Oberliga Baden-Württemberg 
Beim SV Linx rollt der Ball wieder
Der neue Linxer Trainer Thomas Leberer (vorne, 2. von rechts) beim Trainingsauftakt am Sonntagabend inmitten der zahlreichen Neuzugänge des Fußball-Oberligisten. Bildquelle Iris Rothe

Mit dem Trainingsauftakt am Sonntagabend ist der SV Linx in die fünfwöchige Vorbereitungsphase auf seine zehnte Saison in der Fußball-Oberliga gestartet. Der neue Trainer Thomas Leberer will eine »neue Spielidee« entwickeln.

Erster Höhepunkt der Vorbereitung ist das Benefizspiel am kommenden Wochenende beim Jubiläumsfest »70 Jahre SV Linx«, wo man am Samstag um 17 Uhr gegen die Bundesliga-Profis des SC Freiburg spielt. Dann dürfen sich die Zuschauer auf neue Gesichter auf der Trainerbank und im Kader des SV Linx freuen. Der bereits im Dezember verkündete Trainerwechsel ist seit Sonntag Realität. Thomas Leberer, von 1989 bis 1994 bereits Spieler des SV Linx hat den Posten des Cheftrainers von Sascha Reiß übernommen. 

Große Fußstapfen

Die Fußstapfen, die Reiß mit Verbandsliga-Meisterschaft, SBFV-Pokalsieg und dem Einzug in den DFB-Pokal in drei Jahren hinterlassen hat, sind groß. »Wir werden eine neue Spielidee entwickeln, bleiben beim Offensivfußball, verstärken aber die Abwehr«, so Leberer, für den die Oberliga kein Neuland ist. Als Spieler beim SV Linx 1993/94 unter Trainer Patrick Ehle und beim Offenburger FV sowie als Trainer beim SV Oberachern, den er im Juni 2017 verließ, kennt er die Anforderungen. Ihm stehen mit Mathieu Krebs (SV Oberachern) und Marc Hertwig (FV Schutterwald) zwei ehemalige Spieler als Co-Trainer zur Seite. 

Plautz noch im Urlaub

Zum Trainingsauftakt am Sonntag waren bis auf Urlauber Lucas Plautz alle Neuzugänge anwesend. Das Spielsystem soll nach Ansicht des Trainers dem jeweiligen Gegner und den Fähigkeiten des Teams angepasst werden, wobei er, der nahezu alle SVL-Spiele per Video studiert hat, sich mehr Kompaktheit wünscht. Bis auf den Mittwoch ist täglich Training oder Spiel. Es gilt, die Neuzugänge ins Team zu integrieren und die Abwehr zu stabilisieren, denn mit 79 Gegentreffern hatte Linx die zweitschlechteste Abwehr der Oberliga. »Die Vorlage von Sascha Reiß ist natürlich ein Wort, ich möchte mindestens das erreichen, was Linx in der letzten Saison mit dem Klassenerhalt in der Oberliga gelang. Und im Pokal braucht man Glück«, legt Leberer die Messlatte nicht allzu hoch. Sportvorstand Marc Schuhmacher appellierte an die Neuen, Rang zwei in der Fairness-Tabelle mit entsprechendem Verhalten auch in der neuen Saison zu erreichen.


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