Bundesliga 
SC Freiburg gibt Koch nicht ab
Robin Koch Bildquelle dpa

Kurz vor Transferschluss wurde es auch beim SC Freiburg nochmal ein bisschen hektisch, weil RB Leipzig Robin Koch verpflichten wollte. Da sich die Vereine nicht einig wurden, spielt der Innenverteidiger weiter für den SC, also auch im Auswärtsspiel am Sonntag (15.30 Uhr) beim 1. FC Köln. Vincenzo Grifo und Janik Haberer könnten hingegen ausfallen.
 

Als die Freiburger Mannschaft gestern Vormittag zur öffentlichen Trainingseinheit auf den Platz kam, war auch Robin Koch dabei, was die wenigen Fans am Rand aufatmen ließ. Parallel dazu bestätigte Leipzigs Sportdirektor Markus Krösche dem TV-Sender Sky, dass sich RB mit Freiburg ,,nicht final einigen" konnte, auch wenn Koch ,,gut bei uns rein gepasst hätte". Der Sport-Club wollte seinen Neu-Nationalspieler noch nicht ziehen lassen, was sich wahrscheinlich im Sommer ändern wird, denn Koch hat nur noch einen Vertrag bis 2021. Auf eine Ablöse wird der Verein nicht verzichten.

Grifo und Haberer erkältet
Trainer Christian Streich kann jedenfalls in der Rückrunde noch mit dem 23-Jährigen planen und wird auch in Köln auf ihn setzen. ,,Robin ist völlig klar, das sehe ich im Training, es gibt null komma null Anzeichen, dass es ihn ablenken oder verunsichern würde", sagte der SC-Coach, ,,von daher wird er am Sonntag spielen und auch in den nächsten Wochen."
Ansonsten ist nach der enttäuschenden Heimniederlage gegen den bisherigen Tabellenletzten Paderborn noch nicht klar, mit welcher Elf der Sport-Club beim Aufsteiger aufläuft. Das liegt zum einen an der schlechten Tagesform einiger Spieler am letzten Wochenende und daran, dass noch nicht feststeht, wer überhaupt in Frage kommt. Vincenzo Grifo und Janik Haberer müssen möglicherweise in Freiburg bleiben, weil sie erkältet sind.

Seit dem Hinspiel gegen Köln, das der SC 1:2 verlor, hat sich beim Effzeh einiges verändert. Trainer Markus Gisdol, der auf Achim Beierlorzer folgte, habe ,,die Besetzung verändert", erklärte Streich, ,,die jungen Wilden, die sich zerreißen", gemischt mit den ,,älteren erfahreneren wie Jonas Hector". Der SC-Coach bezeichnete das Kölner Team als ,,sehr aggressiv, und sie lauern auf jede Pressingmöglichkeit". Für seine Elf werde es darauf ankommen, ,,dieser Energie Widerstand entgegenzusetzen". Vor der 1:5-Niederlage in Dortmund zuletzt hatte Köln viermal in Folge gewonnen und die Abstiegsplätze verlassen.

Nach oben oder unten?
Eine Wiederholung des denkwürdigen letzten Auswärtsspiels der Freiburger in Köln ist angesichts der Wetterprognose von elf Grad nicht zu erwarten. Im Dezember 2017 glich das Rheinenergie-Stadion eher einer Biathlon-Arena und der SC drehte im Schneegestöber einen 0:3-Rückstand in einen 4:3-Sieg. Diesmal sind die Punkte für den Sport-Club nicht ganz so wichtig, aber die Partie entscheidet darüber, ob der SC weiter oben dran bleibt oder wieder nach unten gucken muss.


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