2. Bundesliga 
Karlsruher SC: Endlich ein Tor? Oder ein Sieg?
KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer Bildquelle dpa

Beim Nordbaden-Derby der 2. Fußball-Bundesliga am Samstag (13 Uhr) ist der noch punktlose Tabellenletzte Karlsruher SC nur Außenseiter gegen den SV Sandhausen, der überraschend weit vorne auf Rang vier steht. Der Druck, gewinnen zu müssen, lastet allein auf den Schultern der Wildparkprofis.

,,Wir haben in den letzten vierzehn Tagen intensiv mit der Mannschaft gearbeitet, auch im körperlichen Bereich", berichtete KSC-Coach Christian Eichner bei der am Mittwoch online durchgeführten Presse­konferenz vor dem vierten Spieltag. Außerdem habe seine in dieser Saison in Pflichtspielen immer noch torlose Mannschaft bei ihrem 4:2-Sieg im Testspiel beim Bundesligisten FSV Mainz am Donnerstag der vergangenen Woche endlich wieder einmal erleben dürfen, wie es ist zu treffen und zu gewinnen. ,,Auch wenn das nur ein Freundschaftsspiel war - das hat den Jungs gut getan", sagte Eichner.

Eichner pokert noch
Auch personell sieht der KSC dem Derby optimistisch entgegen. Nur der langzeitverletzte Janis Hanek (Kreuzbandriss im Juni) und Alexander Groiß (Magen-Probleme) fallen definitiv aus. Bei Marvin Wanitzek muss abgewartet werden, wie er nach seiner achttägigen Verletzungspause (Sprunggelenk) auf die Belastungen des Mannschaftstrainings reagiert. Dirk Carlson (Luxemburg) und Dominik Kother (DFB U 21) sind unverletzt von ihren Nationalmannschaften zurückgekehrt.

Mit welcher Startelf und in welcher taktischen Grundordnung er die bisherige ,,Doppel-Null" - keine Punkte, keine Tore - ausradieren möchte, ließ der Karlsruher Cheftrainer natürlich noch offen. ,,Wir werden - auch unter Berücksichtigung des Gegners - die bestmögliche Mannschaft auf den Platz schicken." Schließlich sollen sich seine Schützlinge für den Aufwand, den sie bisher betrieben haben, endlich mit dem ersten Saisonsieg belohnen.

Gestandener Zweitligist
Dass das nicht einfach wird, ist auch Eichner klar. ,,Der SV Sandhausen ist inzwischen ein gestandener Zweitligist", sagt der KSC-Coach: ,,Der SVS hat sich kontinuierlich entwickelt." Das lasse sich auch an der Verpflichtung namhafter Spieler festmachen. Nach Dennis Diekmeier (Januar 2019) haben inzwischen auch Diego Contento, Daniel Keita-Ruel und zuletzt Alexander Esswein den Weg in den Hardtwald gefunden. Auch deshalb sieht ,,Eiche" den SV Sandhausen am Samstag in der Rolle des Favoriten.


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