Kreisliga A Süd 
Kreisliga A Süd: Offenburger FV II in der Pflicht
Kim Keller (rechts) vom SV Oberweier könnte am Sonntag erneut Prinzbachs Julian Krumm begegnen. Bildquelle Ulrich Marx

SV Oberweier reist zur DJK Prinzbach

Den letzten Spieltag in der Südstaffel der Fußball-Kreisliga A eröffnet der Offenburger FV II bereits am Samstag gegen Schiltach. Am Sonntag (14.30 Uhr) duellieren sich die Tabellennachbarn aus Prinzbach und Oberweier, zudem muss Nonnenweier-Allmannsweier beim Dritten in Hornberg ran.

 

OFV II - Schiltach (Samstag, 16.30 Uhr)

Im Aufsteigerduell gegen Dörlinbach-Schweighausen ging die Verbandsliga-Reserve des Offenburger FV mit 1:6 unter. Trainer Matthias Dautner, der sein Amt nach Abschluss der Saison niederlegt (wir berichteten), kritisierte besonders die mangelhafte Defensivleistung seiner Jungs, die sich gegen Schiltach deutlich steigern müssen: „Wir müssen uns nun etwas einfallen lassen, um hinten wieder besser zu stehen. Vor allen Dingen müssen wir die Wege von Torjäger Opera einengen, damit er nicht ins Spiel kommt.“ Marco Achtelik fehlt weiterhin, dafür hofft Dautner auf Verstärkung aus dem Verbandsliga-Kader.

 

Prinzbach - Oberweier

Mit einem 1:1 in Rust musste sich Eduard Jung, Spielertrainer der DJK Prinzbach, begnügen. Mit diesem Ergebnis war Jung überhaupt nicht zufrieden. Seine Jungs gerieten früh in Rückstand und konnten die Chancen nicht verwerten. Vor dem Heimspiel gegen den SV Oberweier fordert der DJK-Coach: „Wir müssen die Kurve wieder bekommen und unbedingt punkten, sonst wird es brenzlig.“ Christoph Schilli und Timo Echle fehlen, auch David Beck und Daniel Haag drohen auszufallen.

 

Hornberg - Nonn./Allm.

Von einer verdienten 1:3-Niederlage gegen Ettenheim berichtete Sebastian Blum, Trainer der SG Nonnenweier-Allmannsweier. In einem schwachen Spiel fiel seine Mannschaft im zweiten Abschnitt stark ab, so ging das Ergebnis in Ordnung. Vor der Partie in Hornberg setzt Blum sein Team unter Druck: „Wenn wir etwas holen wollen, brauchen wir gegen heimstarke Hornberger eine extreme Leistungssteigerung.“ Andreas Zuska droht mit Rückenproblemen auszufallen.

 

SV Schapbach - SV Mühlenbach

Seinen Ansprüchen wurde der SV Schapbach mit dem 5:5 beim FC Kirnbach nicht gerecht. "Fünf Gegentore sind zu viel", sagt SVS-Abteilungsleiter Roman Weis, der von einer "schläfrigen Spielgestaltung und einem fehlerhaften Komplettverbund" spricht. "Zumindest stimmte die Moral, drei Mal wurde ein Zwei-Tore-Rückstand wettgemacht. Mit Spitzenreiter SV Mühlenbach, einer soliden, kompakten und effizienten Elf, käme nun ein "echtes Kaliber" ins Wolftal. Weis ist sich sicher, dass Kleinigkeiten diese Partie entscheiden: "Wir wollen einen erfolgreichen Abschluss feiern und etwas Zählbares erreichen."

Doch Punkte wollen auch die Mühlenbacher mitnehmen. Das knappe 1:0 im Topspiel gegen den SV Hausach ging in Ordnung und bescherte die erstmalige Tabellenführung in dieser Saison. "Wir hatten mehr Torchancen", sagt SVM-Coach Stephan Schmid. Gegen die heimstarken Schapbacher fordert er nun, die sehr starke Offensive um David Müller, "einer der überragenden Spieler der Hinrunde", in den Griff zu bekommen. Außerdem gelte: "Schnell an den kleinen Patz gewöhnen und Zweikämpfe annehmen". Maxi Schwab (Nackenprobleme), Lucas Brucker und Mario Volk (beide verletzt) fehlen.

 

SV Steinach - SV Grafenhausen

Durch die 0:2-Niederlage beim SV Oberweier gab der SV Steinach die Tabellenführung ab. Gegen das abgeschlagene Schlusslicht SV Grafenhausen (16./4) wollen die Mannen um SVS-Trainer Patrick Weis natürlich zurück in die Erfolgsspur - ohne jedoch den Gegner zu unterschätzen.

 

SV Hausach - SV Rust II

"In Mühlenbach bezogen wir ein verdientes 0:1, da der SVM an diesem Tage einfach besser spielte als wir", blickt SVH-Trainer Manfred Hellmig zurück. Nach dem Ende der langen Erfolgsserie geht es nun gegen die Ruster Bezirksliga-Reserve (15./11). "Wir wollen unbedingt einen Dreier holen und uns für die 1:4-Hinspielniederlage revanchieren, als wir personell sehr gebeutelt waren", erinnert Hellmig. Im Gegensatz dazu hat er zum letzten Spiel in diesem Jahr die komplette Mannschaft zur Verfügung.

 

SC Orschweier - FC Kirnbach

Beim 5:5 gegen den SV Schapbach lieferte der FC Kirnbach (14./13) alles ab. "Mit diesem Punkt können wir gut leben", betont Trainer Armin Badke. Nun geht es mit dem "allerletzten Aufgebot" zum SC Orschweier (5./30), der zuletzt in Schiltach gewann. In Orschweier sei ein Zähler das Ziel. "Es wird Zeit, dass Pause ist", spielt Badke auf die vielen personellen Ausfälle an.


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