Oberliga Baden-Württemberg 
SV Oberachern zu Hause eine Macht
Belohnte sich mit zwei Toren für eine starke Leistung: Adel Daouri. Bildquelle Peter Heck

Mit dem sechsten Erfolg im siebten Heimspiel zeigte Fußball-Oberligist SV Ober­achern gegen Schlusslicht Germania Friedrichstal eine klare Reaktion auf das Ausscheiden im Verbandspokal (5:6 nach Elfmeterschießen beim Oberliga-Konkurrenten SV Linx). Beim 6:1-Sieg war das Team von SVO-Coach Marc Lerandy über die gesamte Spielzeit die spielbestimmende Mannschaft und landete den höchsten Heimsieg in der Oberliga-Geschichte des SV Oberachern.

Bereits in der dritten Minute setzte sich Oberacherns Keven Feger auf der linken Seite durch. Seine Flanke landete genau bei Adel Daouri, der mit einem Kopfball ins lange Eck das 1:0 für die Gastgeber erzielte. Fünf Minuten später hatte Demarveay Sheron, nach einem Eckball von Gabriel Gallus, die Chance zum 2:0. Sein Schuss streifte jedoch knapp über die Latte. In der 23. Minute stand Adel Daouri erneut goldrichtig und erzielte nach einem Patzer von FC-Schlussmann Haumann das 2:0. 

Muto trifft aus 40 Metern
Fast im Gegenzug wurde jedoch Ritter von Salvator Muto im Strafraum zu Fall gebracht. Den Strafstoß verwandelt Roedling zum Anschlusstreffer für Friedrichstal. Doch nur drei Minuten später war es Muto, der einen Freistoß aus 40 Metern über den Innenpfosten zum 3:1 ins Tor zirkelte. Doch damit nicht genug. Drei Minuten vor der  Halbzeit tanzte Evans Erius drei Abwehrspieler aus, umkurvte den Schlussmann und netzte zum 4:1-Pausenstand ein.

Pendinger hält stark
In den zweiten 45 Minuten kamen die Gäste aus Friedrichstal zunächst besser ins Spiel und hatten durch Ritter und Calvino Möglichkeiten. Beide Male hielt jedoch SVO-Schlussmann Xaver Pendinger klasse. 
Wer nun glaubte, dass die Kräfte des SV Oberachern nach den 120-Pokalminuten schwinden würden, wurde schnell eines Besseren belehrt. In der 67. Minute trug sich auch Eray Gür in die Torschützenliste ein. Nur vier Minuten später kam Luca Fritz nach einer Feger-Flanke frei zum Kopfball, traf jedoch lediglich die Latte. Der abprallende Ball landete allerdings erneut bei Gür, der von seinem Gegenspieler zu Fall gebracht wurde. Den Strafstoß verwandelte Timo Schwenk  zum 6:1-Endstand. 

Trainer Lerandy zufrieden
Anschließend zog SVO-Coach Marc Lerandy ein zufriedenes Fazit: »Es war schwer, die Köpfe nach dem Pokalspiel freizubekommen. Trotz der langen 120 Minuten in Linx haben wir heute fast die gesamte Spielzeit das Spiel bestimmt.«

SV Oberachern - Germ. Friedrichstal 6:1
Oberachern:
Pendinger - Fritz, Sheron (74. Zwick), Armbruster, Feger, Gür, Gallus, Muto (46. Decherf), Schwenk, Erius (67.Recica), Daouri (49. Filkovic).
Friedrichstal: Haumann - Diringer, Yörükoglu (73. Kranich), Weiß, Ritter, Di Giorgio (74.Durmaz), Roedling, Baumgärtner, Arnejo Calvino (85. Punge), Höniges, Laschuk (78. Wobbe)
Tore: 1:0 Daouri (3.), 2:0 Daouri (23.), 2:1 Roedling (25. FE), 3:1 Muto (28.), 4:1 Erius (42.), 5:1 Gür (67.), 6:1 Schwenk (71. FE)
Schiedsrichter: Philipp Lehmann (Tuttlingen) 
Zuschauer: 200


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