Oberliga Baden-Württemberg 
Karlsruher SC punktet im Kellerduell
Marvin Wanitzek (r.) traf für den KSC. Bildquelle Daniel Löb/dpa

2. Fußball-Bundesliga: Das 1:1 beim Bundesliga-Absteiger Greuther Fürth ist der erste zählbare Erfolg in dieser schwach begonnenen Saison. Marvin Wanitzek trifft per Strafstoß.

Im Kellerduell der 2. Fußball-Bundesliga gab es am Freitagabend zwischen dem Bundesliga-Absteiger Greuther Fürth und dem Karlsruher SC keinen Sieger. Mit einem gerechten 1:1 verbuchten die Badener am dritten Spieltag immerhin den ersten Punkt. Auch die Franken sind noch sieglos.

Wie erwartet kehrte nach knapp vier Monaten Verletzungspause KSC-Stammtorhüter Marius Gersbeck zwischen die Pfosten zurück. Außerdem gab der vom Bundesligisten FSV Mainz 05 ausgeliehene Paul Nebel sein Startelf-Debüt. Und im Angriff entschied sich KSC-Trainer Christian Eichner für die Doppelspitze Simone Rapp und Fabian Schleusener.

Die Badener griffen schon früh an und versuchten den Spielaufbau der Franken erst gar nicht gefährlich werden zu lassen. Vor allem Schleusener zeigte sich sehr lauf- und einsatzfreudig. Trotzdem entwickelten die ,,Kleeblätter" mit zunehmender Dauer eine Überlegenheit, aus der vor der Pause ein halbes Dutzend Ecken und einige Freistöße resultierten. Doch die Karlsruher arbeiteten gegen den Ball sehr konzentriert und gut, sodass sich außer ein, zwei Halbchancen nichts für die Spielvereinigung ergab.

KSC offensiv harmlos

Der KSC blieb jedoch offensiv harmlos und konnte in den ersten 45 Minuten Andreas Linde im Fürther Tor nicht in in Verlegenheit bringen. Ihre wenigen guten Ansätzen versemmelten die Wildparkprofis schon im Ansatz. So ging das 43. Duell dieser beiden Mannschaften torlos in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel war noch keine Viertelstunde gespielt, als der Karlsruher SC nicht energisch genug gegen Branimir Hrgta und Ragnar Ache zur Sache ging. Ache spielte einen Doppelpass mit seinem Kapitän und kam aus 16 Metern frei und zentral zum Schuss - die Fürther führten 1:0 (57.). Doch keine zehn Minuten Später unterlief Oussama Haddadi, dem Innenverteidiger der Franken, ein Handspiel, weshalb Schiedsrichter Arne Arnink dem KSC nach Sichtung der Videoaufnahmen einen Strafstoß zusprach. Torhüter Linde ahnte zwar die Ecke - doch der Elfer von Marvin Wanitzek zischte zum 1:1 ins Netz (66.).

Abseitstor des KSC

Der überraschende Ausgleich stachelte Greuther Fürth zu einer Schlussoffensive an, die aber nicht so richtig ins Rollen kam. Im Gegenteil: Der KSC erzielte durch Wanitzek ein zweites Tor, das aber der Videoüberprüfung nicht stand hielt, weil Vorbereiter Jerôme Gondorf knapp im Abseits stand (79.).
In der dann doch noch hitzigen Schlussphase und der vierminütigen Nachspielzeit brachte der Karlsruher SC seinen ersten Punktgewinn in dieser Saison über die Ziellinie.


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