Landesliga 1 
Landesliga: Sikanja will bis zum Abschied Spaß haben
Eduard Jung (l.) liebäugelt für nächste Saison offenbar wieder mit einem Amt als Spielertrainer. Bildquelle Peter Heck

FV Schutterwald ist vor dem Gast gewarnt

FV Langenwinkel - FV Würmersheim

Neben den rein sportlichen Gesichtspunkten ist bei Fußball-Landesligist FV Langenwinkel (7. Platz/32 Punkte) vor dem Heimspiel morgen (15.30 Uhr) gegen den FV Würmersheim (13./19) vor allem die Entscheidung des Trainers, zum Saisonende aufzuhören (wir berichteten) ein Thema. »Meine drei Damen zu Hause freuen sich, wenn es ab Sommer freie Wochenenden gibt«, begründet Davor Sikanja seine Entscheidung. Doch der Verein hat umgehend reagiert und bereits am Donnerstag mit Dan Calinescu, einst Vorgänger von Sikanja, dessen Nachfolger präsentiert.

Im September 2017 eingestiegen, erlebten der Verein und Davor Sikanja in kürzester Zeit Riesenerfolge (Meisterschaft/Aufstieg in die Landesliga, Pokalsieg, Sieg im Eurodistrict-Pokal). Er sei froh und dankbar, das alles in kurzer Zeit erlebt zu haben, zumal ihm die Arbeit mit dem Kader viel Spaß bereite. Daran soll sich laut Sikanja auch bis zum Saisonende nichts ändern, wenn eine erfolgreiche Zusammenarbeit abgeschlossen werde.

In Würmersheim wurde in der Hinrunde 3:3 gespielt, ein Resultat, das Langenwinkels Coach heute noch ärgert. »Drei individuelle Fehler haben uns den Sieg gekostet, da haben wir noch etwas gutzumachen«, sagt er. Aufgrund der unklaren Witterungsverhältnisse geht Davor Sikanja von einem Kampfspiel auf schwerem Geläuf aus. »Würmersheim hat nichts zu verlieren, genauso erwarten wir sie bei uns«, so Sikanja.

Während Eduard Jung und der gesperrte Manuel Scheibel in jedem Fall fehlen, ist Ähnliches wohl auch bei Markus Neu (Bänderverletzung) zu befürchten. Sikanja will auf seine Kaderbreite setzen, genau deshalb sei in der Winterpause personell nachgebessert worden.

Neben der Trainersituation tut sich auch bei der Planung des Spielerkaders für die neue Saison einiges. Nachdem die Abgänge von Torwart Philipp Schumann zum FV Schutterwald und Andreas Grasmik als Spielertrainer zum SV Kippenheim bereits vermeldet wurden, soll wohl auch Eduard Jung wieder ein Amt als Spielertrainer übernehmen wollen.

 

FV Schutterwald - SV Freistett

Zum ersten Heimspiel in diesem Jahr empfängt Fußball-Landesligist FV Schutterwald (5. Platz/33 Punkte) am Sonntag (15 Uhr) den SV Freistett (10./21) im Waldstadion.

Mit einem Remis konnten die Grün-Weißen am vergangenen Spieltag beim Tabellenzweiten SC Durbachtal in die restliche Rückrunde starten und waren damit nach Spielende nicht unzufrieden. Auch wenn man nach dem Platzverweis gegen Philipowski zu Beginn der zweiten Hälfte lange Zeit in Überzahl spielte, musste man anerkennen, dass man vor allem in der ersten Hälfte nicht gerade den besten Tag erwischt hatte. Nach der frühen Führung durch Petereits Strafstoß vergab das Heimteam im Anschluss die ein oder andere Möglichkeit, die Führung auszubauen. In Überzahl war die Schutterwälder Elf von Trainer Frank Berger dann zwar feldüberlegen, mehr als der Ausgleich sprang am Ende aber nicht mehr heraus. Schmerzen dürfte den Trainer zudem die Rote Karte gegen Patrick Carus-Lacolade kurz vor Spielende.

Mehr als ein Unentschieden will der FV Schutterwald nun aber im Heimspiel gegen den abstiegsbedrohten SV Freistett einfahren. Allerdings wird Frank Berger seine Mannschaft vor einem selbstbewussten Gegner warnen, war er doch selbst Zeuge des 5:1-Erfolgs der Faulhaber-Truppe am vergangenen Sonntag im Heimspiel gegen den VfB Bühl. Freistetts Coach bescheinigte seiner Mannschaft dort »die wohl beste Saisonleistung!«

Der FV Schutterwald ist also gewarnt und erinnert sich auch noch ans Hinspiel, wo es trotz Führung nur zu einer Punkteteilung reichte. Personell wird Coach Berger neben dem gesperrten Carus-Lacolade wohl auch auf Thomas Dold verzichten müssen. Der Kapitän steht zwar wieder zur Verfügung, wird mangels Training aber wohl noch keine Option für einen Einsatz am Sonntagnachmittag sein.

 

SC Hofstetten - SC Durbachtal

Fußball-Landesligist SC Durbachtal muss im ersten Auswärtsspiel in diesem Jahr morgen (17 Uhr) beim SC Hofstetten antreten.

Die Ernüchterung nach dem Remis im Derby gegen Schutterwald war groß. Der SC Durbachtal hat an diesem Tag nicht nur den sicher geglaubten Sieg verspielt, sondern muss die nächsten Wochen auf Toptorjäger Jan Philipowski verzichten, der nach seiner Roten Karte gesperrt ist.

Nun hat man mit dem SC Hofstetten einen weiteren Hochkaräter vor der Brust. »Wir wissen wie schwer es ist, in Hofstetten zu bestehen«. bestätigt SCD-Trainer Thomas Brombach, zeigt sich aber trotzdem zuversichtlich: »Wir haben schon des Öfteren bewiesen, dass wir in einer angespannten Personallage als Team zusammenrücken können. Daraus müssen wir in Hofstetten unsere Stärke ziehen und versuchen, mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung Punkte einzufahren.«

Das Hinspiel konnte der SC Durbachtal noch mit 1:0 für sich entscheiden. Der SC Hof-stetten kam in seinem Auftaktspiel 2019 beim FV Würmersheim ebenfalls nicht über ein Unentschieden hinaus. Auch deshalb wird das Team von Coach Martin Leukel alles daran setzen, mit einem Heimsieg näher an die Durbachtäler heranzurücken.

Personell muss das Trainerteam Haist/Brombach umstellen. Neben Philipowski werden Marc Decker und Timo Meyer sicher ausfallen. Die Einsätze von Timo Petereit und Niko Oehler sind noch fraglich. Allerdings kehren Nicolas Rios, Marco Maier und der zuletzt angeschlagene Thomas Dautner in den Kader zurück.

 

Loffenau - Oberachern II

Nach der Niederlage am Sonntag gegen das starke Team aus Langenwinkel möchte der SVO II wieder in die Erfolgsspur zurückkehren, um den Anschluss an die Spitzenteams nicht abreißen zu lassen. Trotz der Niederlage sah Trainer Stefan Geppert in der Partie gegen Langenwinkel viele gute Ansätze: »Aufgrund der immensen Erfahrung und der individuellen Qualität der Ilhan-Brüder, Ghita und Grasmik haben wir leider den Kürzeren gezogen. Positive stimmt mich, dass die beiden Tore in der Entstehung eher Zufallsprodukte waren. Aus dem Spiel heraus haben wir dem Gegner wenig Torchancen zugelassen«, so Geppert.

wartet mit dem TSV Loffenau erneut ein unangenehmer Gegner, der vor allem auf dem heimischen Kunstrasen sehr schwer zu besiegen ist. Das weiß auch Stefan Geppert: »Wir werden in dieser Woche verstärkt an unseren Abschlüssen arbeiten, um in Loffenau die maximale Punktzahl einzufahren. Dies wird sicher nicht einfach, denn Loffenau ist eine der heimstärksten Mannschaften.« Das Hinspiel gewann die Geppert-Elf deutlich mit 4:1. Torschützen waren im September Daniel Filkovic (2), Yasin Tasli und Nurdogan Gür. Personell hofft Geppert auf die Rückkehr von Gregor Dörflinger, der nach seinem Muskelfaserriss wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist. Fehlen wird Leonardo Hocak, der berufsbedingt verhindert ist.

 

Bühl - Stadelhofen

Erfolgreich in die letzte Phase der Saison ist der SV Stadelofen gestartet. Obwohl die Treffer mit Elfmetern (2 x Valon Salihu) gegen den SV Sinzheim erzielt wurden, war der 2:1-Sieg aufgrund der Vorteile im zweiten Durchgang verdient, erkannte SVS-Interims-Trainer Markus »Käps« Armbruster. »In der ersten Halbzeit war unsere Leistung etwas durchwachsen, aber im zweiten Abschnitt konnten wir deutlich zulegen und haben dann auch verdient gewonnen.«

Mit Blick auf das Gastspiel seiner Schützlinge am Samstag beim VfB Bühl lässt sich Stadelhofens Coach von der deutlichen Niederlage der Zwetschgenstädter in Freistett nicht blenden: »Über weite Strecken war die Partie ausgeglichen, erst am Ende wurden die Bühler noch abgeschossen«, so der SVS-Coach, der deshalb erwartet, dass das Team von Kollege Alexander Hassenstein dies wieder gut machen will. »Uns ist klar, dass es ein schwieriges Spiel wird. Denn in Bühl etwas mitzunehmen ist auch sonst nicht einfach.«

muss »Käps« Armbruster auf die gesperrten Jonas Frammelsberger und Markus Kopf. »Vor allem im Mittelfeld müssen wir etwas improvisieren, denn da ist die Personaldecke ziemlich dünn«, verrät Stadelhofens Coach, der deshalb keinen Grund sieht um zu jammern.


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