Kreisliga A Süd 
Kreisliga A Süd: Hohe Hürde für den SC Kuhbach-Reichenbach
Georgios Kalafatis (l.), hier gegen den Mühlenbacher Michael Vollmer, muss mit dem SV Gengenbach im Heimspiel gegen Münchweier eine Reaktion zeigen. Bildquelle Peter Heck

Der SV Gengenbach empfängt Münchweier

Der SC Kuhbach-Reichenbach steht am 26. Spieltag der Fußball-Kreisliga A, Süd (Sonntag, 15 Uhr) im Kampf um den Klassenerhalt unter Zugzwang, doch beim Tabellenzweiten in Mühlenbach wartet eine ganz hohe Hürde. Mit Rückenwind geht hingegen die ebenfalls abstiegsbedrohte DJK Prinzbach ins wichtige Gastspiel bei Tabellennachbar FC Kirnbach.

 

Nonnenw.-Allm. - Rust

Von einem richtig guten Spiel und einer tollen Mannschaftsleistung berichtete Sebastian Blum, Trainer des SG Nonnenweier-Allmannsweier nach dem glatten 3:0 über Gengenbach. Im Heimspiel gegen den SV Rust wird es laut Blum noch eine Nummer schwieriger: »Wir treffen auf die beste Mannschaft der Liga. Wir wollen uns so gut wie möglich verkaufen, vielleicht gelingt uns ja der angestrebte Punktgewinn.« Martin Häcker und Mirco Schnee fehlen weiterhin.

 

Kirnbach - Prinzbach

Benjamin Ziegler, Trainer der DJK Prinzbach, fielen nach dem 5:0-Erfolg über Münchweier einige Steine vom Herzen, sein Team belohnte sich endlich mal für die guten Leistungen der letzten Wochen und geht gestärkt ins Gastspiel beim FC Kirnbach. »In Kirnbach müssen wir so weitermachen. Der Platz müsste uns eigentlich liegen. Zumindest einen Punkt will ich mitnehmen«, so Ziegler der wahrscheinlich auf zwei, drei Spieler verzichten muss.

 

Gengenbach - Münchweier

Schwerer als die 0:3-Niederlage gegen Nonnenweier-Allmannsweier wog für Gengenbachs Spielertrainer David Halsinger die schwere Knieverletzung von Kapitän Alex Müller, der wohl länger ausfallen wird. Vor dem Heimspiel gegen Münchweier setzt Halsinger sein Team etwas unter Druck: »Ich erwarte eine Reaktion meiner Jungs auf die schwache Leistung aus der Vorwoche.« Bis auf den verletzten Müller wird sich im Kader des SVG nicht viel ändern.

 

Mühlenb. - Kuhb.-Reich.

Der SC Kuhbach-Reichenbach kam über ein 1:1 gegen Hornberg nicht hinaus und rutschte durch die Siege der Konkurrenz auf den viertletzten Platz ab. Nun muss die Truppe von Fabian Kaiser zum Tabellenzweiten nach Mühlenbach und steht im Kampf um den Klassenerhalt mächtig unter Zugzwang.

 

Hornberg - Dinglingen

Schlusslicht FV Dinglingen kassierte im Derby gegen
Orschweier erst in der 90. Minute den Knockout zum 2:3. Die Truppe von Trainer Philipp Schäfer will die letzten fünf Spiel der Runde noch anständig über die Bühne bringen, um dann einen Neuanfang in der Kreisliga B zu starten.

 

SV Oberwolfach II - SpVgg Schiltach

Das Wolftalderby des SVO II ging mit 3:2 an den SV Schapbach. Deshalb will das Team von Spielertrainer Daniel Schmid daheim gegen die Schiltacher nix anbrennen lassen, die einen wichtigen und verdienten 5:2-Sieg gegen den FC Kirnbach feierten. »Durch eine sehr starke erste Halbzeit haben wir den Grundstein für den Derby-Sieg gelegt, läuferisch und spielerisch war es phasenweise eine tolle Leistung, wobei die Kirnbacher nie aufgesteckt und bis zum Schluss voll dagegen hielten«, lobt Trainer Kai de Fazio. Im nächsten wichtigen Derby erwartet de Fazio eine gut besetzte Bezirksliga-Reserve, die seiner Elf alles abverlangen werde: »Wir sind aktuell gut drauf und müssen auch in Oberwolfach wie zuletzt sehr zielgerichtet und kämpferisch agieren und von Anfang an alles reinwerfen«.

 

SV Steinach - SV Schapbach

»Enttäuschend aber verdient« war das 2:5 beim SV Grafenhausen. »Wir wollen gegen den SV Schapbach wieder ein anderes Gesicht zeigen und möglichst dreifach punkten«, sagt Trainer Boris Groß. Einen weiteren wichtigen Dreier fuhr der SV Schgegen Oberwolfachs Zweite ein. »Ein intensives Spiel auf Messers Schneide mit dem glücklicheren Ende für uns durch das Siegtor in letzter Minute«, fasst Fußball-Abteilungsleiter Roman Weis zusammen. Dadurch verschafften sich die Wolftäler etwas Luft auf die Abstiegsränge. »Wir haben nicht mehr den immensen Druck wie die Wochen zuvor«, so Weis. Deshalb gebe es auswärts in Steinach nichts zu verlieren. Trotzdem soll dort mindestens ein Punkt ergattert werden. Lucas Schmid (Muskelfaserriss) fehlt, Daniel Armbruster ist wieder dabei.

 

VfR Hornberg - FV Dinglingen

Auf einem schwer bespielbaren Rasen beim SC Kuhbach-Reichenbach war das 1:1 wie eine gefühlte Niederlage für den VfR Hornberg (8./32). »Wir hätten den Sack frühzeitig zumachen müssen. Mit der letzten Aktion im Spiel bekamen wir den Ausgleichstreffer und verschenkten zwei Punkte«, ärgert sich VfR-Trainer Kiki Sanchez. Auf keinen Fall soll jetzt das »unberechenbare« Schlusslicht FV Dinglingen (16./7) unterschätzt werden. »Dinglingen hat nichts mehr zu verlieren«, spielt er auf den sicheren Abstieg des Gegners an. Stürmer Timo Radtke ist nach langer Verletzung wieder dabei, »was er in Kuhbach gleich mit einer tollen Leistung und einem Tor zeigte«. Torjäger Mario Schwendemann ist im Aufbautraining und vielleicht wieder einsatzbereit.


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