Verbandsliga Südbaden 
Kehls Trainer hat die Qual der Wahl
Kehls Trainer Heinz Braun steht am Samstag gegen den SC Pfullendorf der komplette Kader zur Verfügung. Bildquelle Peter Heck

Auch in der Fußball-Verbandsliga geht es am Wochenende wieder um Punkte. Interessant wird sicher das Duell zwischen dem Ex-Oberligisten Kehler FV (7. Platz/29 Punkte) und Ex-Regionalligist SC Pfullendorf (8./27) im Rheinstadion. Schlusslicht TuS Oppenau (9 Punkte) startet nach der Winterpause beim FC Denzlingen (13./18) und hofft auf eine Überraschung.

Kehler FV - Pfullendorf
Samstag, 15.30 Uhr

Zufrieden mit dem Verlauf der Vorbereitung ist man beim Kehler FV. »Alle haben hervorragend mitgezogen und sich sehr gut in den Trainingseinheiten eingesetzt. Trainer Heinz Braun  hat nur positive Eindrücke in den letzten sechs Wochen gesammelt«, meldet Fußball-Abteilungsleiter Jürgen Sax. In den Testspielen habe der Trainerstab neue Spielformen einstudiert und auch Positionen personell umbesetzt. »Sehr gut war in jedem Spiel der Einsatzwille und die Spielfreude der Mannschaft«, lobt Sax. Ab Samstag wird nicht mehr getestet, wenn der SC Pfullendorf als Tabellennachbar seine Visitenkarte im Rheinstadion abgibt. Dann wird es ernst. Jürgen Sax rechnet mit einem spannenden Spiel, mit offenem Ausgang. »Aber wir sind gut aufgestellt, haben keine Verletzten und versuchen alles daran zu setzen, dass die Punkte in Kehl bleiben.« Und die wären ganz wichtig für die kommenden Aufgaben. Sogar Tabellenplatz zwei ist noch nicht zu weit entfernt. »Diese Platzierung sollte für uns aber keinen allzu großen Stellenwert haben. Wir möchten an die guten Leistungen zum Ende der Vorrunde anknüpfen und dann wird man sehen wohin die Reise noch gehen wird«, will der KFV-Sportvorstand keinen Druck aufbauen. Personell gibt es momentan keine Probleme beim Kehler FV. Trainer Heinz Braun hat die Qual der Wahl bei der Startformation. Und Jürgen Sax ist überzeugt, dass es egal sein wird, wen der Coach am Samstag aufstellt. »Denn alle sind hoch motiviert und froh, dass der Ball wieder bei Punktspielen rollt.«

Denzlingen - Oppenau
Samstag, 15 Uhr

Neuling TuS Oppenau hat zwar einen deutlichen Rückstand auf die sicheren Tabellenplätze, trotzdem ist die Stimmung bei den Verantwortlichen um Sport-Vorstand Toni Kimmig nicht im Keller, auch wurde personell nicht aufgerüstet, wie der sportliche Leiter des TuS erklärte: »Wir haben im Winter nicht reagiert, weil wir auch nicht die finanziellen Möglichkeiten dazu haben, wie andere Clubs. Wir bauen weiterhin auf unsere bodenständige Arbeit und versuchen die nach langer Verletzungspause genesenen Spieler wie Dominik Huber und Patrick Braun wieder zu integrieren.« Beide waren fest in die Vorbereitung integriert. »Wir schauen von Spiel zu Spiel und versuchen mit Leidenschaft, Spaß und Kampf alles abzurufen und hoffen auch durch die intensive Trainingsarbeit einen Ertrag zu erzielen«, antwortet Kimmig auf die Frage, wie groß die Hoffnung ist, die Liga halten zu können. 
Der kommende Kontrahent FC Denzlingen steht zwar nur drei Ränge über dem TuS Oppenau, trotzdem sind die Renchtäler am Samstag Außenseiter. »Aber auch die Denzlingener wissen nach der langen Pause noch nicht genau, wo sie leistungsmäßig stehen. Trotz des 0:0 in der Vorrunde ist Denzlingen Favorit, die werden gegen uns als Schlusslicht natürlich ordentlich Gas geben«, ist Toni Kimmig überzeugt. Aber man sei selbst gut vorbereitet, so der Sport-Vorstand, auch wenn Markus Bruder, Matthias Kimmig und Patrick Möhrle angeschlagen sind.


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