David Müller und Flavius Oprea mit je 17 Treffern an der Spitze
Flavius-Nicolae Oprea (am Ball) von der SpVgg Schiltach ist Titelverteidiger bei der OT-Torjägerkanone und aktuell gleichauf mit Schapbachs David Müller an der Spitze. Bildquelle Marc Faltin

Ein Drittel der Saison in den Fußball-Ligen ist gespielt – Zeit für eine erste Zwischenbilanz zur 33. Auflage der OT-Torjägerkanone. An der Spitze hat sich ein Duo schon etwas abgesetzt, bestehend aus David Müller vom SV Schapbach und Titelverteidiger Flavius-Nicolae Oprea von der Spielvereinigung Schiltach mit je 17 Treffern in der Kreisliga A Süd.

Der Schapbacher David Müller stand schon auf dem Siegerpodest der OT-Torjägerkanone und trifft in dieser Saison kontinuierlich. Flavius-Nicolae Oprea sorgte Ende September für Aufsehen. Bei der SG Nonnenweier/Allmannsweier drehte der 27-Jährige einen 0:3-Rückstand der Schiltacher in ein 5:3 um - mit fünf Toren zwischen Minute 50 und 71. Natürlich gehört Oprea zu den Top-Favoriten auf die OT-Torjägerkanonenkrone 2019/2020, schließlich landete der Rumäne im Vorjahr mit 39 Treffern unangefochten ganz oben. Zudem sind seine ersten Verfolger mit ihrem SV Oberwolfach in die Landesliga aufgestiegen, wo Toreschießen noch schwieriger wird.

Oberwolfachs Torjäger erneut stark

Mit Jannik Schwörer vom Tabellenzweiten SC Hof­stetten steht indes ein Landesliga-Akteur in der ersten Top-Elf dieses Wettbewerbs. Der Sohn von Trainer Gotthard Schwörer und Rückkehrer vom Oberligisten SV Linx startete mit drei Treffern in die Saison, hat inzwischen sieben auf dem Konto, ist nun jedoch beruflich im fernen Neuseeland und in der Vorrunde nicht mehr am Ball.
Sieben Tore weist auch der Vorjahresdritte der OT-Torjägerkanone auf, Jonas Wolf. Angesichts von Liga- und Tor­gleichheit nimmt Schwörer aus alphabetischem Grund Rang 11 (siehe Grafik oben rechts) ein. Mit Claudius Kreyer (SV Steinach) und Michael Vollmer (SV Mühlenbach) haben zwei Akteure von Kreisliga-A-Spitzenteams auch sieben Mal getroffen. Wolfs Teamkollege Frederic Burger (in der Vorsaison mit 31 Toren auf Rang 2) erzielte sechs Tore. Das Duett steuert weiter zuverlässig zählbare Beiträge zur Erfolgsstory des SVO bei, der in der ersten Landesliga-Saison seiner Vereinshistorie auf Platz 4 steht und nun Spitzenreiter SC Durbachtal zum nächsten Fußballfest erwartet.

Wo die drei (oder vielleicht erneut vier) erfolgreichsten Torjäger des mittleren Kinzigtals wohl Anfang Juli 2020 gebührend gefeiert und prämiert werden? Der Verein, der den Sieger stellt, darf diese Verleihungsparty veranstalten. Die SpVgg Schiltach mit Oprea, die DJK Welschensteinach mit Arian Steiner (23 Tore für seinen Heimatverein in der Kreisliga B und in der Rückrunde sieben in der Verbandsliga für Hofstetten) und der VfR Hornberg mit Mario Schwendemann (37 Treffer im Meisterjahr in der Kreisliga B) waren zuletzt Gastgeber.

Gleiche Sponsoren, verändertes Gebiet

Flavius-Nicolae Oprea von der Spielvereinigung Schiltach erhielt als Sieger der OT-Torjägerkanone 2018/19 wie üblich 200 Euro plus Gutschein über 100 Euro und ein personifiziertes Trikot mit Zahl seiner Saisontore (39) von Hauptsponsor Sandhas Lederwaren Sportartikel in Haslach, übrigens ab 1. Januar 2020 unter Geschäftsführung von Daniel Kienzler und damit einer weiteren Familiengeneration. Für Frederic Burger vom SV Oberwolfach (31 Tore) und Teamkollege Jonas Wolf (28 Tore) gab es je 200 Euro von Sparkasse Haslach-Zell und Volksbank Mittlerer Schwarzwald eG, die noch je 100 Euro für den zusätzlichen 3. Platz beisteuerten, den Julian Krauth (28) vom SV Schapbach belegte. Preise und Sponsoren bleiben gleich. Bisher war das benachbarte Harmersbachtal bei der OT-Torjägerkanone berücksichtigt, die künftig aber exakt auf das Erscheinungsgebiet des Kinzigtalsports in der Schwarzwald-Zeitung begrenzt bleibt.


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