Verbandsliga Südbaden 
Kehler FV will nicht in den Abstiegssumpf gezogen werden
OFV-Kapitän Marco Petereit Bildquelle Iris Rothe

Am 27. Spieltag der Fußball-Verbandsliga greift der Offenburger FV in den Aufstiegskampf ein – wenn auch nur indirekt. Mit einem Punktgewinn beim Freiburger FC könnte der OFV eine Vorentscheidung zugunsten des 1. FC Rielasingen-Arlen erzwingen. Während der SC Lahr im Heimspiel gegen den SC Pfullendorf und Schlusslicht TuS Oppenau beim SV Endingen befreit aufspielen können, muss der Kehler FV aufpassen, nicht noch in den Abstiegssumpf gezogen zu werden. Deshalb wäre ein Erfolg beim FC Auggen am Sonntag von großer Bedeutung.

 

Freiburger FC - Offenburger FV

Gerne würde der Offenburger FV selbst noch in den Kampf um den Aufstieg eingreifen. Da dieser Zug aber wohl abgefahren ist, kann das Team von Trainer Florian Kneuker zumindest das Titel-Duell massiv beeinflussen. Denn am Samstag trifft man beim Tabellenzweiten Freiburger FC an, und am letzten Spieltag   

(1. Juni) gastiert Spitzenreiter 1. FC Rielasingen-Arlen im Karl-Heitz-Stadion.
»Der FFC hat eine tolle Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern, von denen viele jederzeit ein Spiel entscheiden können«, weiß Kneuker um die Stärken des kommenden Gegners, den man im Hinspiel mit 1:0 besiegen konnte. Obwohl Platz zwei wohl außer Reichweite ist, freut sich der OFV-Trainer auf die letzten vier Partien, »in denen wir allesamt sehr interessante Gegner haben.« Louis Beiser-Biegert fällt mit einer Verletzung des Syndesmosebandes wohl bis zum Saisonende aus. Der Einsatz von Fabian Herrmann (Zerrung) gegen Freiburg ist mehr als fraglich. Dagegen sind Luca Kehl und Marco Junker wieder ins Training eingestiegen.

 

Auggen - Kehler FV

Trotz gutem Start und 1:0-Führung ging der Kehler FV zuletzt gegen Kuppenheim mit 1:4 unter. »Das ist natürlich ärgerlich, zumal wir Chancen auf das 2:0 hatten. Und dann machen wir uns zwei Dinger selber rein«, konnte Trainer Heinz Braun den Spielverlauf kaum fassen.
Mit 33 Punkten und Platz neun steht der KFV zwar weiter solide da, aber der Schein trügt. Denn wenn man die nächsten beiden schweren Partien in Auggen und gegen Rielasingen-Arlen verliert, könnte man durchaus in ernste Abstiegsgefahr geraten. »Wir sind uns der Situation bewusst und werden alles dafür tun, dies zu vermeiden«, verspricht Braun, der in Auggen wohl den gleichen Kader zur Verfügung hat wie zuletzt gegen Kuppenheim.

 

SC Lahr - SC Pfullendorf

Drei Zähler mehr als der Kehler FV hat der SC Lahr auf dem Konto und dürfte damit gesichert sein. Beim 1:1 in Oppenau verpasste man es zuletzt, schon endgültig für Klarheit in Sachen Klassenerhalt zu sorgen. »Vielleicht hat gegen den Tabellenletzten doch etwas die Konzentration gefehlt«, mutmaßt Petro Müller, der sportliche Leiter der Lahrer.

Mit einem Heimsieg gegen den SC Pfullendorf kann der SVL am Samstag mit dem Tabellensiebten gleichziehen. Allerdings plagen Trainer Oliver Dewes weiter einige Personalsorgen. Cem Gürsoy und Stephane Laufenburger sind angeschlagen und müssen um ihren Einsatz bangen. Bei Yannic Prieto könnte zumindest ein Kurzeinsatz möglich sein.

 

Endingen - Oppenau

Obwohl der Abstieg längst feststeht, zeigt der TuS Oppenau weiter Moral und gibt sich in keinem Spiel kampflos geschlagen. Im Derby gegen den SC Lahr wurde die Mannschaft von Spielertrainer Christian Seger auch endlich mal wieder belohnt und holte den ersten Punkt im Kalenderjahr 2019.

Gegner unter Druck

Daran möchte der Aufsteiger am Samstag anknüpfen, wenn die Reise zum SV Endingen geht. Geschenke sind aber nicht zu erwarten, denn die Kaiserstühler benötigen die Punkte dringend im Kampf gegen den Abstieg. Der TuS möchte da nur zu gerne der Spielverderber sein.
 


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