SV Oberachern trifft auf strauchelndes Schwergewicht
Noah Zwick (l.) zählte zuletzt zu den Leistungsträgern des SV Oberachern. Ob der Abwehrspieler am Samstag auflaufen kann, ist wegen muskulären Problemen noch fraglich. Bildquelle Faruk Ünver

Auswärts ist der Knoten geplatzt, jetzt möchte Fußball-Oberligist SV Oberachern auch den ersten Liga-Heimsieg des Jahres 2024. Gegner am Waldsee ist am Samstag (15 Uhr) der FSV Bietigheim-Bissingen.

Nach zuletzt sechs sieglosen Partien - dabei teilte man sich gleich viermal die Punkte mit dem Gegner - kam der SV Oberachern am vergangenen Wochenende zu einem am Ende verdienten 3:1-Erfolg beim südbadischen Konkurrenten FC Denzlingen. Damit schafften die Achertäler mit jetzt 30 Punkten wieder den Sprung auf Rang zwölf in der Oberliga-Tabelle.

Nach dem ersehnten ersten Dreier im neuen Jahr war natürlich bei allen Beteiligten - vor allem aber bei Trainer Fabian Himmel - die Erleichterung groß, dass sich das Team endlich für die zuletzt guten Leistungen auch zahlenmäßig belohnen durfte. ,,Natürlich haben wir uns über den Sieg gefreut, gerade im Derby mit Bezug auf die Tabellenkonstellation. Wir haben die Wochen davor zwar durchweg gut gespielt, deswegen hatten wir auch ein gutes Gefühl, dass wir ganz bald auch wieder einen Sieg einfahren werden. Schön, dass es dann in Denzlingen geklappt hat", sagte Himmel.

Jetzt geht es gegen den FSV Bietigheim-Bissingen (25 Punkte/Platz 15), der nach zuvor langer Durststrecke einen ganz wichtigen 2:0 Erfolg über den Tabellenfünften FSV Hollenbach verbuchen konnte. Gegen die Württemberger hat der SV Oberachern noch etwas gutzumachen, denn in der Hinrunde gab es eine deutliche 1:4-Niederlage. In der Fremde blieb der FSV bislang aber hinter den Erwartungen zurück. Ganze acht Zähler stehen da beim Team von Trainer Simon Wörner in dieser Saison bislang auf der Habenseite.

An das letzte Aufeinandertreffen im heimischen Waldseestadion hat man beim SVO noch gute Erinnerungen. Vor fast genau einem Jahr durfte man einen glatten 4:0-Erfolg feiern, der nach Toren von Cemal Durmus ((2), Nico Huber und Marin Stefotic bereits zur Pause feststand. SVO-Coach Fabian Himmel hat allerdings großen Respekt vor den Gästen: ,,Bissingen war ja in den letzten Jahren ein absolutes Schwergewicht in der Oberliga und auch der diesjährige Kader ist keinesfalls schlechter als in den vorigen Spielzeiten. Damit ist über die Schwere der Aufgabe alles gesagt."

15 Mal standen sich beide Teams in der Oberliga gegenüber. Die Bilanz dabei ist absolut ausgeglichen. ,,Gegen Bissingen ist ein Punktgewinn immer eine gute Sache, aber wir sind jetzt schon wieder drei Spiele ungeschlagen, haben Blut geleckt und Bock darauf, auch daheim drei Punkte zu holen. Wir wollen dabei nicht nur die sein, die gut kicken und fighten bis zum Ende - wir sind auch heiß auf Siege", so Himmel. Der Einsatz seines zuletzt stark aufspielenden Defensiv­akteurs Noah Zwick (muskuläre Probleme) ist noch offen. Nill Hauser kehrt nach Verletzungspause wieder in den Kader zurück. Ansonsten hat Himmel alle Mann an Bord.


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