2. Bundesliga 
Schwere Aufgabe für den Karlsruher SC
Philip Heise (Mitte) kehrt nach seiner Gelb-Rot-Sperre in die Karlsruher Startformation zurück. Bildquelle dpa

Mit Greuther Fürth ist am Freitagabend die auswärtsstärkste Mannschaft der 2. Fußball-Bundesliga zu Gast im Wildpark. Der Karlsruher SC glaubt trotzdem an ihre Chance.

Das Spiel und der 4:2-Sieg in Würzburg am vergangenen Samstag habe seiner Mannschaft ,,Rückenwind" gegeben. Deshalb war Christian Eichner, der Trainer des Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC, bei der Online-Pressekonferenz am Donnerstag ,,guter Dinge", dass die Wildparkprofis auch am Freitagabend (18.30 Uhr) zuhause gegen die Spielvereinigung Greuther Fürth ,,eine gute Leistung auf den Patz bekommen" und ihr Punktekonto (19/Platz 10) weiter aufstocken können. 
Die Franken reisen jedoch als aktuell Tabellendritter und beste Auswärtself der Zweiten Liga an. Fünf Siege und zwei Unentschieden haben die Kleeblätter bisher auf fremden Plätzen eingespielt. Außerdem ist die Spielvereinigung durch ihren 7:6-Erfolg nach Elfmeterschießen beim Bundesligisten 1899 Hoffenheim ins Achtelfinale des DFB-Pokals eingezogen.

Spielstarker Gegner

In der vergangenen Saison brachten die Grün-Weißen dem KSC eine deftige 1:5-Heimniederlage bei. Dafür konnten sich die Badener allerdings am letzten Spieltag 2019/20 im Ronhof mit einem 2:1-Erfolg revanchieren und den direkten Klassenerhalt feiern.
,,Das ist eine der spielstärksten, wenn nicht sogar die spielstärkste Mannschaft der Zweiten Liga", sagt Eichner über die Gäste. Greuther Fürth hat hinter Tabellenführer Hamburg (30) die zweitmeisten Tore erzielt (27), was unter anderem auf eine große Laufbereitschaft zurückzuführen ist. Torgefährlich sind vor allem Branimir Hrgota und Paul Seguin (jeweils fünf Treffer), sowie Julian Green und Havard Nielsen (jeweils vier).
Trotz allen Lobes für die Mannschaft seines Kollegen Stefan Leitl glaubt Eichner: ,,In diesem Spiel ist alles möglich." Der KSC-Coach erwartet eine Auseinandersetzung mit offenem Visier und möchte die Spielvereinigung so lange wie möglich über die personelle und taktische Aufstellung seiner Schützlinge im Unklaren lassen. ,,Klar, die werden sich schon bald auf uns einstellen." Aber vielleicht reiche die Orientierungsphase der Franken aus, ,,um das Spiel auf unsere Seite zu ziehen", also zumindest in Führung zu gehen.

Mehrere Ausfälle

Eichner muss die gesperrten Lukas Fröde (Gelb) und Dirk Carlson (Gelb-Rot) ersetzen. Babarcar Guèye befindet sich nach seiner Corona-Infektion, die er sich bei seinem weihnachtlichen Heimaturlaub im Senegal eingefangen hat, noch in Quarantäne. Janis Hanek (nach Kreuzbandriss) und Sebastian Jung (Muskelfaserriss im Oberschenkel) sind noch nicht einsatzfähig.
Wie er vor allem den Ausfall von Stammspieler Fröde im defensiven Mittelfeld kompensieren möchte, ließ Eichner am Donnerstag noch offen. Klar hingegen ist: An Stelle von Carlson kehrt Philip Heise, der seine Gelb-Rot-Sperre abgesessen hat, in die Karlsruher Start­elf zurück. 


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