Das sind die Regeländerungen im Fußball ab dieser Saison!
Das sind die aktuellen Regeländerungen im Fußball!

Die Auswechselkarten werden beispielsweise nicht mehr benötigt.

Auch in diesem Jahr, gibt es einige Anpassungen der Regelauslegungen, welche durch den DFB bzw. der Fifa bekannt gegeben wurden. Die unten erläuterten Punkte treten zum 01.07.2019 in Kraft.

Zusätzlich zu den Regeländerungen wird im Südbadischen Fußballverband die schon bestehende Regel 1.9 (Technische Zone) wieder strikter angewandt, sodass Coachingzonen markiert und beachtet werden müssen.
Zudem entfallen die Auswechselkarten.

Kurzfassung Regeländerungen

Regel 3
• Vorbehaltlich anderer Anweisungen des Schiedsrichters muss ein Spieler, der ausgewechselt wird, das Spielfeld über die nächste Begrenzungslinie verlassen.

Regel 4
• Unterhemden dürfen mehrfarbig/gemustert sein, sofern sie in exakt demselben Muster/denselben Farben wie die Trikotärmel gehalten sind.

Regel 5
• Der Schiedsrichter darf eine Entscheidung zur Spielfortsetzung nicht mehr ändern, wenn das Spiel wieder aufgenommen wurde. Unter bestimmten Umständen darf er ein vorangegangenes Vergehen jedoch nachträglich mit einer Gelben oder Roten Karte ahnden.
• Teamoffizielle können bei unsportlichem Betragen die Gelbe oder Rote Karte erhalten.
• Bei einem Strafstoß darf der verletzte Strafstoßschütze des Teams auf dem Spielfeld untersucht und/oder behandelt werden, damit er anschließend den Strafstoß ausführen kann.

Regel 7
• Präzisierung des Unterschieds zwischen „Kühlpause“ (max. 3 Minuten) und „Trinkpause“ (max. 1 Minute)

Regel 8
• Das Team, das den Münzwurf gewinnt, darf wählen, ob es den Anstoß ausführt oder sich eine Spielhälfte aussucht.
• Ein Schiedsrichterball erfolgt mit dem Torhüter (bei Spielunterbrechung im Strafraum) oder mit einem Spieler des Teams, das den Ball zuletzt berührt hat, an der Stelle, an der der Ball zuletzt berührt wurde. Alle anderen Spieler (beider Teams) müssen einen Abstand von mindestens 4 Meter einhalten.

Regel 9
• Wenn der Ball den Schiedsrichter (oder einen anderen Spieloffiziellen) berührt und danach ins Tor geht, der Ballbesitz wechselt oder ein Angriff lanciert/gestartet wird, gibt es einen Schiedsrichterball.

Regel 10
• Der Torhüter kann kein Tor erzielen, indem er den Ball ins gegnerische Tor wirft.

Regel 12
• Die Handspiel-Regel wurde im Sinne der Klarheit/Einheitlichkeit überarbeitet und enthält nun klare Richtlinien, wann ein unabsichtliches Handspiel zu ahnden ist und wann nicht. (siehe Anhang - neuer Regeltext „Handspiel“)
• Ein Handspiel-Vergehen eines Torhüters im eigenen Strafraum wird nicht mit einer Gelben oder Roten Karte geahndet.
• Wenn der Torhüter den Ball nach einem Einwurf oder einem absichtlichen Zuspiel eines Mitspielers bei einem Klärungsversuch eindeutig mit dem Fuß gespielt oder zu spielen versucht hat, darf er den Ball in die Hand nehmen.
• Der Schiedsrichter kann eine Gelbe oder Rote Karte auch bei der nächsten Spielunterbrechung zeigen, wenn das Team, das das Vergehen nicht begangen hat, den fälligen Freistoß schnell ausführt und so zu einer Torchance kommt.
• Eine Verwarnung wegen übertriebenen Torjubels bleibt gültig, auch wenn das Tor aberkannt wird.
• Alle verbalen Vergehen werden mit einem indirekten Freistoß geahndet.
• Das Wegtreten eines Gegenstands ist gleich zu ahnden wie das Werfen eines Gegenstands.

Regel 13
• Nach der Ausführung eines indirekten Freistoßes muss der Schiedsrichter das entsprechende Zeichen nur so lange anzeigen, bis klar ist, dass der Ball mit Sicherheit nicht direkt ins Tor geht (z.B. bei den meisten indirekten Freistößen für Abseitsvergehen).
• Bei einem Freistoß im eigenen Strafraum für das verteidigende Team ist der Ball im Spiel, sobald er mit dem Fuß gespielt wurde und sich eindeutig bewegt. Er muss den Strafraum nicht verlassen.
• Bei einer Abwehrmauer mit mindestens drei Spielern müssen alle Spieler des angreifenden Teams einen Abstand von mindestens 1 Meter zur Mauer einhalten. Nichteinhalten des Abstands wird mit einem indirekten Freistoß geahndet

Regel 14
• Bei der Ausführung eines Strafstoßes dürfen sich die Torpfosten, die Querlatte und das Tornetz nicht bewegen und der Torhüter darf sie nicht berühren.
• Bei der Ausführung eines Strafstoßes muss sich der Torhüter mindestens mit einem Teil seines Fußes auf oder über der Linie befinden und er darf nicht hinter der Linie stehen.
• Ereignet sich ein Vergehen nach dem Zeichen des Schiedsrichters zur Ausführung eines Strafstoßes und der Strafstoß wurde noch nicht ausgeführt, wird das Vergehen mit einer Gelben oder Roten Karte geahndet, ehe der Strafstoß ausgeführt wird.

Regel 15
• Die Gegner müssen einen Abstand von mindestens 2 Meter zur Stelle auf der Seitenlinie einhalten, an der der Einwurf auszuführen ist, selbst wenn der einwerfende Spieler hinter der Linie steht.

Regel 16
• Bei Abstößen ist der Ball im Spiel, sobald er mit dem Fuß gespielt wurde und sich eindeutig bewegt. Er muss den Strafraum nicht verlassen.

Anhang: Änderungen beim Handspiel

Ein Vergehen liegt vor, wenn ein Spieler
• den Ball absichtlich mit der Hand/dem Arm berührt (einschließlich Bewegungen der
Hand/des Arms zum Ball),
• in Ballbesitz gelangt, nachdem ihm der Ball an die Hand/den Arm springt, und danach:
> ins gegnerische Tor trifft
> zu einer Torchance kommt
> direkt mit der Hand/dem Arm (ob absichtlich oder nicht) ins gegnerische Tor trifft (gilt
auch für den Torhüter).

Ein Vergehen liegt in der Regel vor, wenn ein Spieler
> den Ball mit der Hand/dem Arm berührt und
> seinen Körper aufgrund der Hand-/Armhaltung unnatürlich vergrößert,
> sich seine Hand/sein Arm über Schulterhöhe befindet (außer der Spieler spielt den Ball
vorher absichtlich mit dem Kopf oder Körper (einschließlich des Fußes) und der Ball
springt ihm dabei an die Hand/den Arm).

Ein Vergehen liegt auch vor, wenn der Ball in einer der obigen Situationen direkt vom Kopf oder Körper (einschließlich des Fußes) eines Spielers an die Hand/den Arm eines anderen, nahestehenden Spielers springt.

Abgesehen von den genannten Vergehen liegt in folgenden Situationen, in denen der Ball an
die Hand/den Arm eines Spielers springt, in der Regel kein Vergehen vor:
• Der Ball springt direkt vom Kopf oder Körper (einschließlich des Fußes) des Spielers an dessen Hand/Arm.
• Der Ball springt direkt vom Kopf oder Körper (einschließlich des Fußes) eines Spielers an die Hand/den Arm eines anderen, nahestehenden Spielers.
• Die Hand/der Arm ist nahe am Körper, und die Hand-/Armhaltung vergrößert den Körper
nicht unnatürlich.
• Ein Spieler berührt den Ball im Fallen mit der Hand/dem Arm, wobei sich seine Hand/sein
Arm dabei zum Abfangen des Sturzes zwischen Körper und Boden befindet und nicht seitlich
oder senkrecht vom Körper weggestreckt wird.

Erklärung:
Für das Handspiel ist mehr Klarheit erforderlich, besonders in den Fällen, in denen „nicht absichtliches“ Handspiel ein Vergehen ist. Die Umformulierung wurde nach folgenden Grundsätzen vorgenommen:
• Fußball akzeptiert kein Tor, welches mit der Hand/dem Arm erzielt wurde, auch wenn es versehentlich ist.
• Fußball erwartet, dass ein Spieler für ein Handspiel bestraft wird, wenn er Ballbesitz/
Ballkontrolle erlangt und daraus einen großen Vorteil erzielt, z.B. ein Tor oder eine klare
Torchance.
• Es ist natürlich, dass ein Spieler den Arm beim Fallen zwischen Körper und Boden hält, um
sich abzustützen.
• Wenn die Hand/der Arm über der Schulter ist, liegt selten eine natürliche Körperhaltung vor und der Spieler trägt mit dieser Position des Arms/der Hand das Risiko − auch beim Gleiten (Tackling).
• Wenn der Ball vom Körper des Spielers oder von einem anderen Spieler (einer der beiden Teams), der sich in der Nähe befindet, an die Hände/Arme kommt, ist es oft unmöglich, den Kontakt mit dem Ball zu vermeiden.

(Quelle: Südbadischer Fußballverband)


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