Landesliga 1 
Landesliga: FV Schutterwald will seine Fans versöhnen
Die beiden Trainer Thomas Brombach (l.) und Jan Haist (r.) möchte mit dem SC Durbachtal auf Platz 1 überwintern Bildquelle Archiv

Durbachtal will als Erster überwintern

FV Schutterwald - FV Würmersheim

Zur letzten Partie im Jahr 2018 empfängt Fußball-Landesligist FV Schutterwald (6. Platz/29 Punkte) am Sonntag (14.30 Uhr) im heimischen Waldstadion den Aufsteiger FV Würmersheim (11./18).

Nach zwei Niederlagen in Folge möchten die Grün-Weißen zum Jahresabschluss noch mal punkten - und das möglichst dreifach. Nach der schwachen Leistung im Heimspiel gegen Loffenau will man auch den Zuschauern einen versöhnlichen Jahresabschluss bieten und im Idealfall in der Tabelle noch eine Position gutmachen. Nicht unzufrieden war Schutterwalds Trainer Frank Berger zumindest mit der Spielweise seiner Mannschaft bei der Partie in Oberachern, in der man tiefer stand als gewohnt und im Konterspiel seine Chance suchte. Bei einer etwas konsequenteren Chancenverwertung hätte man selbst in Führung gehen können, so stand am Ende aber eine 0:1-Niederlage.

Den deutlichen 4:0-Erfolg im Hinspiel bei Neuling Würmersheim will man derweil nicht überbewerten. Das Team von Tainer Manuel Jung ist mittlerweile in der Landesliga angekommen und hat von den letzten acht Partien nur eine verloren. Mit 18 Punkten hat man gute Voraussetzungen, um in der Rückrunde das Ziel Klassenerhalt zu schaffen. Schutterwald wird am Sonntag also noch mal alles in die Waagschale werfen müssen, um drei Punkte einzufahren und mit einem guten Gefühl in die Winterpause zu gehen.

Unterdessen gab Bezirksligist SV Haslach bekannt, dass Torjäger Gürkan Balta in der Winterpause zum FV Schutterwald wechseln will. Allerdings müssten sich beide Vereine erst noch entsprechend einigen. Nach einem Angebot des FVS reize die Rückkehr in die Landesliga, so Balta.

Gürkan Balta (blaues Trikot) soll ab der Rückrunde für den FV Schutterwald spielen. Bild: Marc Faltin

FV Langenwinkel - TSV Loffenau

Im letzten Spiel dieses Kalenderjahrs trifft Landesliga-Aufsteiger FV Langenwinkel (7. Platz/28 Punkte) am Samstag (15.30 Uhr) vor heimischem Publikum auf Mitaufsteiger TSV Loffenau (9./22).

FV-Coach Davor Sikanja sieht zwischen den Teams noch mehr Gemeinsamkeiten: »Beide haben Zeit gebraucht, um in die Runde hineinzufinden. Loffenau ist wie wir auch seit vier Spielen ungeschlagen, hat zuletzt sehr konstante und gute Resultate erzielen können.« Die kommende Begegnung dürfte für die Lahrer Teilstädter taktisch anders werden als in den vergangenen Wochen. Sikanja erwartet, dass seine Mannschaft auf einen defensiven Gast treffen wird, selbst das Spiel machen und kreative Lösungen finden muss. »Es wird noch mal eine richtig knifflige Aufgabe, die wir aber zu lösen gewillt sind«, unterstreicht der Trainer.

Was Davor Sikanja zusätzlich beruhigte, war das Auftreten zuletzt gegen Bühlertal: »Es war schön und bemerkenswert zugleich, den jüngsten Trend mal umkehren zu können und dank eines späten Tors endlich auch einmal ein Spiel für uns entscheiden zu können. Zudem hat die Mannschaft gezeigt, dass sie auch 1:0 kann.«

Vom personellen Sektor her wird neben den drei Langzeitausfällen voraussichtlich auch Hakan Ilhan (krank) fehlen. Zurückkehren werden Artjom Scheibel nach abgesessener Sperre und Felix Reichmann nach überstandener Krankheit.

Zum Stichwort Personal merkt Sikanja mit Blick auf potenzielle Neuzugänge in der Winterpause an: »Ich würde nicht ausschließen, dass wir noch etwas machen, wenn alles passt. Ein, zwei neue Gesichter könnten uns in Sachen Kaderbreite gut reinpassen.«

 

 

VfB Bühl - SC Durbachtal

Am 18. Spieltag der Fußball-Landesliga reist Tabellenführer SC Durbachtal (40 Punkte) zum Tabellenachten VfB Bühl (25 Punkte). Anpfiff der Partie ist am Samstag um 14.30 Uhr.

Es ist das letzte Spiel des Jahres für den Spitzenreiter aus dem Rebland. Auch wenn man im Lager des SC Durbachtal allmählich die Winterpause herbeisehnt, liegt der Fokus klar auf der letzten Partie beim VfB Bühl. Die Devise ist klar: der Sportclub möchte auf Platz eins überwintern. »Trotz unserer angespannten Personalsituation haben wir es geschafft, mit dem Sieg gegen Sinzheim den ersten Platz zurückzuerobern. Diesen wollen wir nun natürlich mit aller Macht verteidigen«, erklärt Trainer Thomas Brombach kämpferisch und hat dennoch Respekt vor dem kommenden Gegner.

»In Bühl zu bestehen ist eine schwere Aufgabe. Man hat bereits im Hinspiel gesehen, dass der VfB zu den spielerisch stärksten Teams der Liga zählt. Der Gegner wird uns im letzten Spiel nochmals alles abverlangen«, ist sich Brombach sicher und verweist auf den 4:1-Sieg im August, der erste Saisonerfolg für sein Team: »Auch wenn sich das Ergebnis deutlich liest stand das Spiel gegen eine starke Bühler Mannschaft lange auf der Kippe.«

Anders als der SC Durbachtal steht das Team von Trainer Alexander Hassenstein derzeit mit 25 Punkten im Niemandsland der Tabelle und benötigt ein Erfolgserlebnis im letzten Heimspiel, um den Anschluss ans obere Tabellendrittel zu wahren.

Die zuletzt gesperrten Jannik Klausmann und Timo Petereit kehren wieder in den Kader der Durbachtäler zurück.

 

Sinzheim - Freistett
 

Nach vier ungeschlagenen Spielen hat es der SV Freistett am vergangenen Spieltag zu Hause bei der Niederlage gegen Elchesheim versäumt einen ordentlichen Schritt in Richtung Tabellenmittelfeld zu machen. »Trotz guter Leistung reichte es leider nicht zu einem Punktgewinn. Die Elchesheimer waren uns in Sachen Konsequenz vor dem Tor einfach etwas voraus«, blickt Freistetts Coach Christian Faulhaber auf die Partie zurück. Im letzten Spiel des Jahres hat der SV Freistett aber nochmals die Chance Plätze gut zu machen und den Abstand zur gefährdeten Zone zu vergrößeren. »Diese Chance wollen wir nutzen und meine Mannschaft wird im letzten Spiel nochmals alles raushauen was geht. Außerdem haben wir nach der 0:3-Heimpleite aus der Vorrunde gegen Sinzheim noch etwas gut zu machen«, verspricht Faulhaber, zumal man mit einem Sieg bis auf einen Zähler an die Hausherren heranrücken könnte.

Christian Faulhaber kann gegen Sinzheim mit dem gleichen Kader planen, wie zuletzt gegen Elchesheim. Im Klartext: Bis auf die Langzeitverletzten ist man komplett.

 

 

Elchesheim - Stadelhofen

Im Clubhaus des SV Stadelhofen hängt wieder die »Rote Laterne«. Nach dem Remis zu Hause gegen die Spvgg Ottenau sind die Oberkircher Teilörtler zurückgefallen, sind Schlusslicht mit mageren elf Zählern. Dabei waren die Hoffnungen nach dem zweiten Saisonsieg (3:2 in Altdorf) groß, dass zu Hause ein weiterer Dreier folgen würde. Doch erst ein »Last-Minute-Treffer« von Valon Salihu brachte nach einem 2:3-Rückstand dem SVS noch einen Zähler. Der Rückstand des Verbandsliga-Absteigers auf den ersten Nichtabstiegsplatz beträgt sechs Zähler. Um nicht den Anschluss komplett zu verlieren sollte das Team von Interimstrainer Markus »Käpps« Armbruster beim FV Elchesheim dreifach punkten.

»Es wird schwer in Elchesheim was zu holen, aber wir müssen gewinnen. Denn uns helfen nur noch Siege weiter. Solche Spiele, wie zuletzt gegen Ottenau, die muss man einfach gewinnen«, kann »Käpps« Armbruster die Situation des SVS richtig einschätzen. »Wir müssen jetzt nochmals alles raushauen und uns dann in der Winterpause auf die Rückserie gut vorbereiten, dann sollten wir den Klassenerhalt noch schaffen«, ist Markus Armbruster optimistisch.

 

 

SC Hofstetten - SV Oberachern II

Nach dem Last-Minute-1:1 gegen den FV Langenwinkel und dem 0:0 beim TSV Loffenau trifft der SC Hofstetten (4. Platz/33 Punkte) am morgigen Samstag im dritten Rückrundenspiel und letzten Pflichtspiel eines speziellen Fußball-Kalenderjahres 2018 auf den SV Oberachern II (5./30). Anpfiff ist um 15.30 Uhr im Waldseestadion.

Beide Teams verbindet das identische Torverhältnis nach 17 Saisonspielen - 29:24. Dass der Sportclub damit drei Punkte mehr erzielt hat, spricht für etwas mehr Effizienz. Dass die Oberliga-Reserve zehn Siege und sieben Niederlagen aufweist, spricht für eine gewisse Entweder-oder-Mentalität.

Und das junge SVO-Team um Trainer Stefan Geppert will sich für die Niederlage im Hinspiel revanchieren. Am dritten Spieltag unterlagen die Achertäler den Kinzigtälern in einer dramatischen Partie am Ende 2:3. »Wir sind auf ein schwe-

res Spiel eingestellt und wollen aus der aktuellen Torgleichheit auch Punktegleichstand erzeugen«, so Geppert, »dass dies möglich ist, hat das Hinspiel gezeigt, in dem wir aufgrund kleiner Unachtsamkeiten und mangelnder taktischer Cleverness knapp verloren haben.«

Auch Martin Leukel erinnert sich natürlich noch gut (und gerne) an den ersten Auswärtserfolg: »Bei diesem Spiel und all den anderen Spielen, die ich von Oberacherns Reserve gesehen habe, zeigten sich viele Stärken, wie Systemsicherheit, Tempo und gute Balltechnik.« Kurzum: »Diese Mannschaft zeigt tollen Fußball, steht zurecht wieder im ersten Tabellendrittel und ist nochmal eine große Herausforderung für uns.« Mit einem weiterhin »engen Kader« gelte es, so Leukel, »nochmals alle Energien freizusetzen, damit wir dieses erlebnisreiche Fußballjahr mit einem guten Ergebnis beschließen können.«

Nach einigen richtig guten Auftritten in der ersten Jahreshälfte 2018 einer »erlebnisreichen Verbandsliga-Saison« folgte eine Landesliga-Halbserie, mit der Leukel sehr zufrieden sein kann: »Die Jungs sind gut zurückgekommen in die Liga und haben sich dort schnell stabilisiert.«


Werde Teil der Fußball-Community in der Ortenau und repräsentiere Deinen Verein.
Am Ende der Saison verlosen wir
attraktive Prämien!