SC Lahr muss weiter nachlegen
Ousman Bojang (l.) konnte bereits vergangenes Wochenende wieder spielen. Bildquelle Christoph Breithaupt

Am Samstag (14.30 Uhr) kommt der SV Weil mit dem gefährlichen Stürmer Ridje Sprich. Personell wird sich im Vergleich zur Vorwoche nicht viel ändern.

Der 4:1-Erfolg über die DJK Donaueschingen hat die Situation von Fußball-Verbandsligist SC Lahr weiter entspannt. Dennoch soll das nicht das Ende an Punkten in diesem Kalenderjahr gewesen sein. ,,20 Punkte hatten wir kürzlich noch als Zielsetzung ausgegeben. Da aber die Abstände innerhalb der Abstiegszone nach wie vor eng sind, müssen wir möglichst weiter nachlegen, um bis Weihnachten ein etwas beruhigenderes Polster zu erzeugen", hält Lahrs sportlicher Leiter Petro Müller fest.

Gegen den Kellerkonkurrenten SV Weil soll daher am Samstag (14.30 Uhr) im Heimspiel möglichst ein weiterer Dreier folgen. Gegen Weil sahen die Ortenauer zuletzt nicht gerade gut aus, woran Gäste-Torjäger Ridje Sprich seinen gehörigen Anteil besaß. Mit elf Saisontoren belegt Sprich Rang drei der Torjägerliste. ,,Wenn man ihm seine Räume lässt, sind die Chancen meistens drin. Auch wenn Weil nicht aus ihm alleine besteht, ist die Mannschaft dazu aufgerufen, Sprich im Kollektiv zu verteidigen", fordert Müller.

Große Moral bewiesen

Den Gastgebern ist derzeit weiterhin recht egal, wer sich als Kontrahent vorstellt. Die Mannschaft hat aus Sicht der Verantwortlichen zuletzt große Moral auf den Rasen gebracht. Es gehe jetzt darum, sich mit konstanten Leistungen weitere Punkte zu sichern. ,,Ob Weil, Donaueschingen oder wer auch immer - wir brauchen die Punkte. Und die Aussicht, noch etwas in der Tabelle zu klettern, sollte Ansporn sein", so Müller.

Während landesweit am Mittwoch die Corona-Alarmstufe ausgerufen wurde und damit auch für Zuschauer ab sofort striktes 2G gilt, hatte die Mannschaft damit bis dato noch keine Probleme. ,,Wir hatten bis dato eine coronabedingte Pause durch Kontaktperson-Status, sind aber ansonsten verschont geblieben. Insgesamt wird alles dafür getan, Hygiene- und Sicherheitsvorkehrungen einzuhalten", betont Petro Müller.

Im Vergleich zur Vorwoche wird sich personell wohl nichts ändern. Andreas Bürkle fehlt weiter verletzt, Johannes Wirth war unter der Woche krankheitsbedingt angeschlagen, sollte aber im Kader stehen. Die angeschlagenen Ousman Bojang, Thomas Vogel und Motasem Hammad sollten ebenfalls spielfähig sein.


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