2. Bundesliga 
KSC ringt Greuther Fürth mit 3:2 nieder
Philipp Hofmann (vorne) war der Matchwinner für den KSC. Bildquelle dpa

Der Karlsruher SC hat gegen Aufstiegsaspirant SpVgg Greuther Fürth am 15. Spieltag am Freitagabend ein Ausrufezeichen gesetzt und ein 3:2 (2:2) gefeiert. 

Philipp Hofmann sorgte für den Sieg (84.). In der ersten Hälfte schnürte Benjamin Goller einen Doppelpack für den KSC (2. und 45.+1), Havard Nielsen (23.) und Sebastian Ernst (29.) trafen auf der anderen Seite. Unmittelbar vor Tor seines Teamkollegen Ernst scheiterte Paul Seguin per Foulelfmeter an Torwart Marius Gersbeck (28.).
Erwartungsgemäß kehrt Philip Heise nach seiner Gelb-Rot-Sperre links hinten in die Karlsruher Startelf zurück. Etwas überraschend jedoch ersetzte KSC-Coach Christian Eichner den diesmal Gelb-gesperrten Lukas Fröde durch Kyoung-Rok Choi. Die Hausherren gingen das Spiel gegen den Tabellendritten also durchaus offensiv an. Und das mit schnellem Erfolg. Marc Lorenz blockte einen Ball von Gästespieler Paul Jaeckel, Philipp Hofmann schnappte sich die Kugel und bediente Benjamin Goller, der keine Mühe hatte, aus acht Metern das 1:0 für die Hausherren zu erzielen (2.).
Wenig später hatte Goller sogar die riesen Chance auf 2:0 zu erhöhen - schoss aber erstens aus kurzer Distanz vorbei und wäre zweitens wohl im Abseits gewesen (13.). Wieder etwas mehr als zehn Minuten später konnten die Badener ihre Gäste einfach nicht aus ihrem Strafraum drängen und Havard Nieslen bestrafte die Abwehrschwäche des KSC mit dem 1:1 (24.). In der Folgezeit brachten die Wildparkprofis praktisch nichts mehr auf die Reihe. Heise holte seinen quicklebendigen Gegenspieler Jamie Lewelingvon den Beinen - Elfmeter für die Franken. Marius Gersbeck behielt zwar gegen Paul Seguin die Oberhand (27.). Die folgende Ecke der Spielvereinigung aber köpfte Sebastian Ernst zu deren 2:1-Führung ein (28.). Die Nachspielzeit der ersten 45 Minuten war gerade abgebrochen, als Gästekeeper Sascha Burchert einen katastrophalen Bock und Goller anschoss. Das 2:2 war dessen viertes Saisontor (45.+1). 

Glücklicher Sieg

Greuther Fürth erarbeitete sich mit zunehmender Spielzeit eine immer größere Feldüberlegenheit. Der KSC kam kaum noch aus der eigenen Hälfte heraus. Richtige Chancen, erneut in Führung zu gehen, resultierten aus dem Übergewicht der Gäste zunächst jedoch nicht. Gut - Gersbeck musste bei einem Schuss von Seguin schon gut reagieren, um einen dritten Gegentreffer zu verhindern (53.). Auf der anderen Seite parierte Burchert einen Kopfball von Hofmann (58.). Insgesamt verteidigte der KSC seinen Teilerfolg mit Glück und Geschick. Greuther Fürth kam einfach nicht mehr entscheidend durch.
In der Schlussphase wagten sich die KSCler - auch aus Gründen der Entlastung - immer wieder mal nach vorne und Philipp Hofmann erzielte in der 84. Minute nach einem Doppelpass mit Malik Batmaz sogar den sicher etwas glücklichen, aber umjubelten Siegtreffer.


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