2. Bundesliga 
Karlsruher SC hat mit Hannover eine Rechnung offen
KSC-Trainer Alois Schwartz. Bildquelle GES

In der ersten Runde des DFB-Pokals trifft der Karlsruher SC am Montag (18.30 Uhr) auf Hannover 96 und dabei noch eine Rechnung aus dem Vorjahr offen.

Das Erstrunden-Aus im DFB-Pokal vor einem Jahr ereilte den Karlsruher SC nicht überraschend. Immerhin waren die Wildparkprofis damals noch dritt- und ihre Gäste aus Hannover erstklassig. Trotzdem: »Die 0:6-Niederlage saß tief«, erinnert sich KSC-Trainer Alois Schwartz nur ungern an den 19. August 2018. Heute soll alles anders werden. Auch in dieser Saison sind die Niedersachsen Erstrundengast am Adenauerring. Ab 18.30 Uhr aber solle es, so der Karlsruher Coach, »kein Déjà-vu geben«. Denn seine Mannschaft spiele nach ihrem Aufstieg und nach Hannovers Abstieg nun gegen einen Ligakonkurrenten.

David gegen Goliath
Trotzdem sieht Schwartz sein Team in der Rolle des David. Daran ändere die Zweitligatabelle - der KSC ist mit sechs Punkten Erster, Hannover mit einem Zähler Zwölfter - nichts. Schwartz: »Das ist nur eine Momentaufnahme.«
Die 96er haben in der Zweiten Liga einen Lizenzspieler­etat von schätzungsweise 21 Millionen Euro. Die geplanten Ausgaben des KSC in diesem Bereich wurden mit 8,7 Millionen angegeben. Dementsprechend hoch, meint Alois Schwartz, sei die fußballerische Qualität im Kader seines Kollegen Mirko Slomka. Trotzdem sei Hannover »eine robuste Mannschaft« und werde seinen Schützlingen alles abverlangen.

»Gerade im Pokal sieht man immer wieder, dass der David den Goliath schlagen kann«, macht Schwartz den Fans Mut. Mittelfeldspieler Lukas Fröde kündigt an: »Wir wollen den Schwung aus den ersten Punktspielen auf den Platz bringen. Torhüter Sven Müller (Aufbau nach Bandscheiben-Operation), Burak Camoglu (muskuläre Probleme), Janis Hanek (Gerstenkorn) und Saliou Sané (Zerrung) stehen nicht zur Verfügung.


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