Verbandsliga Südbaden 
Kehler FV einfach effizienter
Oppenaus Tobias Keller (2. v. l.) versucht sich gegen KFV-Innenverteidiger Stefan Laifer durchzusetzen. Im Hintergund erwartet Kehls Keeper Hugo Griess einen Schuss. Bildquelle Stephan Hund

Mit einem deutlichen 4:0-Sieg im Ortenau-Derby der Fußball-Verbandsliga beim TuS Oppenau verabschiedete sich der Kehler FV am Samstag in die Winterpause. Aufsteiger Oppenau zeigte zwar eine engagierte Leistung, brachte aber nichts Zählbares zustande. Am Ende setzte sich die höhere Qualität des Kehler FV deutlich durch.

»Es reicht einfach nicht«, macht sich Oppenaus Abteilungsleiter Fußball, Frank Spinner, keine Illsuionen Richtung Klassenerhalt. Nach dem 0:4 zu Hause gegen den Kehler FV steht der TuS klar am Tabellenende der Fußball-Verbandsliga. »Wir waren zwar nicht vier Tore schlechter, doch wir nutzen - wie in den Spielen zuvor - unsere Chancen nicht«, ergänzt Spinner. Der guten Stimmung bei der Apres-Ski-Party im Anschluss tat die Niederlage auch keinen Abbruch. 
»Wir waren einfach effektiver und haben von Anfang an das Spiel bestimmt«, kommentierte KFV-Sport-Vorstand Jürgen Sax den Derby-Sieg der Kehler, die über eine stabile Innenverteidigung mit Stefan Laifer und Yassine Abdessadki über die Außen mit David Assenmacher (links) und David Göser (rechts) mächtig Druck machten und durch mannschaftliche Geschlosssenheit überzeugten. 

Kein Abtasten

Beide Mannschaften gingen von Beginn an engagiert zur Sache und hielten sich nicht lange mit Abtasten auf. In der 10. Minute hatte zog Oppenaus Ali Abdalla aus halblinker Position ab, der Ball ging aber über das Tor. In der 13. Minute dann eine starke Aktion zum 1:0 für Kehl. Über die linke Außenbahn wurde scharf in die Mitte geflankt und Elyes Bounatouf versenkte den Ball sehenswert per Kopf. Reserve-Keeper Jochen Fischer, der für Jose Poveda (Knieprobleme) das Tor hütete, hatte keine Abwehrmöglichkeit.

Der TuS Oppenau hätte zehn Minuten später fast den Ausgleich geschafft, als Ali Abdalla Tobias Keller steil schickte. Doch dessen Schuss im Strafraum aus sehr spitzem Winkel klärte Kehls Keeper Hugo Griess mit einem glänzendem Reflex. Beim anschließenden Eckball verpasste Matthias Kimmig mit einem Volleyhammer sein Ziel. 

Möglichkeiten zum Ausgleich

Auch Ali Abdalla (25.) und erneut Matthias Kimmig (26.) hatten kein Glück im Abschluss. In dieser Phase hatte Oppenau mehrfach die Möglichkeit zum Ausgleich. Kehl war hier deutlich effizienter und erhöhte in der 35. Minute mit einer Kopie des ersten Treffers auf 2:0. Erneut war Elyes Bounatouf nach einer Flanke von links per Kopf zur Stelle.  

Oppenau kam mit Schwung aus der Halbzeit und versuchte, zum Anschlusstreffer zu kommen. Chancen von Christian Seeger per Kopf und Ali Abdalla (59.) blieben aber ungenuzt. Mit einem Doppelschlag zum 4:0 (80. und 81. Minute) sorgte dann Kehl endgültig für klare Verhältnisse. Mit zwei Distanzschüssen aus 20 bzw. 25 Metern, jeweils leicht abgefälscht, trafen Samy Madihi und David Göser in die Maschen.

TuS Oppenau - Kehler FV 0:4 (0:2)
Oppenau:
Fischer - Soaita, Keller (87. Schmiederer),  Gieringer, Abdalla (61. Zefferer), Müller, Herrmann, Schäuble, Schindler, Seger, Kimmig (77. Braun).
Kehl: Griess - Göser (82. Paqarizi), Madihi, Sax (75. Plautz), D. Assenmacher, Abdessadki, Laifer, Bounatouf (67. Ntjam-Manguele), Aras (58. Sert), Sepp, Weingart.
Schiedsrichter: Philipp Herbst (Nehren) - Zuschauer: 250.
Tore: 0:1 (13.) Bounatouf (13.), 0:2 (35.) Bounatouf (35.), 0:3 Madihi (80.), 0:4 Göser (81.).


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