Kreisliga A Süd 
Kreisliga A Süd: FV Dinglingen ist auf den Geschmack gekommen
Stefan Lehmann und der FC Kirnbach möchten zuhause punkten. Bildquelle Marc Faltin

Nach erstem Sieg will das Schlusslicht nachlegen / Prinzbach-Coach Ziegler gegen Ex-Club

Mit Rückenwind vom ersten Saisonsieg in der Südstaffel der Fußball-Kreisliga A fährt der FV Dinglingen am 19. Spieltag (Sonntag, 15 Uhr) nach Schiltach. Punkte gegen den Abstieg benötigt auch die DJK Prinzbach gegen Kuhbach-Reichenbach, während der SV Gengenbach im Verfolgerduell gegen Rust Big Points landen kann.

Kirnbach - Nonn./Allm.

Sebastian Blum, Trainer der SG Nonnenweier/Allmannsweier war zwar zufrieden mit dem 7:4-Sieg gegen Münchweier, ärgerte sich aber über die vielen Gegentore. Blum gibt seinen Jungs eine klare Richtung für das Spiel in Kirnbach vor: »In Kirnbach dürfen uns solche Fehler nicht unterlaufen, auf dem kleinen Kunstrasen ist jeder Ball, der in den Strafraum kommt, ganz gefährlich.« Michael Kovacs wird der SG die nächsten zwei Wochen berufsbedingt fehlen.

 

Prinzbach - Kuhb.-Reich.

Nicht viel zu erben gab es für die DJK Prinzbach beim 0:4 in Rust, dennoch war Coach Benjamin Ziegler zufrieden mit der Leistung seiner ersatzgeschwächten Mannschaft. Im Derby gegen Kuhbach-Reichenbach baut Ziegler auf die Heimstärke: »Wir stecken ziemlich tief unten drin und brauchen Punkte. Natürlich ist es auch ein besonders Spiel für mich gegen den Ex-Club, deshalb sind wir noch ein wenig mehr motiviert.«

Der SC Kuhbach-Reichenbach konnte die Partie gegen Schiltach mit 2:1 für sich entscheiden und machte in der Tabelle einen gewaltigen Schritt nach vorne. Aber auf diesem Polster kann sich die Mannschaft um Trainer Fabian Kaiser noch nicht ausruhen, daher will der Sportclub in Prinzbach nachlegen.

 

Schiltach - Dinglingen

Endlich landete Aufsteiger FV Dinglingen beim 2:1 über Schapbach seinen ersten Dreier der Sasion. Trainer Philipp Schäfer war überglücklich und bescheinigte seiner Mannschaft eine gute Leistung. »Wir wollen nun zeigen, dass dies keine Eintagsfliege war und in Schiltach nachlegen«, hofft Schäfer, der allerdings auf Waleri Nadzyn und Alex Buchhammer verzichten muss. Beide haben sich beim letzten Spiel verletzt und werden wohl einige Zeit ausfallen.

 

Rust - Gengenbach

David Halsinger, Trainer des SV Gengenbach, war nach dem 1:0-Erfolg gegen Grafenhausen froh, erfolgreich aus der Winterpause gekommen zu sein. Bitter für die Gengenbacher war allerdings die Rote Karte kurz vor Schluss für David Wussler, der damit nicht nur am Sonntag im Gastspiel beim SV Rust fehlen wird. »Für mich ist Rust immer noch der Topfavorit. Wir wollen - wie in der Vorrunde - versuchen sie zu ärgern und vielleicht sogar zu punkten«, hofft Halsinger, der mit Ausnahme von Wussler den gleichen Kader wie in der Vorwoche zur Verfügung hat, auf die nächsten Zähler.

 

SV Oberwolfach II - SV Mühlenbach

Mit 0:2 verlor der SV Oberwolfach II im Derby in Hornberg. Jetzt reist mit dem SV Mühlenbach ein großes Kaliber zur Elf von Spielertrainer Daniel Schmid. Doch der SVO II will auch am Sonntag seine Heimstärke ausspielen.

Einen »hart erkämpften Sieg« fuhr der SVM ein. »Das 3:0 hört sich eindeutiger an als es war, wir hatten zwei-, dreimal Glück, dass der FC Kirnbach beste Chancen liegen ließ, jedoch haben wir eine gute kämpferische Leistung gezeigt«, blickt Trainer Stephan Schmid zurück. Er ist gewarnt vor der »sehr heimstarken Mannschaft des SVO, die fast alle ihre Punkte zu Hause geholt hat und gerade bei Standardsituationen sehr gefährlich ist«. Sein Ziel sind - natürlich - dennoch drei Punkte. David Brucker fehlt weiterhin beim SVM.

 

SV Steinach - VfR Hornberg

Bis zum 2:0 für Orschweier sei die Partie ausgeglichen gewesen. »Am Ende ist das 3:0 aber verdient, weil sie bei fünf Chancen dreimal getroffen haben«, so SVS-Coach Boris Groß. Mangelnde Gefährlichkeit in der Offensive war das große Manko seines Teams. »Das müssen wir gegen den VfR Hornberg wieder besser machen, um den angestrebten Sieg einzufahren«.

Der VfR feierte mit dem 2:0 im Derby gegen Oberwolfach II einen Einstand nach Maß. »Der SVO war sehr defensiv und agierte fast nur mit langen Bällen, darauf waren wir sehr gut eingestellt, überhaupt über die gesamten 90 Minuten die bessere Mannschaft, blieben geduldig und entschieden so verdient gegen Schluss das Spiel für uns«, so VfR-Trainer Kiki Sanchez. Nun stehe »ein harter Brocken« an: »Der SVS hat uns in der Vorrunde die höchste Niederlage (0:5) beigebracht, wir hatten keine Chance«. Wiedergutmachung ist angesagt, außerdem ist es egal, welcher Gegner ansteht: »Wir müssen Punkte sammeln, um aus der Abstiegszone rauszukommen«. Deshalb gilt beim VfR »noch eine Schippe drauflegen«. Hinter einigen Kickern steht noch ein Fragezeichen.

 

SV Schapbach - SC Orschweier

In allen Mannschaftsteilen bot der SV Schapbach bei der 1:2-Pleite beim Tabellenletzten FV Dinglingen eine enttäuschende Leistung. Für SVS-Fußball-Abteilungsleiter Roman Weis war dies »etwas peinlich«. Und jetzt kommt auch noch »Titelaspirant« SC Orschweier (3./38). Trotzdem: »Wiedergutmachung ist angesagt, auch wenn uns ein harter Brocken erwartet«, so Weis. Dafür aber sei eine deutliche Leistungssteigerung nötig, »nur dann können wir was Zählbares erreichen«. Damit meint er ein Remis als Minimalziel. Tobias Neef ist verletzt, dafür sind Marco Thörmer, Thomas Armbruster und Nico Weis zurück.


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