Kreisliga A Süd 
Kreisliga A Süd: Diersburg freut sich auf die SG Gengenbach/Reichenb.
Marco Maier, Coach der SG Gengenbach/Reichenbach, konnte zuletzt nicht zufrieden sein.  Bildquelle ULRICH MARX

Oberweier/Heiligenzell möchte Schwung mitnehmen

Am 16. Spieltag der Kreisliga A Süd steht Schlusslicht SG Oberweier/Heiligenzell im Heimspiel gegen den Dritten SV Mühlenbach erneut vor einer Mammutaufgabe. Eine lösbare Aufgabe hat die SG Nonnenweier-Allmannsweier in Kappel vor der Brust, und die DJK Prinzbach muss sich beim Tabellenzweiten SG Dörlinbach-Schweighausen beweisen.

 

Kappel - Nonnenw.­All­manns. (Sa. 14.30 Uhr)

Eine ansprechende Leistung bot die SG NonnenweierAllmannsweier im Heimspiel gegen den SC Orschweier und sprang dank des 3:2-Sieges auf Tabellenplatz sechs nach vorne. Dementsprechend zufrieden äußerte sich Spielertrainer Ivelin Momchilov. „Auch wenn das Glück am Ende auf unserer Seite war, haben wir eine tolle Moral gezeigt.“ In Kappel möchten die Schwanauer den Schwung mitnehmen und die nächsten drei Punkte einheimsen. Dies wird jedoch keine einfache Aufgabe, da sich das Kellerkind nach dem Trainerwechsel stabilisiert hat. „Für uns gilt es auswärts besser zu performen und den Abstand zum Führungstrio zu verkürzen“, so Momchilov, der auf Florian Ziegler und Andre Kuhlmannverzichtenmuss.

 

Dörlinbach­Schweigh. - Prinzbach (Sa., 17 Uhr)

Obwohl sich die DJK Prinzbach im Heimspiel gegen den FV Ettenheim zunächst schwer tat, gewannen die Kinzigtäler noch mit 3:1. „In der zweiten Halbzeit haben wir uns deutlich gesteigert, die Zweikämpfe besser angenommen und hätten deshalb auch noch höher siegen können“, resümierte Spielertrainer Eddy Jung. Beim Tabellenzweiten in Dörlinbach-Schweighausen steht die DJK vor einer taffen Aufgabe, da der Gastgeber neun Punkte mehr auf dem Konto hat. „Wir haben momentan einen guten Lauf und sind seit fünf Spielen ungeschlagen. Dieses Selbstvertrauen wollen wir mitnehmen“, so Jung, der noch um die Einsätze von Frank Becherer und Fabian Echle bangen muss.

 

Ankara Gengenbach - Schiltach (So., 14 Uhr)

„Wir haben die freie Woche genutzt, um an unseren Schwächen zu arbeiten und konditionell noch einen Gang nach oben zu schalten“, berichtete Benjamin Bruckner, neuer Trainer des FC Ankara Gengenbach. Im Heimspiel erwartet der auf den 13. Tabellenplatz abgerutschte FCA die SpVgg Schiltach, welche momentan auf Platz fünf rangiert. „Nur wenn wir Leidenschaft und Willen auf den Platz bringen, können wir uns gegen die offensiv starken Gäste durchsetzen und die drei Punkte behalten“, so Bruckner, der sich so schnell wie möglich aus dem Abstiegskampf verabschieden möchte. Während Erol Kalkan verletzt fehlt, steht hinter dem Einsatz von Ünal Ulay noch ein Fragezeichen.

Die SpVgg Schiltach (5./24) lieferte beim 4:1 „ein sehr gutes Heimspiel, in dem wir dem Tabellenzweiten SG Dörlinbach-Schweighausen keine Chance ließen“, freut sich Trainer Mathias Stehle: „Im Ansatz hat man gesehen, was möglich ist, wenn alle Jungs an Bord sind. Das war in der Vergangenheit leider nicht immer der Fall.“ Und für die Partie beim FC Ankara Gengenbach (13./17) gebe es hinter ein bis zwei Spielern immer noch Fragezeichen. Der Schwung vom Heimsieg soll mit genommen und auch auswärts gepunktet werden.

 

Diersburg - Gengenbach/ Reichenbach (So., 14 Uhr)

Der SV Diersburg erwischte beim SV Steinach zuletzt zwar einen guten Start, hatte gegen einen starken Gegner aber das Nachsehen. „Wir müssen anerkennen, dass Steinach an diesem Tag einfach besser war und in der Tabelle auch zurecht oben steht“, zog Trainer Jürgen Lienhard sein Resümee nach der 1:4-Niederlage. Im Heimspiel gegen Gengenbach/Reichenbach hat der SVD schon den nächsten Kracher zu Gast. „Der Gegner ist schwer einzuschätzen, da die Ergebnisse zuletzt durchwachsen waren. Trotzdem zählen die Gäste zu den Topteams der Liga“, so Lienhard, der zu Hause alles in die Waagschale werfen möchte, um etwas Zählbares einzufahren.

Die SG Gengenbach/Reichenbach verlor im Nachholspiel unter der Woche beim Spitzenreiter in Schapbach mit 1:5 und rutschte auf Rang sieben ab. „In den vergangenen Wochen konnten wir unsere Qualitäten leider nicht abrufen. In dieser Liga ist jedoch alles möglich. Wir schauen von Woche zu Woche und versuchen, zurück in die Erfolgsspur zu kommen“, sagte Trainer Marco Maier. Unabhängig von den Ergebnissen wolle die Spielgemeinschaft wieder näher zusammenrücken und über den Kampfgeist und den Einsatz zurück zur fußballerischen Leichtigkeit kommen.

 

Oberweier/­Heiligenzell - Mühlenb. (So., 14.30 Uhr)

Von einer ausgesprochen starken Teamleistung sprach Stefan Schlageter, Trainer der SG Oberweier-Heiligenzell, nach dem 3:2-Erfolg bei der SG Gengenbach/Reichenbach. „Trotz Unterzahl haben wir uns in letzter Minute den Sieg erkämpft, deshalb muss ich meiner Mannschaft ein großes Lob aussprechen.“ Im Heimspiel gegen den Dritten SV Mühlenbach wartet schon der nächster Kracher auf das Schlusslicht. „Das wird ein harter Brocken, da die Gäste sowohl mit einer tollen Offensive als auch mit Aufstiegsambitionen anreisen“, so Schlageter, der die Leistung aus der Vorwoche bestätigen und mit Teamgeist und dem richtigen Zweikampfverhalten den Gegner ärgern möchte.

Das 1:2 gegen den SV Schapbach war für den SV Mühlenbach sehr bitter. „Dem Spielverlauf nach wäre ein Punkt verdient gewesen“, sagt SVM-Coach Andreas Armbruster übers Spitzenspiel. Noch schlimmer als die Niederlage seien die Verletzungen „der drei absoluten Leistungsträger“ Heiko Maier, Michael Vollmer und Lukas Brucker, die alle verletzt ausgewechselt werden mussten und auf unbestimmte Zeit ausfallen. Im Training zog sich zudem Mario Volk einen Bänderriss zu und fällt ebenfalls länger aus. Die Sache macht auch nicht einfacher, dass Schlusslicht SG Oberweier-Heiligenzell zuletzt überraschend mit 3:2 bei der SG Gengenbach/Reichenbach gewann. „Das gibt ihnen sicher enormen Auftrieb“, so Armbruster. Der Tabellendritte ist also gewarnt. „Aufgrund der vielen Ausfälle müssen wir erst noch schauen, wer bei uns überhaupt auflaufen wird“, so Armbruster.

FV Ettenheim - SV Grafenhausen

„Nach der Auswärtspleite in Hausach müssen wir am kommenden Sonntag zum kleinen Derby nach Ettenheim reisen, welche am Wochenende auf dem kleinen Platz in Prinzbach eine Niederlage einstecken mussten. Mit Schindler und Weber verfügen sie über zwei torgefährliche Spieler, welche wir in den Griff bekommen müssen.

Auch wenn wir derzeit personell stark gebeutelt sind zählen für uns mittlerweile nur noch Punkte, egal wie der Gegner heißt“, sagt Sportvorstand Jens Wagner.

 

SC Orschweier – SV Steinach

Der SV Steinach schielt nach dem 4:1 gegen den SV Diersburg wieder nach oben. Beim SC Orschweier wollen Trainer Patrick Weis und seine Mannschaft ebenfalls drei Zähler mitnehmen. Der SCO ließ aber zuletzt unglücklich gegen die SG Nonnenweier/Allmannsweier mit 2:3 Federn und will jetzt garantiert punkten.

 

FC Kirnbach – SV Hausach

Erneut lief es gegen den FC Kirnbach. „Wir hätten uns einen Sieg aufgrund einer guten Leistung wirklich verdient gehabt“, betont FCK-Spielertrainer Patrick Gutmann. Mehr ins Spiel investiert und als aktivere Mannschaft mit deutlich mehr Torchancen gab es für den FCK trotz 2:0-Führung noch eine „bittere 2:3-Niederlage“ gegen den SC Kappel. Nun folgt im „Eschenloch“ das Derby gegen den SV Hausach. „Derbys haben bekanntlich ihre eigenen Gesetze, da zählt nicht, was die vergangenen Wochen war“, sagt Gutmann. Deshalb käme das Spiel gegen den SVH, für den er früher in der Landesliga stürmte, zum richtigen Zeitpunkt. Robin Groß fehlt, Timo Dieterle und Patrick Schäfer sind zurück im Team.

Die vom SVH angestrebten drei Punkte fuhr er in einem engen Spiel ein. „Ein teuer erkaufter 3:2-Sieg über den SV Grafenhausen“, sagt aber Trainer Manfred Hellmig. Denn Kevin Rapp und Carlo Welle hätten schwere Verletzungen davongetragen. Dazu ist Patrick Schmider gelbrot-gesperrt. „Es wird schwer, diese Ausfälle wegzustecken“, so Hellmig, dennoch wolle der SVH das Derby gewinnen, „um weitere Luft zur Abstiegszone zu schaffen“.


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