Christian Seger nach dem Verbandsliga-Abstieg im Sommer stabilisieren und spielt eine gute Saison, was Tabellenplatz fünf bestätigt. Seit vier Spielen ist Oppenau außerdem ungeschlagen und wird zudem auch auf Revanche aus sein, nachdem der FVS zum Saisonauftakt einen 2:0-Erfolg auf dem Haldenhof in Oppenau feiern konnte.

Mit einem erneuten Sieg könnten die Gastgeber in der Tabelle an den Seger-Schützlingen vorbeiziehen. Dies wird Schutterwalds Trainer Helmut Kröll seinen Spielern auch als Ziel für den kommenden Sonntag ausgegeben haben.

 

FV Langenwinkel - FV Würmersheim

Nach zuletzt vier liegen gelassenen Punkten in Altdorf und gegen Oppenau hat man sich beim Fußball-Landesligisten FV Langenwinkel (6. Platz/24 Punkte) für das Heimspiel am Sonntag (14.30 Uhr) gegen den FV Würmersheim (9./22) einen Sieg vorgenommen.

„Da muss man nicht drum herum reden: Am Sonntag sind aus unserer Sicht drei Punkte Pflicht“, unterstreicht Klaus Stefan vom FVL-Trainerteam. Die Gäste haben auf fremden Plätzen bisher wenig Zählbares zusammen gesammelt, was aber nicht zum Leichtsinn verführen sollte. „Sie sind tabellarisch nicht weit weg von uns und wird auf eine stabile, kontrollierte Defensive setzen. Unsere Mannschaft muss geduldig auf die Gelegenheit warten, die Gästeabwehr zu knacken. Die Stärke dazu ist vorhanden, die Jungs sollen sich für ihre gezeigten Leistungen endlich auch einmal wieder selbst belohnen“, ermuntert Stefan die Spieler.

Dass es neben dem Spielerischen auch hinsichtlich der Moral bei den Lahrer Vorstädtern passt, verdeutlicht der Umstand, dass zuletzt immer wieder Rückstände aufgeholt werden konnten. Und trotzdem finden sich genügend Ansätze für eine Steigerung. Stefan: „Wir kassieren noch zu viele einfache Gegentreffer, die Konzentration gerade in den Schlussminuten könnte ebenfalls besser sein.“

In personeller Hinsicht könnte der seit vier Wochen fehlende Alexandru Ghita am Sonntag wieder eine Kaderoption sein.

 

SV Stadelhofen - SC Durbachtal

Am ersten Rückrunden-Spieltag der Fußball-Landesliga muss Tabellenführer SC Durbachtal morgen um 14.30 Uhr beim Tabellenzehnten SV Stadelhofen antreten.

Pünktlich zum Schlussspurt des Spieljahres zeigt die Formkurve der Schützlinge um Trainerteam Bruch/Eckert wieder nach oben. Zwölf Tore in den letzten beiden Spielen sprechen hierbei eine deutliche Sprache und untermauern die Offensivkraft. „Auch wenn die Ergebnisse weitestgehend gepasst haben, wussten wir, dass wir uns spielerisch wieder steigern müssen. Diese Vorgabe haben die Jungs speziell beim überzeugenden Sieg in Sinzheim sehr gut umgesetzt“, schwärmt SCD-Coach Sebastian Bruch.

Nun steht in Stadelhofen ein brisantes Derby gegen einen qualitativ gut besetzten Gegner an, der jedoch den Erwartungen hinterherhinkt. Nicht wenige hatten den langjährigen Verbandsligisten als Mitfavorit um die vorderen Tabellenplätze auf dem Zettel. Nach einer durchwachsenen Hinrunde steht das Team von Trainer Heinz Braun jedoch mit lediglich 19 Punkten auf einem Mittelfeldplatz.

Im Lager des Spitzenreiters hat man dennoch Respekt vor dem SVS und erwartet ein Spiel auf Augenhöhe. „Stadelhofen gehört trotz des Tabellenstandes zu den stärksten Teams der Liga“, warnt Bruch und fügt an: „Wir erwarten ein hitziges Derby, an dem Kleinigkeiten entscheidend sein werden.“ Timo Meyer wird weiterhin fehlen.

 

SV Oberwolfach - FSV Altdorf

Der SV Oberwolfach schlug zum Ende der Vorrunde den FV RW Elchesheim mit 3:1. Vor eigenem Publikum zeigte die Kehl-Elf eine beherzte Leistung und kam verdient zu dem „Arbeitssieg“. Damit schließen die Wolftäler eine grandiose Hinrunde mit 30 Punkten bei nur drei Niederlagen ab. Und das als Neuling.

Morgen ist der FSV Altdorf zu Gast an der Wolf. Für Kehl ein unbequemer Gegner, der in dieser Saison viele Verletzungsprobleme hatte und dadurch auf gar keinen Fall zu unterschätzen sei. „Die werden mit Sicherheit alles versuchen, um Punkte aus Oberwolfach mitzunehmen und gut in die Rückrunde zu starten“, so Kehl, der mit dem SVO an die Leistungen der letzten Wochen anknüpfen will. Im Hinspiel im August konnte der SV Oberwolfach den ersten Landesliga-Sieg in der Vereinsgeschichte feiern. Zu Hause ging der SVO in den letzten fünf Spielen immer als Sieger vom Platz. Tobias Sum ist privat verhindert. Ersatztorhüter Oliver Mai fällt aufgrund einer Knieverletzung für den Rest des Jahres aus.

 

FV Ottersweier - SC Hofstetten

Einen „deutlichen Schritt nach vorne“ sah Hofstettens Trainer Gotthard Schwörer von seiner Mannschaft beim 2:2 gegen die Oberliga-Reserve des SV Oberachern. Nach zwei Niederlagen in Folge zeigte der Sportclub Mentalität und konnte den 0:2-Rückstand in der Schlussphase noch zum leistungsgerechten Unentschieden ausgleichen. Am Sonntag ist der SC Hofstetten beim FV Ottersweier zu Gast, der zuletzt drei Niederlagen in Folge einstecken musste. Schwörer erwartet eine schwierig zu bespielende Mannschaft, die dem SCH alles abverlangen werde. „Wir wollen die Sieger-Mentalität wieder auf den Platz bringen und sind guter Dinge, in Ottersweier einen Dreier zu holen“, so Schwörer. Allerdings ist der Einsatz von Torjäger Arian Steiner unsicher. Philipp Lupfer steht erneut zwischen den Pfosten, er vertritt seinen verletzten älteren Bruder Daniel noch bis zur Winterpause. Jakob Schätzle und Claudio Heller sind privat verhindert. Timo Kinast, Nico Obert und Dominik Hertlein sind wieder dabei. Am ersten Spieltag setzte sich der SCH mit 3:2 gegen den Meister der Bezirksliga Baden-Baden durch.


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