Verbandsliga Südbaden 
3:0 - Offenburger FV hat aus dem Hinspiel gelernt
OFV-Kapitän Marco Petereit (Mitte) erzielte bei seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0 das schönste Tor des Tages beim Offenburger 3:0-Erfolg über Mörsch. Bildquelle Ulrich Marx

Im ersten Verbandsliga-Spiel nach der 14-wöchigen Winterpause besiegte der Offenburger FV vor nur 97 Zuschauern bei nasskalter Witterung in einer intensiv geführten Begegnung den kampfstarken 1. SV Mörsch verdient mit 3:0 (1:0).

OFV-Trainer Florian Kneuker, der ohne die grippekranken Abwehrspieler Nico Schlieter und Luca Kehl ins Rennen ging, vertraute in der Abwehr seinen Nachwuchstalenten Simon Leopold, Maximilian Leist und Luca Ernst. Das Trio ließ nichts anbrennen, sodass die Heimelf auf dem schwer zu bespielenden Rasen das Spielgeschehen weitestgehend dominierte. 

Süme im OFV-Tor

Die Gäste waren defensiv eingestellt und kamen erst in der 42. Minute zum ersten Torschuss in Verbindung mit einem Freistoß von Christof Leiss, den Torwart Sinan Süme souverän abwehren konnte. Ansonsten bot die erste Hälfte nur wenige Höhepunkte. Allerdings hatte Marco Petereit bereits in der vierten Minute die Führung auf dem Fuß, als er sich auf dem linken Flügel durchsetzte, jedoch aus spitzem Winkel nur um Zentimeter das Tor verfehlte. Auch Dimitrios Tsolakis scheiterte in der 19. Minute nach einer schwierigen Ballannahme im Zweikampf an Schlussmann Dominik Maier im Fünfmeterraum, sodass das Leder erneut knapp am Tor vorbeisegelte.

Nachdem der SV Mörsch im Hinspiel gegen den OFV nach zwei Eckstößen 2:0 in Führung lag, zeigte das Team von Florian Kneuker in dieser Partie seine Lernfähigkeit in Sachen Standardsituationen. Mittelfeld-Stratege Louis Beiser-Biegert reagierte nach einem Eckstoß in der 21. Minute am schnellsten und erzielte per Kopf die verdiente 1:0-Führung für den Gastgeber.  

Matthäi trifft per Kopf

Nach dem Seitenwechsel fand der OFV 20 Minuten lang nicht mehr den Spielrhythmus der ersten Halbzeit, zumal  Mörsch bissiger und aggressiver in die Zweikämpfe ging und sich die Abspielfehler häuften. Ab der 65. Minute änderte sich jedoch schlagartig das Bild, denn der OFV kam wieder in Tritt und setzte die Gäste nun permanent unter Druck. Zunächst vergab Jacob Harter und Sekunden später Samuel Geiler die Chance, die Führung auszubauen. In der 74. Minute bewies Kapitän Marco Petereit seine Torjäger-Qualitäten, als er nach einem indirekten Freistoß halblinks im Strafraum den Ball unhaltbar aus vollem Lauf im Dreieck des Gästetores zum 2:0 versenkte. Nach einer Flanke von Samuel Geiler war es in der 90. Spielminute Elias Matthäi, der per Kopfball den leistungsgerechten 3:0-Endstand markierte. 

Mörschs Trainer Patrick Anstett, der einst selbst für den OFV aktiv war, resümierte: »Wir haben die drei Tore nach schlecht abgesicherten Standardsituationen kassiert und konnten uns selbst keine zwingenden Torchancen erspielen. Wir haben zwar unser Bestes gegeben, doch ist der Sieg des OFV verdient.« Sein Gegenüber Florian Kneuker war zufrieden: »Der SV Mörsch hat uns das Leben heute schwer gemacht. Wir wussten um die Gefährlichkeit des Gegners bei Standardsituationen, doch waren wir entsprechend vorbereitet und haben die Aktionen gut gelöst.«

Offenburger FV - SV Mörsch 3:0 (1:0)
Offenburg:
Süme - Leist, Leopold, Ernst (85. Matthäi), Anzaldi (64. Martin), Beiser-Biegert, Junker (73. Herrmann), Feißt, Geiler, Tsolakis (82. Kelbi), Petereit.
Mörsch: Maier - Celentano (80. Forcher), Schwarz (60. Lehel), Pflugfelder, Leiss, Bretzinger, Baumann, Kerling (71. Mohr), Derr, Preine, Schmitt.
Schiedsrichter: Jörg Bohrer (Ehrenkirchen) - Zuschauer: 97.
Tore: 1:0 Beiser-Biegert (21.), 2:0 Petereit (74.), 3:0 Matthäi (90.).


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