Verbandsliga Südbaden 
Offenburger FV braucht Frische im Kopf und in den Beinen
Zum Abschluss der englischen Woche hofft Nico Schlieter (l.) auf einen Heimsieg des Offenburger FV gegen Verbandsliga-Neuling FSV RW Stegen. Bildquelle Stephan Hund

Beim 3:0-Heimsieg gegen den FC Denzlingen blieb der Offenburger FV auch am 9. Spieltag der Fußball-Verbandsliga  ungeschlagen, schied jedoch am Mittwoch durch eine herbe 1:6-Niederlage beim Oberligisten FC Villingen im Achtelfinale aus dem SBFV-Pokal aus. Am Samstag (15.30 Uhr) soll die Serie in der Liga gegen den FSV Stegen ausgebaut werden.

OFV-Trainer Florian Kneuker bezeichnete das Ausscheiden im Pokal keineswegs als »Beinbruch«, da der Fokus ohnehin auf die Verbandsliga gerichtet sei.  Und da trifft der Offenburger FV mit Aufsteiger FSV Rot-Weiß Stegen am Samstag auf einen Gegner, der als Vizemeister der Landesliga-Staffel II durch einen 2:1-Sieg im Aufstiegsspiel gegen die Reserve des FC Villingen den größten Erfolg der Vereinsgeschichte feiern konnte, und sich entsprechend hochmotiviert im Karl-Heitz-Stadion präsentieren wird. Seit mehreren Jahren wird die Mannschaft, die nach wie vor  von der Aufstiegseuphorie getragen wird, vom Trainergespann Stefan Schwär/Björn Kuschel betreut, das beachtliche Strukturen innerhalb des eingespielten Teams entwickelt hat. 

Fischer bester Gästetorjäger

Nach neun Spieltagen belegt der Aufsteiger mit 9:23 Toren und sechs Punkten den 15. Tabellenplatz. Gegen den FC Radolfzell, SC Pfullendorf und SV  Kuppenheim erzielte der FSV Stegen jeweils ein Remis, gegen den SC Lahr gelang ein 2:0- Sieg. Maßgebenden Anteil an der Torausbeute hat Martin Fischer, der bislang fünf Treffer für sein Team erzielen konnte. 

Von der Papierform zu urteilen, steht der OFV vor einer nicht unlösbaren Aufgabe, doch ist das Team von Florian Kneuker gewarnt und wird dem Gast respektvoll begegnen. Auch das Spiel vor einigen Wochen gegen den Tabellen-16. TuS Oppenau hat klar aufgezeigt, dass die Aufsteiger ernst zu nehmen und keineswegs zu unterschätzen sind.  

Variabilität ist gefragt

»Nach der schweren und kräftezehrenden Achtelfinalbegegnung in Villingen kommt es am Samstag im dritten Pflichtspiel der englischen Woche darauf an, dass meine Mannschaft wieder über die nötige Frische im Kopf und in den Beinen verfügt, sodass sie schwer auszurechnen ist, die notwendige Variabilität im Spiel und ihren gewohnten Rhythmus auf dem Rasen abrufen kann«, erwartet Florian Kneuker. 

Aufgrund des breiten Kaders, gespickt mit jungen, talentierten und ehrgeizigen  Nachwuchsspielern auf der Auswechselbank, hat der OFV-Coach die Möglichkeit, auch in der kommenden Partie frische Kräfte zum Einsatz zu bringen, ohne einen spielerischen Qualitätsverlust befürchten zu müssen. Personell hat er bis auf Jacob Harter alle Mann an Bord und ist in der Lage, trotz der großen körperlichen Beanspruchung seiner Spieler, auch morgen ein spielstarkes Team aufzubieten. 


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