2. Bundesliga 
Karlsruher SC will den Bock umstoßen
KSC-Trainer Alois Schwartz. Bildquelle GES

Fünf Tage nach der Derby-Niederlage in Stuttgart ist der Karlsruher SC am Freitag (18.30 Uhr) gegen Jahn Regensburg voll auf Heimsieg programmiert.

Beim Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC gab es in den letzten Tagen nur ein Motto: ,,Die klare 0:3-Niederlageb im Derby beim VfB Stuttgart schnell aus den Klamotten schütteln", sagte Trainer Alois Schwartz. Schon heute (18.30 Uhr) geht es wieder um drei Punkte - im Wildpark gegen Jahn Regensburg.

Personelle Änderungen
,,Das Derby hat Kraft gekostet", weiß Marvin Pourié, ,,im Kopf und in den Beinen." Aber der KSC-Torjäger verspricht: ,,Wir werden gestärkt wiederkommen." Ob er auch gegen den Tabellenfünften Regensburg in der Startelf auflaufen darf, blieb offen. Denn der Trainer war zwar mit der Arbeit seiner Mannschaft gegen den Ball zufrieden. Nicht aber mit dem Spiel nach vorne, für das er mit Phi­lipp Hofmann und Pourié zwei Spitzen aufgeboten hatte. Deshalb sind gegen Regensburg personelle und taktische Änderungen zu erwarten. 

Denn der Tabellenzwölfte aus Karlsruhe muss nach dem Ende seiner Ungeschlagen-Serie von neun Pflichtspielen den Blick nach unten richten, wie Kapitän David Pisot noch in Stuttgart feststellte. Hannover auf Relegationsplatz 16 hat nur zwei Zähler weniger. Aber: ,,Genauso wenig, wie unsere Stimmung nach dem guten Saisonstart himmelhoch jauchzend war, ist sie jetzt zu Tode betrübt", sagte Schwartz. Das Saisonziel laute immer noch, ,,dass wir auch 2020/21 Zweitligist sein wollen". Der Trainer weiß, was zu tun ist: ,,Viel und hart arbeiten."

Balance finden
Konkret auf die Hausaufgabe gegen Regensburg bezogen, erwartet Schwartz einen Kontrahenten, ,,der gefestigt ist und weiß, wie Zweite Liga geht". Die Oberpfälzer sind seit sieben Spielen ungeschlagen - bei drei Siegen und vier Remis - und als Fünfter die viertbeste Auswärtself der Liga.

Wieder einmal steht der KSC vor der Aufgabe, die richtige Balance zwischen Abwehr und Angriff finden zu müssen. Schließlich soll der Versuch, ,,den Bock umzustoßen", wie Mittelfeldspieler Marc Lorenz den Anlauf nennt, nach acht Punktspielen ohne Sieg endlich mal wieder zu gewinnen, nicht mit einer Heimniederlage enden. Um selbst zu treffen, darf sich der Karlsruher SC nicht nur auf sein Umschaltspiel oder irgendwelche  Standardsituationen verlassen, sondern muss nach vorne spielen. Welchen ,,Matchplan" Alois Schwartz dafür erstellt und wie der personell umgesetzt werden soll - man darf gespannt sein.


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