SV Sasbach ist Favorit im Derby gegen Oberachern II
Sasbachs Torjäger Arthur Kissner möchte auch gegen die Oberacherner Reserve treffen. Bildquelle Christoph Breithaupt

Vier Spiele finden in der Kreisliga A Süd des Fußball-Bezirks Baden-Baden bereits am Donnerstagabend statt. Mit dem SV Sasbach und dem SV Oberachern II treffen zwei Teams zum Derby aufeinander, die am vergangenen Wochenende wichtige Siege feiern konnten.

Die Favoritenrolle in Sasbach liegt dabei klar bei den Gastgebern. Anpfiff ist um 19 Uhr. Eine Viertelstunde später empfängt der FSV Kappelrodeck-Waldulm den SV Leiberstung und kann wie Sasbach den Abstand auf eines der Topteams aus Hügelsheim und Sasbachwalden verkürzen, die am Ostersamstag aufeinandertreffen.

Sasbach - Oberachern II

Die Erfolgskurve des SV Sasbach zeigt derzeit steil nach oben, aber auch die zweite Mannschaft des SV Oberachern konnte zuletzt mit dem 3:1-Auswärtssieg beim SV Ulm II einen Dreier einfahren. Dennoch ist die Oberliga-Zweite aus der Nachbarstadt noch nicht aller Abstiegssorgen ledig und wird mit aller erdenklichen Kraft versuchen, mit einem Erfolgserlebnis sich weiter aus dem Keller zu entfernen. Sasbachs Trainerduo Manuel Vogt/Giovanni Alesi wird sich auf eine leidenschaftlich kämpfende Gästeelf einstellen müssen. Auch im Hinspiel (1:1) stellte Oberachern II seine A-Kreisliga-Tauglichkeit mit sehr schnellem und offensiv ausgerichtetem Spiel unter Beweis. Dreh- und Angelpunkt ist Louis Leberer, am letzten Spieltag Doppeltorschütze in Ulm.

Die Platzherren müssen neben dem Langzeitverletzten Marvin Schaum heute auch noch Kapitän Frank Treml ersetzen. Personelle Engpässe sollte es deswegen nicht geben, zumal sich die beiden Winterneuzugänge Timo Franzoni und ­Michal Lewandowski mittlerweile bereits für die Stammformation empfahlen. Es wird bei den Lenderdörflern wohl erneut eine leidenschaftliche Einsatzfreude wie zuletzt notwendig sein, um weiter auf der Erfolgswelle reiten zu können. Mit einer ähnlich starken Leistung wie zuletzt gegen den starken Aufstiegskandidaten Hügelsheim (4:2) sollte es möglich sein, erneut einen Sieg zu erspielen. Fatal wäre es, die Oberliga-Zweite aufgrund ihres Tabellenstandes auf die leichte Schulter zu nehmen. Es gilt, vom Anpfiff weg hellwach zu sein, um sich keine unliebsame Überraschung einzufangen.

Kappelrodeck-Waldulm - Leiberstung

Im ersten Heimspiel nach der Winterpause möchte der FSV den ersten Dreier in diesem Jahr einfahren. Der SV Leiberstung war durchwachsen in diese Saison gestartet, konnte aber in den letzten fünf Partien zulegen. Drei davon wurden gewonnen. Somit dürften die Kappler gewarnt sein, dieses Spiel nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

Geht man rein von der derzeitigen Tabellensituation aus, muss man der Schindler-Elf natürlich eine gewisse Favoritenrolle zugestehen, steht der FSV doch mit 35 Punkten aktuell auf Platz vier, während der SV Leiberstung mit 23 Punkten auf Platz neun rangiert. Die Achillesferse der Gäste ist mit Sicherheit die Abwehr, haben sie doch bisher schon 48 Gegentreffer hinnehmen müssen. Was allerdings für sie spricht, ist ihre Offensive. Diese hat mit 45 erzielten Toren genauso viele zu verzeichnen wie die Kappler. Besonderes Augenmerk muss die FSV-Abwehr auf die drei Torjäger Robin Zweigle, Henrik Löscher und Philipp Feist legen, die zusammen mehr als die Hälfte (26) dieser 45 Treffer erzielt haben. FSV-Coach Dieter Schindler dürfte diese Tatsache registriert haben und seine Elf entsprechend vorbereiten.


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