2. Bundesliga 
KSC-Coach Eichner trotz 1:4 mit Test in Augsburg zufrieden
Karlsruhes Trainer Christian Eichner steht am Spielfeldrand. In Augsburg gab er vielen Spielern eine Chance, die im Liga-Alltag nur selten zum Zuge kommen. Bildquelle dpa

Eigentlich wären es noch 15 Sekunden bis zum Ende der regulären Spielzeit gewesen, als der Schiedsrichter das Testspiel des Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC beim Bundesligisten FC Augsburg abpfiff. Doch das war nach dem Spiel allen Beteiligten herzlich egal, zu eindeutig war am Donnerstagnachmittag beim 1:4 der Spielverlauf gewesen. 

Schon nach 26 Minuten stand es 3:0 für den FCA, innerhalb von sieben Minuten fielen die Tore. Marco Richter (19.), Daniel Caligiuri (24.) und Florian Niederlechner (26.) trafen, wobei das 0:2 durch gnädige Mithilfe von KSC-Keeper Markus Kuster zustande kam, der einen fahrlässigen Rückpass von Philip Heise mittels einer Kerze in eine Kopfballvorlage für Augsburgs Caligiuri verwandelte. Bevor Richter den 4:1-Endstand erzielte (84.), hatte Benjamin Goller den Anschlusstreffer zum zwischenzeitlichen 1:3 für den KSC beigesteuert (71.). ,,Wir haben heute den Unterschied zwischen erster und zweiter Liga gesehen", bilanzierte KSC-Trainer Christian Eichner. ,,Das betrifft sowohl die Art und Weise wie die Fehler passieren als auch die Offensive. So wie Augsburg die Räume bespielt - das ist einfach Bundesliga."

Jung überzeugt den Trainer
Eichner hatte vielen Spielern eine Chance gegeben, sich zu zeigen, die im Liga-Alltag selten zum Zuge kommen. So standen David Pisot, Alexander Groiß, Gueye und Malik Batmaz in der Anfangsformation, Youngster Jannis Rabold (ab 46.) spielte eine Halbzeit, Bastian Allgeier, Tim Rossmann und Marlon Dinger (ab 75.) kamen zu Kurz-Einsätzen. ,,Bei dem Ergebnis klingt es vielleicht ein bisschen grotesk, aber ich bin zufrieden", bilanzierte Eichner nach dem Spiel. ,,Am Schluss hatten wir drei U-19-Spieler auf dem Platz, die ihre Sache gutgemacht haben. Und auch für Alex Groiß war es wichtig, mal über 90 Minuten zu gehen." Die wichtigste Erkenntnis des Donnerstags betraf allerdings die rechte defensive Außenbahn. Dort spielte der Ex-Wolfsburger Sebastian Jung erstmals über 70 Minuten und tat das nach Auskunft des Trainers ,,so, wie ich das sehen will".

Gueye verschießt Elfmeter
Karlsruhes Stürmer Babacar Gueye scheiterte mit einem an ihm verursachten Foul­elfmeter noch an Augsburgs Nachwuchskeeper Benjamin Leneis (76.). Außerdem konnte die Partie erst mit rund 20 Minuten Verspätung angepfiffen werden, da die Badener auf ihrer Anreise im Stau standen. 
Nach der Länderspielpause­ ist der Karlsruher SC in der 2. Bundesliga bei Eintracht Braunschweig gefordert (21. November).


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