Verbandsliga Südbaden 
SC Lahr mit Highlight zum Jahresabschluss
Christian Neumaier (hinten) kehrt zum letzten Spiel des Jahres gegen den Freiburger FC wieder in den Kader des SC Lahr zurück. Bildquelle Ulrich Marx

Mit einem attraktiven Heimspiel kann Fußball-Verbandsligist SC Lahr (10. Platz/22 Punkte) am Samstag (14.30 Uhr) das Fußballjahr 2018 abschließen. Zu Gast ist kein Geringerer als der Primus Freiburger FC (38 Punkte). 

»Mit der Punkteausbeute können wir bis zum jetzigen Zeitpunkt recht gut leben. Der eine oder andere Zähler hätte es gerne noch mehr sein dürfen, aber es ist in Ordnung«, bilanziert Lahrs sportlicher Leiter Petro Müller. Am Samstag starten die Ortenauer sicher nicht als Favorit, aber auch nicht mutlos in die Begegnung gegen den Freiburger FC. »Der FFC war in den ersten zehn Spielen nahezu unantastbar, hat zuletzt aber auch erkennen lassen, dass sie zumindest verwundbar sind. Vielleicht können wir in diese Kerbe treffen, dazu muss die Mannschaft aber nochmals alles aus sich herauszuholen versuchen«, so Müller. 

Technisch überragend

Von der reinen Spielanlage her müssten die Breisgauer dem SC eigentlich liegen, denn die technisch überragend starken Gäste wollen selbst das Spiel gestalten, mit Umschalten, Pressing und Konterfußball. Lahr geht die Aufgabe auch aus dem Grund mit einem guten Gefühl an, »weil wir in die virtuelle Rückrunde bereits deutlich erfolgreicher gestartet sind als noch im Sommer. Bisher vier gegenüber null Punkten zum damaligen Zeitpunkt sollten Ansporn sein, am Samstag möglichst noch ein wenig nachzulegen vor dem Gang in die Winterpause«, hofft der sportliche Leiter. 

Neumaier zurück im Kader

In personeller Hinsicht bleibt die Lage verzwickt. Johannes Wirth (Urlaub) und der verletzte Stephane Laufenburger fehlen in jedem Fall, Selbiges dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit auch für Cem Gürsoy (Knie) gelten. Immerhin kehrt Christian Neumaier wieder ins Aufgebot zurück. 

Stichwort Personal: Über den bereits verpflichteten Innenverteidiger Michael Lögler (SV Niederschopfheim) hinaus werden die Ortenauer in der Winterpause voraussichtlich nicht mehr den Kader nachbessern. »Wir würden nur dann nochmals tätig werden, wenn es eine Toplösung wäre, die passt und uns tatsächlich sofort weiterhelfen könnte«, beschreibt Petro Müller.


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