Kreisliga A Süd 
Kreisliga A Süd: Kuhbach-Reichenbach will über dem Strich bleiben
Simon Gmeiner (l.) und Aufsteiger SV Gengenbach ist Platz drei vor dem Saisonfinale nicht mehr zu nehmen. Bildquelle Marc Faltin

Gengenbach muss zum SV Schapbach

Am 30. und letzten Spieltag in der Fußball-Kreisliga A, Süd (Sonntag, 15 Uhr) benötigt der SC Kuhbach-Reichenbach in Oberwolfach einen Sieg, um die Klasse aus eigener Kraft zu halten. Schützenhilfe könnte Schlusslicht FV Dinglingen gegen den mit dem SC punktgleichen FC Kirnbach leisten.

Kirnbach - Dinglingen

7:1 siegte Schlusslicht FV Dinglingen gegen Mitabsteiger Münchweier, Trainer Philipp Schäfer war richtig stolz auf seine Truppe. Zwei Wermutstropfen gab es jedoch mit den Verletzungen von Luke Schröder und Alex Buchhammer, die beim Saisonfinale in Kirnbach nicht mehr eingreifen können. »Wir werden nochmals alles in dieses Spiel reinlegen und versuchen, auch in Kirnbach zu punkten«, so Schäfer, der sich nicht vorwerfen lassen will, die Punkte verschenkt zu haben.

 

Nonn.-Allm. - Hornberg

Nach dem 4:4 in Orschweier bescheinigte Sebastian Blum, Trainer der SG NonnenweierAllmannsweier, seinen Jungs eine tolle Moral. Nachdem man zur Halbzeit schon 0:3 hinten lag, stemmte sich sein Team erfolgreich gegen die Niederlage. »Im letzten Spiel werden wir nochmals alles versuchen, um den Heimdreier zu landen. Sicher ist das gegen Hornberg aber nicht ganz einfach«, weiß Blum, der am Wochenende sehr große Personalsorgen hat.

 

Schiltach - Prinzbach

Absolut keine Chance hatte die DJK Prinzbach bei der 0:2-Heimniederlage gegen Schapbach. Trainer Benjamin Ziegler war froh, dass der Klassenerhalt schon vorher gesichert war. Trotzdem fährt der scheidende Trainer Ziegler mit seinem Team nun hoch motiviert nach Schiltach: »Die Gastgeber sind noch stark abstiegsgefährdet, wir werden dieses Spiel mit Sicherheit nicht abschenken.« Julian Krumm und Marvin Totzke fallen aus.

 

O’wolfach II - Kuhb.-Reich.

Der SC Kuhbach-Reichenbach verlor das extrem wichtige Heimspiel gegen den FC Kirnbach mit 1:4 und ist nun punktgleich mit dem FCK, der auf dem ersten Abstiegsplatz rangiert. Vor dem Gastspiel beim SV Oberwolfach II steht die Truppe von Trainer Fabian Kaiser nur dank des besseren Torverhältnisses noch über dem Strich. Nur mit einem Sieg in Oberwolfach könnte man dem Abstieg noch entrinnen, sollte zeitgleich Kirnbach gegen Dinglingen gewinnen.

 

Schapbach - Gengenbach

Gengenbachs Trainer David Halsinger war froh, mit dem 2:1-Erfolg über Steinach Platz drei in der Endabrechnung gesichert zu haben. Für einen Aufsteiger findet er das vor dem Saisonfinale in Schapbach recht ordentlich. »Spiele auf solchen Plätzen sind immer sehr speziell und erfordern eine bestimmte Herangehensweise. Wir wollen die Runde ordentlich ausklingen lassen«, so Halsinger , der auf den kompletten Kader zurückgreifen kann.

 

SV Mühlenbach - SV Grafenhausen

Eine enorme Leistung legte der SV Mühlenbach beim 4:3 in Hornberg an den Tag. Die Truppe von Trainer Stephan Schmid lag zu Beginn der zweiten Hälfte mit 0:3 zurück und erkämpfte sich quasi mit dem Schlusspfiff noch den enorm wichtigen 4:3-Sieg. »Wir hatten sicher das Quäntchen Glück, jedoch lag es auch an unserer Moral und dass wir bis in die 90. Minute an uns glaubten«, freut sich Trainer Stephan Schmid. Jetzt heißt es, gegen den SV Grafenhausen noch einmal alles abzurufen, um das große Ziel »Kreisliga A Meisterschaft« zu erreichen. »Dazu müssen wir läuferisch, kämpferisch und mental alles in die Waagschale werfen, da mit Grafenhausen eine Mannschaft kommt, die auch noch jeden Punkt im Abstiegskampf benötigt«. Der junge Florian Bührer, der in seinem ersten Jahr bei den Aktiven eine hervorragende Runde gespielt hat, fehlt wegen einer wohl schweren Knieverletzung.

 

SV Steinach - SV Rust

Gegen den SV Gengenbach zeigte der SV Steinach (5./50) laut Trainer Boris Groß eine gute Einstellung: »Wir hatten insgesamt mehr Spielanteile. Lediglich an der konsequenten Chancenverwertung haperte es, um zumindest einen verdienten Punkt mitzunehmen«. Deshalb gab es eine 1:2-Niederlage. Nun geht es gegen die mit 114 Treffern so »offensivstarken« Ruster, »die unbedingt die Punkte brauchen, um am Ende vielleicht doch noch Meister zu werden«. Die Steinacher möchten allerdings selbst alles versuchen, um die Punkte für einen guten Saisonabschluss daheim zu behalten.


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